Elternhockeyturnier in Wels
Erstellt / Aktualisiert am: 11.11.2004
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Die Hockgeier im (freundlichen, österreichischen) Ausland
Das Turnier in Wels am 6./7.11. stand erst unter einem unglücklichen Stern. Wir waren ohnehin schon so wenige und dann sagte auch noch Jobst ab, weil eine alte Dame zu Besuch kam. Wir fuhren mit etwas unguten Gefühlen los, denn wenn hinten alles offen ist, weiß man ja was vorne rauskommt.Wir gingen so vor, dass wir uns die guten Torhüter aussuchten und sie dann fragten, ob sie nicht auch für uns halten würden. Eine Torfrau, die für die Brandenburger Havelfritzen und die Potsdamer Nobodies sehr gut hielt, war - weil unser Schicksal auch andere ereilte - so überbeschäftigt, dass sie schlussendlich nach vielen sehr guten Paraden im Tor lag und ihr aufgeholfen werden musste.

Der Spruch des Tages kommt von Ate und heißt
"die Inder sind auch nicht mehr das was sie mal waren"
dies gesprochen angesichts eines bei den Welser Haien mitspielenden Inders, der mehr als jähzornig war und noch ein bisschen üben muß, um das zu erreichen, was er denkt, dass er spielt.
Zusammengefasst haben wir uns gut geschlagen. Mitgefahren waren: die beiden Roberts (einer von denen nach Leistenoperation, aber gut drauf), Rudi (über den und mit dem wir unheimlich viel lachten, auch wenn er aus Suben kommt, wo die Welt eigentlich zu Ende ist), Frank (ein sicherer Pfeifer, wie immer von den Spielern angegiftet, trotzdem die Ruhe bewahrend), Waldi (Kreuzschmerzen, Schulterschmerzen, Ischias aber trotzdem im Einsatz, mit dem kürzesten Röckerl wie eine Wienerin bemerkte) Ate und ich (die zwei Quotenfrauen) und last but not least unser Käptn Max, dem wir alle tausendmal danken für vergnügt-freundliche Begleitung, sorgendes Umhegen (geschnittene, geschälte, ökologisch-einwandfreie Apfelstückchen in der Pause, Schokokeks vom feinsten, Schokolade wenn man wollte, oder auch Gummibärchen in Massen) und sein Durchhaltevermögen.

Mit einem verlorenem Spiel, vier Unentschieden und zwei Siegen wurden wir vierte (von acht Mannschaften) und wurden als fairste Mannschaft des Turniers geehrt. Warum wir so fair sind hat sich uns nicht eindeutig erschlossen, aber ich glaube das hängt damit zusammen, dass wir nach Schiri-Pfiffen nicht motzten sondern weiterspielten. Da haben wir natürlich auch ein gutes Training, wenn Waldi im Training pfeift - da gibt es auch keine Widerrede, jawohl ! Sonst wüsste ich nicht, wo sich unsere Fairness zeigte, aber die Welser waren dieser Meinung.
Grad schön wars ! Alle die nicht mitfuhren haben was versäumt.
Haizuru
Martha
Autor(in): Martha Giradet - Eingestellt von: Max Grießl












