Freitag, 18. Mai 2012

Verpatzte DM als Weckruf für den Europacup

Erstellt / Aktualisiert am: 16.02.2004

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„Von einem kollektiven Blackout“ sprach Martin Schultze, Trainer der Hockey-Bundesligisten vom Münchner Sportclub (MSC), nach der deutschen Meisterschaft in Limburg und der verpatzten Titelverteidigung. Doch für den Hallenmeister des vergangenen Jahres gilt es nun diese Misere schnell zu vergessen, oder besser Lehren daraus zu ziehen, denn nun steht der absolute Höhepunkt der Saison auf dem Programm: Der Europapokal der Landesmeister in Espinho/Portugal (20.-22. Februar 2004).

Mitfavorit für den Titel

„Die deutsche Meisterschaft muss ein Weckruf für uns sein. Jetzt haben wir gesehen, dass es mit so einer Einstellung nicht funktioniert“, so Schultze. Erst recht nicht beim Europapokal, denn neben den Franzosen vom HC Lille und Titelverteidiger Grunwald (Polen) gelten die Münchner in Portugal als Mitfavoriten. MSC-Trainer Schultze möchte soweit jedoch noch nicht denken: „Unser Ziel ist erst einmal das Halbfinale, dann schauen wir Schritt für Schritt weiter“.                       Am Freitag trifft der Sportclub in der Auftaktbegegnung der Gruppe B auf den dänischen Vertreter Orient Ligby, am Nachmittag auf die Spanier vom CD Universidad. Am Samstag steht mit dem HC Lille als letzter Gruppengegner der wohl härteste Brocken auf dem Programm.

Vorbereitung nicht optimal

Die personelle Situation hat sich für den Sportclub seit der deutschen Meisterschaft nicht verbessert. Benedikt Sperling wird passen müssen. Nikolai Duda, Sven Michel, sowie sein Bruder Lars werden zwar dabei sein, haben jedoch mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Um diese kompensieren zu können werden Max Stephan und Sören Michel zur Mannschaft stoßen.
„Wir haben fünf Spiele in drei Tagen. Es wird viel darauf ankommen wie unsere Verletzten durchhalten“, so Schultze. Außerdem wird für den MSC wichtig sein, wie die beiden Nationalspieler, Björn Michel und Christopher Zeller, nach zwei Wochen Olympiavorbereitung auf dem Feld zurück zum Hallenhockey finden werden.

Autor(in): TiH - Eingestellt von: Patrick Meyer