Donnerstag, 9. September 2010

Die Hockgeier beim Mordsdeifi-Elternhockeyturnier

Erstellt / Aktualisiert am: 18.02.2004

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Am vergangenen Wochenende hat die Elternhockey-Mannschaft des MSC, genannt Hockgeier, am 13. Mordsdeifi-Turnier bei MTV teilgenommen. 10 Spieler waren angetreten, um sich mit Mannschaften aus ganz Deutschland zu messen.

Also wir haben auf jeden Fall gewonnen, nämlich an Erfahrung. Wir wurden 8. (von 10 Mannschaften). Es gab etwas Unmut darüber, daß das Durchschnittsalter der beiden Mordsdeifi-Mannschaften eher einer Freizeithockey-Mannschaft entspricht als einer Elternhockey-Mannschaft. Dadurch gewann Mordsdeifi 2 das Turnier souverän. Beinahe hätten beide Mordsdeifi-Mannschaften im Finale gespielt – aber ein kleines Dorf im Norden (Berlin) hat sich gewehrt und das Finale erreicht, unter großem Jubel der Zuschauer (mit Laola-Welle durch die Hockgeier begleitet).


Wir spielten als erstes gegen die Spätlese (Berliner HC), dem späteren Turnierzweiten, und verloren 0:1. Das Tor erzielte der Trainer der Berliner mit einem Schlenzer von der Grundlinie. Jobst war völlig überrumpelt durch diesen Bundesliga-reifen Torschuß.
Im nächsten Spiel waren wir besser eingespielt und gewannen gegen die Mordsdeifi 1 mit 1:0. Dann spielten wir nach langer Pause, in der einige unserer Mannen in einer Auswahlmannschaf mitspielten, gegen die Schweinfurter Saustark 2:4. Wir lagen bereits mit 2:0 vorne und standen damit mit einem Fuß im Halbfinale. Doch dann kassierten wir einige blöde Tore und das Blatt wendete sich. Gegen Ludwigsburg gewannen wir 2:0 - das war ein schönes Spiel. Waldi hatte uns in der Pause zuvor zu einer ruhigen Sitzung gebeten und uns darüber aufgeklärt, daß wir nicht wie die aufgescheuchten Hühner rumlaufen sollten, sondern miteinander spielen. Das haben wir dann auch getan. Am Abend waren wir mit halber Mannschaft auf dem Turnierfaschingsfest vertreten. Witzig fand ich, daß viele Mannschaften mit einheitlichen Kostümen auftraten: als Schneewittchen und die 7 Zwerge, als Rockerbande, als Bauarbeiter oder als grüne Käfer.

Am Sonntag im entscheidenden Spiel um den siebten Platz verloren wir gegen die Auswahlmannschaft, eine Mannschaft die sich aus allen spielwütigen Spielern verschiedener Mannschaften zusammensetzte und entsprechend gut spielte. Sie ersetzte die erkrankte Mannschaft Barock Express. Ich selbst (Max) habe dreimal mitgespielt und war sehr positiv überrascht, wie gut eine spontan zusammengewürfelte Mannschaft zusammen spielen kann.

Die Stimmung war trotzdem gut und es hat viel Spaß gemacht wie in alten Zeiten.
 
Haizuru
Martha und Max

Autor(in): Martha Giradet, Max Grießl - Eingestellt von: Max Grießl