Elternhockeyturnier bei Rot-Weiß
Erstellt / Aktualisiert am: 28.06.2004
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Es war einer jener Tage, die den Hockeystock leicht in der Hand werden lassen. Der Himmel war weiß-blau, die Sonne schien (aber nicht zu stark), wir hatten eine vollständige Mannschaft (was vorher nicht immer so klar ist, der arme Max durchleidet sämtliche Höllen) weil Manni und Vera zu uns stießen und uns hockeymäßig saustark machten.

Das erste Spiel - mit dem legendären Tor einer Dame, deren Geburtsjahrestag sich just an diesem Tage jährte - und dem anschließenden Tor von Klausi (sensationell an der Grundlinie entlang unhaltbar ins Tor) war schon ein guter Auftakt und ließ uns gerüstet ins zweite Spiel schreiten.
In der Pause tranken wir die berühmte Krähenmaß, die unsere Reflexe etwas langsamer werden ließ und die Beine schwer machten. Wir wurden von den Kanalschooken mit 2:3 überrollt. Waldi raufte sich die Haare, wir waren kleinlaut schuldbewußt und schauten wie's Vogerl wenn's blitzt.
Das Spiel gegen die Magistratsmannschaft von Wels wurde von uns ängstlich erwartet, hatte eine Welser Mannschaft uns doch vor einigen Jahren in der Halle mit den berühmten Wischerln (die Damen warteten auf die Flanken und schossen diese unhaltbar für Jupp ins Tor) k.o. geschlagen. Die Angst war unnötig, wir schossen 3 Tore und fanden diese Mannschaft deshalb so besonders nett, weil sie mit viel Fröhlichkeit an die Sache rangingen. Immerhin spielen sie erst seit November zusammen und hatten noch den Anfangselternhockeyspass. Die dann folgenden Saustarken beeindruckten durch ein sehr grelles oranges Outfit und eine gute Mannschaftsleistung, der wir ein klares 1:0 entgegensetzten.
Halbfinale am Sonntag wieder gegen die Saustark - unentschieden - es sollte Siebenmeterschießen geben. Dies wurde jedoch abgelehnt und entschieden, daß beide als gemischte Mannschaft im Finale spielen. Damit hatte jeder etwas davon. Die Spieler wurden vierminütig gewechselt (2 Frauen von den Saustark mit 3 Herren von uns und umgekehrt).

Das Finale verloren wir aber dann leider gegen die Gastgeber mit 0:1. So gab es dann zwei zweite Plätze.

Es war ein herrliches Turnier und alle, die nicht mitgespielt haben, haben echt was versäumt.
Haizuru !
Martha
Autor(in): Martha Giradet - Eingestellt von: Patrick Meyer







