1. Damen holen 6 Punkte gegen Berliner Teams
Erstellt / Aktualisiert am: 11.10.2005
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Münchner SC – Berliner HC 3:1 (0:1)
Jubelstimmung in München, nachdem erstmals Punkte gegen den BHC eingefahren werden konnten, und das nach Übereinstimmung aller Beteiligten auch zu Recht. Am Anfang spielte allerdings nur der BHC. Ein durch Keller eingeleiteter Angriff führte schnell zur Führung und auch in der Folgezeit war der Deutsche Meister die tonangebende Mannschaft. Das änderte sich im Verlauf des Spiels, immer öfter kam der MSC angetrieben durch Caro Casaretto (heute ohne die privat verhinderte Katharina Scholz) vor das von Sarah Stenzel gehütete BHC-Tor und übernahm nun das Kommando auf dem Spielfeld. Nach dem Anschlusstreffer durch die kaum zu stoppende Alex Kollmar hatten die Berliner die größte Möglichkeit, aber MSC-Torfrau Jutta Nubbemeier konnte den 7-Meter von Svenja Schuermann parieren. Nach dem 2:1 sorgten ein Keller-Pfostenschuss und ein von Miriam Schmid von der Linie gekratzter Ball noch einmal für Aufregung, bevor Kollmar mit einem souverän verwandelten 7-Meter alles klar machte. „Heute haben wir eine Spitzen-Leistung gezeigt und verdient gewonnen“, resümierte MSC Trainer Ellenbeck während BHC-Trainer Khalil anmerkte: „Erst hatten wir kein Glück, dann kam Pech hinzu und außerdem haben wir auch nicht gut gespielt.“
Tore: 0:1 Latif (3.), 1:1 Kollmar (40.), 2:1 Casaretto (61./E.), 3:1 Kollmar (64./7m). E: 6/2 (1/0). 7m: 1/1 (1/0). Z: 300. SR: Schmedes (Obermenzing), Taurit (NHTC).
Münchner SC – TuS Lichterfelde 2:0 (1:0)
Wie schon am Vortag kam der MSC schlecht ins Spiel und ließ den Berliner Damen zunächst zu viel Platz, ihr eigenes Spiel aufzuziehen. Lichterfelde präsentierten sich mit einer geordneten Mannschaft, allerdings durch das Fehlen von Sonja Lehmann ohne eine wirkliche Gefahr in der Offensive. Während der MSC nur halbherzige Angriffe startete, hatten die Berliner nach einem Ecken-Nachschuss (15.) ihre beste Möglichkeit. Der Ball verfehlte nur knapp das bereits leere Tor. Das war das Startsignal für die gefährliche MSC-Offensive um Casaretto/Kollmar und Scholz. Ein Freischlag führte letztendlich zur verdienten Führung, allerdings verpasste der MSC es, das Ergebnis weiter auszubauen, obwohl die Offensive zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten hatte. So mussten die Fans bis zur 69. Minute warten, bis der Sieg endgültig feststand. „Der MSC war spielüberlegen, aber wenn mit etwas mehr Glück die Ecke zu Beginn reingeht läuft das Spiel ganz anderes“, sagte TuS-Li-Trainer Dennis Grueneberg nach dem Spiel und MSC-Trainer Ellenbeck ergänzte: „Das war ein Pflichtsieg und ich bin zufrieden mit der Mannschaft. Lichterfelde hat es uns heute nicht leicht gemacht.“
Tore: 1:0 Scholz (18.), 2:0 Scholz (69./E). E: 3/2 (1/0). Z: 300. Gelb: Brockmann (Lichterfelde). SR: Schmedes (Obermenzing), Wagner (Mannheim).
Autor(in): Anne Faßbender - Eingestellt von: Patrick Meyer












