Sportclub spielerisch überzeugend
Erstellt / Aktualisiert am: 16.10.2005
| Voriger Bericht | Nächster Bericht |
Münchner Sportclub – Club an der Alster 1:2 (1:1)
„Das war mit Abstand unser bisher bestes Spiel“, konstatierte MSC-Trainer Klaus Holzmüller. Belohnt wurde die Leistung seines Teams jedoch nicht. Gegen den Club an der Alster zeigte sich wieder einmal, dass spielerische Gleichwertigkeit und phasenweise Überlegenheit nicht zwingend Erfolg nach sich ziehen.
Denn während die Münchner Gastgeber zwar zahlreiche gute Tormöglichkeiten hatten und spielerisch überzeugten, nutzten die Hamburger ihre wenigen Chancen eiskalt aus. Erst versenkte Max Landshut eine Ecke und starke zehn Minuten vor Ende sorgte Tobias Hentschel für den Erfolg der Gäste aus dem Norden. Dazwischen verzweifelten die MSC-Stürmer am Alster-Torhüter und an sich selbst. Selbst einen Siebenmeter und zuletzt vier Strafecken in der Schlussminute ließen sie ungenützt.
Letztere kamen allerdings nur auf Grund sehr sportlichen Verhaltens von Stefan Mattern zu Stande. Der Alster-Kapitän hatte den Ball im Schusskreis an den Arm bekommen, was das Schiedsrichtergespann nicht eindeutig beurteilen konnte. Auf Nachfrage bestätigte Mattern dies und ermöglichte dem MSC damit mit dem Schlusspfiff eine große Chance zum Ausgleich. Tolles „Fair Play“!
Tore: 0:1 (25./E) Landshut, 1:1 (35.) Zeller, 1:2 (57.) T. Hentschel. E: 7/2. 7m: 1/0. Z: 300. SR: Bachmann (Hamburg), Müller-Wiedenhorn (München). Gelb: T. Hentschel.
Münchner Sportclub – Harvestehuder THC 3:2 (1:1)
„Wir haben das Spiel im Kopf verloren, schon vor der Partie“, wusste HTHC-Trainer Peter Krüger. Dabei hatte die Partie für Harvestehude sehr vielversprechend begonnen: Die erste Möglichkeit des HTHC versenkte Daniel Drachenfels mit einem Sonntagsschuss aus spitzem Winkel. Der Münchner Sportclub gegen die Konterstarken und sehr defensiv agierenden Hamburger also früh im Rückstand – genau das was Trainer Klaus Holzmüller so gar nicht wollte.
Doch die Gastgeber tasteten sich heran. Dementsprechend entwickelte sich großteilig ein Mittelfeldgeplänkel, das von defensiven Spielverhalten einerseits und Vorsicht auf der anderen Seite geprägt war. Einzige Highlights in Abschnitt eins, die beiden Münchner Treffer von Phillip Schavoir und Johannes Specht.
In der zweiten Halbzeit wurde die Partie schließlich etwas munterer. Die Hamburger glichen noch einmal aus und der MSC suchte den Sieg und erzwang doch noch einige gute Tormöglichkeiten. Letztlich blieb es dem überragenden Abwehrchef Niko Duda vorbehalten den MSC-Sieg unter Dach und Fach zu bringen, der „durchaus verdient war“, wie Krüger konstatierte. MSC-Trainer Holzmüller fand es angesichts der beiden spielerisch starken Partien seines Teams „schade, dass die Feldrunde schon beendet ist, denn so langsam stimmen die Laufwege und auch die Kommunikation im Team und auch mit dem Trainer“.
Tore: 0:1 (10.) Drachenfels, 1:1 (20.) Schavoir, 2:1 (35.) Specht, 2:2 (40.) Drachenfels, 3:2 (56.) Duda. Z: 350. SR: Bachmann (Hamburg), Müller-Wiedenhorn (München). F. Fröschle, Heitmüller.
Weitere Infos zur Hockey-Bundesliga, Spielberichte, alle Ergebnisse und Tabellen gibt es in der Online-Ausgabe der Deutschen Hockey-Zeitung.
Autor(in): Tim Horlacher - Eingestellt von: Patrick Meyer












