Starkes Heimdebüt - Herren bauen Tabellenführung aus
Erstellt / Aktualisiert am: 28.11.2005
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Münchner Sportclub – TG Frankenthal (7:3)
Für Frankenthals Trainer Stephan Decher stand die Partie gegen den Münchner Sport-club unter keinen guten Vorzeichen. Denn auf Grund einiger Verletzungen mussten die Pfälzer mit einer nochmals verjüngten Mannschaft an die Isar reisen. Dementspre-chend gestaltete sich das Spielgeschehen. Die Gäste aus der Pfalz agierten mit der gewohnten Raumdeckung äußerst defensiv und hofften auf Fehler des MSC.
Eine Überraschung war das für den Sportclub nicht. „Eine solch defensive Raumde-ckung ist immer unangenehm. Da muss man Geduld haben. Das haben wir gut ge-macht und die Lücken genutzt“, so MSC-Trainer Klaus Holzmüller.
In der Tat baute der MSC von Beginn das Spiel ruhig und abgeklärt auf und wartete geduldig auf Möglichkeiten. Elf Minuten dauerte es bis Christopher Zeller den MSC in einer einseitigen Partie in Führung brachte. Ein Weinhold-Doppelschlag kurz vor der Pause sollte bereits die Vorentscheidung bringen, denn Frankenthal schien zu keinem Zeitpunkt in der Lage den MSC in Bedrängnis zu bringen.
„Das Ergebnis ist in Ordnung. Beim MSC kann man verlieren. Unser Ziel ist der Klas-senerhalt und dafür müssen wird die entscheidenden Spiele gewinnen“, so Decher.
Tore: MSC: P. Weinhold (3), Zeller (2), Rommel, Sperling; TGF: Staszewski, Zilg, Münz. E: 2/3 (0/1). Z: 250. SR: Lubrich, Gruss (Ludwigshafen/ Böblingen).
Münchner Sportclub – Rüsselsheimer RK (8:2)
„Ein überraschend klarer Sieg“, stellte Klaus Holzmüller überrascht fest. Mit einem so deutlichen und nie gefährdeten Sieg gegen den Playoff-Favoriten Rüsselsheim hatte der Trainer des Münchner Sportclubs nicht gerechnet. Sein Gegenüber wohl ebenso wenig: „Wir haben komplett versagt“, so ein enttäuschter Kai Stieglitz, dem es am Kom-binationsspiel, den Brettern in der Defensive und Wachheit seines Teams mangelte.
Schon die erste Minute sollte symptomatisch sein. Die Partie war gerade angepfiffen, da hatte der RRK die erste Möglichkeit, die Max Weinhold allerdings glänzend vereitel-te. Im direkten Gegenzug sorgte sein Bruder für die Führung des MSC.
„Am Anfang hatten wir etwas Glück“, konstatierte Holzmüller, „aber insgesamt haben wir souverän und clever agiert, auch in den Rüsselsheimer Druckphasen“. Mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, schnellem Umschalten von der Abwehr in die Offensive und hoher Effizienz bei der Chancenverwertung baute der MSC die Führung konsequent zum 4:1-Pausenstand aus. Den zweiten RRK-Treffer gab es erst fünf Mi-nuten vor dem Ende – beim Stand von 8:1 reine Ergebniskosmetik.
Tore: MSC: Zeller (4), P. Weinhold (2), Rommel (2); RRK: O. Domke, Rentrop. E: 4/3 (3/2). 7m: 1/0 (1/0). Z: 250. SR: Lubrich, Gruss (Ludwigshafen/ Böblingen). Gelb: Rommel.
Autor(in): Tim Horlacher - Eingestellt von: Patrick Meyer












