B-Mädchen werden Bayerische Vizemeister
Erstellt / Aktualisiert am: 16.10.2005
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Ungeschlagen, mit 25:6 Toren und nur 2 Unentschieden in den 8 Vorrundenspielen gingen die 10- bis 13-jährigen B-Mädchen des Münchner Sportclub (MSC) in die Finals um die Bayerische Meisterschaft. Nachdem beim MSC am Wochenende drei Bundesligapartien auf dem Programm standen, wurden die B-Mädchenspiele beim Akademischen Sportverein (ASV) in Unterföhring bei München ausgetragen.
Die erste Partie bei Nebel und wenig Sichtweite entschieden auf dem neuen Kunstrasen unsere Mädels knapp aber gerecht mit 1:0 für sich. Spiele gegen Mannschaften die man sehr gut kennt, sind einfach immer schwer zu bestreiten. Das Nachmittagsmatch gegen den Vorjahresvize TV48 Schwabach wurde bei bestem Herbstwetter sehr souverän mit 4:1 gewonnen. Auch der NHTC konnte die ersten Spiele für sich entscheiden, so dass es am Sonntag zum echten Finale kam.
Der MSC musste aufgrund des Torverhältnisses gegen die Nürnbergerinnen gewinnen. Und sie legten auch entsprechend vor. Nach einer kurzen Ecke erzielten sie wenige Minuten nach Anpfiff ein wunderschönes Tor. Diesen Vorsprung hielten sie bis zur Mitte der zweiten Halbzeit.
Leider wurde den Mädchen dann das mangelnde Selbstbewusstsein und die damit einhergehende Passivität der anwesenden Schiedsrichterin zum Verhängnis. Pfiffe, primär gesteuert durch die spontanen Reaktionen der Zuschauer und mangelnde Übersicht führten zu einem direkten Gegentor sowie einer Ecke mit der die NHTClerinnen die 2:1 Führung erzielten. Wenige Minuten vor dem Spielende verwandelte der MSC die zweite von drei Strafecken zum Ausgleich. Der letzte Spielzug war ein Schuss auf das Nürnberger Tor, der nur sehr knapp am linken Pfosten vorbei ging. Somit stand es am Ende 2:2.
Die Nürnbergerinnen holten damit den Titel zu dem wir ihnen natürlich auch gratulieren. Die Leistungen aller vier teilnehmenden Mannschaften waren einer Finalrunde würdig. Somit sind alle Gewinnerinnen, sind sie doch die besten vier Teams aus Bayern.

Wieder einmal verloren hat allerdings die Gilde der Schiedsrichter und der Bayerische Hockeyverband selbst. Auch wenn manche der Ansicht sein mögen, dass es ja „nur“ um Jugendspiele geht, so sehen es andere vor allem die Aktiven als Betrug an ihrer Leistung, wenn Schiedsrichter bei solchen Spielen auflaufen (sofern sie überhaupt erscheinen), die bestenfalls ein C-Mädchen oder Knabenspiel pfeifen können. Lieber MSC, geht mit gutem Beispiel voran und sorgt dafür, dass die Schiedsrichterausbildung einen angemessenen Stellenwert bekommt. Dann sind alle, inklusive der beteiligten Schiris, an einem solchen Wochenende zufrieden, fast egal ob erster, zweiter, dritter oder vierter.
Autor(in): Mike Lardschneider - Eingestellt von: Max Grießl












