Freitag, 18. Mai 2012

MSC-Herren auf Playoffkurs

Erstellt / Aktualisiert am: 02.05.2006

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Münchner Sportclub – Berliner HC 2:1 (1:0)

In der Neuauflage des Endspiels um die deutsche Hallenhockey Meisterschaft sahen die Zuschauer an der Eberwurzstraße zwei komplett verschiedene Halbzeiten. Im ersten Abschnitt dominierte der MSC die Partie nahezu nach Belieben: „Das war wirklich stark, was wir da gespielt haben. Von daher war auch die 2:0-Führung mehr als verdient“, so MSC-Trainer Klaus Holzmüller.
Im zweiten Abschnitt aber traute der Münchner Trainer seinen Augen kaum. Denn nun hatten die Gäste des Berliner HC plötzlich die Platzhoheit. „Wir haben einfach aufgehört zu spielen und haben Berlin den Platz überlassen“, so Holzmüller.
Und die Gäste nutzten den Platz und die Unkonzentriertheit der Gastgeber. Zehn Minuten vor dem Schlusspfiff sorgte Marx für den Anschlusstreffer. Nur noch eine Frage der Zeit schien es bis zum Ausgleich zu sein. Den gab es jedoch nicht mehr. „Ganz ehrlich, da war ein ganz schönes Stück Glück dabei, dass wir die drei Punkte noch behalten haben“, so Holzmüller.

Tore: MSC: 1:0 (31.) P. Weinhold, 2:0 (36.) Zeller, 2:1 (50./E) Marx. E: 5/4. 7m: keine. Z: 200. SR: Müller-Wiedenhorn (München), Petter (Hamburg); Gelb: Marx.


Münchner Sportclub – Zehlendorfer Wespen 3:1 (1:1)

„Für uns war es eine schwere Situation mit der hohen Stuttgart-Niederlage nach Mün-chen zu kommen. Deswegen bin ich mit dem Spiel meiner Mannschaft nicht unzufrieden. Wir haben in der entscheidenden Phase unsere Chancen nicht genutzt, von daher geht der Münchner Sieg in Ordnung“, resümiert Wespen-Trainer Kai Britze.
Dabei hatte es für die Berliner so gut angefangen. Schon in der ersten Spielminute schlug eine Ecke von Lunau-Mierke unhaltbar im Winkel ein.
Der Sportclub tat sich zunächst schwer ins Spiel zu finden und den schnellen Rückstand wegzustecken. Dank einer Zeller-Ecke konnten sie zwar schon sechs Minuten später ausgleichen, „im Endeffekt haben wir die Wespen aber erst Ende der ersten Halbzeit in den Griff bekommen“, so MSC-Trainer Klaus Holzmüller.
Zwei weitere Zeller-Ecken in Abschnitt zwei brachte die Gastgebern dann schließlich in Front. Spielerisch nun über weite Strecken leicht überlegen, ließ der MSC aber weitere hochkarätige Chancen ungenutzt. „Dennoch denke ich, war der Sieg absolut verdient“, so Holzmüller.

Tore: MSC: 0:1 (1./E) Lunau-Mierke, 1:1 (7./E) Zeller, 2:1 (38./E) Zeller, 3:1 (59./E) Zeller. E: 7/7. 7m: keine. Z: 200. SR: Müller-Wiedenhorn (München), Petter (Hamburg); Gelb: Sperling.

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Autor(in): Tim Horlacher - Eingestellt von: Patrick Meyer