Knaben-B Turnier beim Bremer HC vom 8.-10. Juni 2007
Erstellt / Aktualisiert am: 25.07.2007
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Der letzte Tag der Pfingstferien- Ausschlafen? Oh, nein. Um 5.15 Uhr ist Treffpunkt am Flughafen für unseren Flug nach Bremen. Aber alle (10 Jungs, 1 Schwester, Hannes als Trainer und wir) sind pünktlich und nachdem Hockeyschläger und Torwarttaschen als Sperrgepäck eingecheckt sind und auch wirklich keiner eine Trinkflasche im Handgepäck hat fliegen wir los.
In Bremen werden wir von Patenonkel (Lenz), Großeltern (Sebastian). und zwei Bremer Hockeymüttern herzlich in Empfang genommen und per Auto mit unserem gesamten Gepäck zu einer privaten Frühstückstafel gefahren, die einen für das frühe Aufstehen allemal entschädigt. Dort treffen wir auch zum ersten Mal Martin wieder und die Jungs sind begeistert, dass er doch noch (fast) alle kennt. Da das Turnier erst am Samstag beginnt bleibt am Freitag Zeit für ein kurzes Training und nachmittags eine Stadtführung, bei der wahrscheinlich die Jahreszahl der höchsten Sturmflut (1881), die Mumien im Bleikeller des Doms und 2 Zimmermänner in Erinnerung bleiben werden (den Roland, die Bremer Stadtmusikanten, Schnoor haben wir natürlich auch von unserer netten Führerin gezeigt bekommen).

Nachdem alle durch die Hitze und das frühe Aufstehen geschafft sind ruhen wir uns in einer Eisdiele aus, bevor es auf dem großzügigen Gelände des HC, mit den Bremer B-Knaben bei Martin ein bunt gemischtes Training gibt. Anschließend werden alle sehr nett in ihren Gastfamilien aufgenommen.
Am Samstag heißt das Motto Trinken, Trinken und Schatten suchen, da am frühen Nachmittag drei Spiele gegen Bremen 1, UHC und Leverkusen zu spielen sind.

Das Turnier ist perfekt organisiert, es gibt ein freies Buffet und das Mittagessen im Clubhaus, das mit dem Golfclub geteilt wird, schmeckt auch allen. Die Jungs meinen es liegt an den weißen Trikots, vielleicht eher am wenigen Schlaf, der Hitze oder dem ungewohnten ¾ Feld - jedenfalls werden leider alle Spiele verloren. Trotzdem ist die Stimmung prima und inzwischen wird der MSC lautstark vom „Bremer B-Knaben Fanclub“ angefeuert.

Am Abend kommt dann doch noch das Gewitter und alle Spieler flüchten ins Vereinsheim. Nach Stärkung mit Nudelgericht wird das Hirn gefordert. Ein Quiz über alle Orte der Teilnehmer und deren Sehenswürdigkeiten sowie hockeyspezifische Fragen lassen manche Köpfe Qualmen. Zum Abschluss dieses tollen Tages gibt es noch den Film des Deutschen Hockey Bundes von der Hockeyweltmeisterschaft zu genießen wobei viele Szenen frenetisch bejubelt werden. Todmüde machen sich dann alle Spieler mit ihren Gastfamilien auf den Heimweg.
Am Sonntag werden die Spiele gegen Hannover78 und Bremen 2 dann (mit einigen wacheren Spielern und den üblichen Trikots) auch gewonnnen. Nach der Siegerehrung, bei dem es drei erste Plätze und einen dementsprechend 2. Platz für den MSC gibt, laufen alle zum nahe liegenden Badesee und es ist so heiß, dass selbst Frauke im Wasser zu finden ist!

Mit der Straßenbahn fahren wir gemütlich zurück zum Flughafen und werden um 21.45 von den Eltern in München müde aber zufrieden abgeholt.
Es war ein wunderschönes Turnier, bei dem wir sehr nett aufgenommen und liebevoll umsorgt worden sind. Herzlichen Dank an die Bremer und bis hoffentlich bald in München.
Autor(in): Inken Brockow, Frauke Kirschbaum - Eingestellt von: Max Grießl












