Die Hockgeier in Südfrankreich
Erstellt / Aktualisiert am: 13.04.2007
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Am Osterwochenende spielten die Hockgeier in Cagnes-sur-Mer an der Cote d'Azur beim 8. internationalen, gemischten Veteranen Turnier des Vereins Union Sportive de Cagnes-sur-mer mit. Es waren Vereine aus Frankreich, England, Italien, Prag und Deutschland vertreten.

Der sonnige Süden hat auch viele Ehepartnerinnen nach Südfrankreich gelockt, so daß wir mit ca. 20 Leuten anreisten. Viele von uns sind bereits einen Tag eher angereist, bzw. später abgereist, und verbanden das Turnier mit Ausflügen z.B. nach Cannes, Insel St. Marguerite, Nizza, Monaco und Grass. Die Anreise hatte aber auch so ihre Tücken. So fuhr Waldi, unsere Trainerin, alleine mit dem Auto nach Cagnes-sur-Mer. Leider hatte sie die Unterlagen über das Hotel vergessen und fand am späten Abend das Hotel nicht, obwohl sie bis auf 200 m schon dran war. Sie musste die erste Nacht in einem anderen Hotel verbringen.
Am Samstag Mittag ging es dann los. Unsere Frauen besorgten uns eine zünftige Brotzeit, da konnte der Start gar keinen mehr schrecken.
Am Samstag Mittag ging es dann los. Unsere Frauen besorgten uns eine zünftige Brotzeit, da konnte der Start gar keinen mehr schrecken.

Da wir mit 14 Spielern (davon ein Torwart) am Turnier teilnehmen wollten, wurden zwei Mannschaften angemeldet. Ein Spieler wurde allerdings einen Tag vor der Abreise noch krank. Und es waren ja einige Spieler und Spielerinnen dabei, die eigentlich den Hockeyschläger schon in die Ecke gestellt hatten. Aber die sonnige Aussicht von Südfrankreich hat sie die Schläger wieder reaktivieren lassen. Gespielt wurde mit 6 Feldspielern. Ohne zu wissen wie stark die Gegner sein würden spielten wir 13 Spiele faktisch dann doch mit einer Mannschaft, man brauchte ja Wechselspieler.

Für uns völlig ungewohnt wurde auf einem versandeten Kunstrasen gespielt. Darauf mussten wir uns erst einstellen. Da hieß es aufpassen, bloß nicht hinfallen und rutschen. Das funktionierte auch bei den meisten, nur den Rudi hat es arg erwischt. Durch zwei Fouls gab es drei Schürfwunden als Andenken.
Zwischendurch gab es noch einen persönlichen Höhepunkt: unser Franzose Thierry machte seiner Freundin einen Heiratsantrag! Romantisch, wie die Franzosen halt so sind.
Zwischendurch gab es noch einen persönlichen Höhepunkt: unser Franzose Thierry machte seiner Freundin einen Heiratsantrag! Romantisch, wie die Franzosen halt so sind.

Unseren französischen Gastgebern haben wir natürlich etwas typisch bayerisches mitgebracht: Einen Krug vom letzten Oktoberfest und gleich den passenden Inhalt dazu.

Am ersten Turnierabend war Grillen am Hockeyplatz angesagt. Aber die Stimmung war enttäuschend. Vollständig und am längsten vertreten waren nur die beiden deutschen Mannschaften von Ulm und dem MSC. Selbst die Gastgeber gingen vor uns, nur einer blieb noch etwas, er mußte ja das Licht ausmachen.
Nachdem auch wir uns aufgelöst hatten und der Abend noch jung war traff man sich an verschiedenen Stellen in Cagnes-sur-Mer. Dabei machten unsere langgedienten Hockgeier einen Glücksgriff. In einer kleinen Kneipe gab es Lifemusik, in der vor allen Dingen französische Chansons auf Bestellung gespielt wurden. Da wir auch versuchten mitzusingen war die Stimmung grandios.
Nachdem auch wir uns aufgelöst hatten und der Abend noch jung war traff man sich an verschiedenen Stellen in Cagnes-sur-Mer. Dabei machten unsere langgedienten Hockgeier einen Glücksgriff. In einer kleinen Kneipe gab es Lifemusik, in der vor allen Dingen französische Chansons auf Bestellung gespielt wurden. Da wir auch versuchten mitzusingen war die Stimmung grandios.
Bei den vielen Spielen war ein Erholung zwischendurch bitter notwendig:

Obwohl klare Altersregeln in der Turniereinladung standen wurden diese nicht eingehalten. So spielten teilweise Kinder und Jugendliche mit, so daß wir uns entweder nicht trauten ranzugehen oder von den Jugendlichen locker ausgespielt wurden. Elternhockeyspieler waren klar in der Minderheit. Wir selbst hatten nur zwei echte Veteranen dabei, wobei Klaus, unser männlicher Veteran, am Sonntag mit Verdacht auf Muskelfaserriß aufgeben mußte. Trotzdem gingen wir aber nicht unter. Zweimal hatten wir sogar bereits 1:0 geführt, verloren aber dann beide male unglücklich 1:2 in der letzten Minute. Zwei Spiele konnten wir gewinnen, und ein Unentschieden erreichen. Das bescherrte uns den 11. und den 8. Platz (wobei zwei Mannschaften, nämlich Nizza und Ulm 2, nicht mehr die Platzierungsspiele mitmachten). Als die stärksten Mannschaften stellten sich Ulm und Prag heraus, wobei Ulm das Finale für sich entscheiden konnte. Ulm hatte auch 2 Mannschaften angemeldet, spielten aber ebenso wie wir faktisch mit einer Mannschaft.

Aber es hat viel Spaß gemacht und in Verbindung mit einem Kurzurlaub im sonnigen Südfrankreich bleibt es in guter Erinnerung: Deshalb: Auf ein nächstes mal!
Haizuru
Max
Autor(in): Max Grießl - Eingestellt von: Max Grießl












