Dienstag, 7. September 2010

Reisebericht der Hockgeier: Dubbeglascup des TSV Mannheim 24.-26.10.

Erstellt / Aktualisiert am: 08.11.2008

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teilnehmende Hockgeier:
Waldi, Barbara, Eva, Michi, Rudi, Thierry, Robert (Torwart ausgeliehen)

Freitag 24.10.08
Treffpunkt 14.15 Uhr beim MSC
Fahrzeug 1: Robert, mit dabei Barbara und Waldi.
Fahrzeug 2: Michi, mit dabei Rudi, Eva und Thierry.

Abfahrt gleich nach dem Treffen um ca. 15.00 Uhr; wir fahren im Convoin los, haben uns nach der  Ausfahrt MSC verloren; Fzg 2 hat vermutlich Geheimvertrag mit Stiftung Warentest; jeder Parkplatz wird bzgl. pers. Bedürfnissen angefahren.
Große Pause um ca. 18.00 Uhr bei Raststätte Pforzheim Nord; Fzg 2 kommt mit 15 min später, aber verständlich aufgrund obiger Untersuchungen. Teambildung angesagt; Austausch von Sanifair-Gutscheinen
Ankunft im Gasthof Zur Goldenen Gans um ca. 20.00 Uhr; viermalige Umrundung des Hotelbereichs von Fzg 2, dann doch Parken auf Fußweg.

Abendveranstaltung beim TSV Mannheim:
Ankunft am Hans-Reschke-Ufer beim TSV – Club am Turm – um 20.30 Uhr; Empfang mit Prosecco, Bier und Wein im Dubbeglas, Brotzeit mit diversen Wurstsorten.

Wir erhalten Kuvert mit Turnierzeitschrift, Essenmarken und Fragebogen zu vielen witzigen Nicht-hockeytechnischen Zusammenhängen; wurde dann für die Siegerehrung interessant.

Rückkehr ins Hotel um 00.15 Uhr; wollten Absacker im Gasthof einnehmen; leider Sperrstunde um 00.00 Uhr; Hinweis auf Winterzeit „ Ist doch erst 23.00 Uhr“ half nix; so mussten wir uns umschauen, und fanden uns in einem irischen Pub 0´Reilly´s wieder. Der eine fand seine große Herausforderung in einem vertieftem Gespräch mit einheimische Theologie- und Psychologie-Studenten; die anderen übten sich in einem Hand-auf den Tisch-Klatsch-Spiel mit Richtungswechsel..

Ca. 2.15 Uhr: Alle wollen heim (Waldi hatte außergewöhnlicherweise wegen Krankheit auf den Absacker verzichtet); nur einer bemühte sich um weitere gemütliche, trinksichere Adressen; irgendwie trennte sich die Streu vom Weizen, äh. die Bettmüden vom Nachtaktiven.

2.30 Uhr: Alle im Hotel (vermutlich auch im Bett); Robert hat vorsichtshalber sein Handy an und auch Fenster zur Straße auf; nachdem ein dem Robert fremdes Handy auf dem Zimmertisch lag, ertönte um ca. 2.30 Uhr ein nicht-vereinbarter, aber für alle deutlich erkennbarer Pfiff von der Straße, mit dem Begleittext: „Häiiii, Robert, laß mi rei; hab nur mei GPS-Gerät in der Taschn“
Der weitere Verlauf der Nacht wurde von keiner Person bewusst wahrgenommen (zumindest weiß der Verfasser dieser Zeilen nix).


Samstag, 25.10.08
Wecken um 8.15 Uhr vereinbart, Frühstück um 9.00 Uhr.
10.00 Uhr: Erster gefühlvoller Umgang mit unseren Hallenschläger in der vor über 1 Jahr neu erbauten TSV-Halle, nachdem wir in dieser Wintersaison noch keine Übungsgelegenheiten in der Halle hatten.

Sieben Mannschaften sind angetreten, wobei jeder gegen jeden spielte:
1. Quadratlatschen von TSV Mannheim (1)
2. Maria Hilf von TSV Mannheim (2)
3. Neckarplattfüße, vom Mannheimer HC
4. Kanalschnooken vom TG Frankenthal
5. Carambolage vom RTHC Bayer Leverkusen
6. Proseccis vom DSV Hannover 78 und
7. Wir, die Hockgeier vom MSC

Los geht´s:
1. Spiel 10.30: gegen die Proseccis, leider 0:1 verloren (saublöd, eigentlich waren wir klar besser, Trainerin tobt => Geldstrafe, Hausarrest etc. angekündigt, sollte Wirkung zeigen)
2. Spiel 13.30: voller Erfolg gegen TSV Mannheim 2 mit 2:0 (Torschützen: 1:0 Robert nach Superpass von Eva; 2:0 Michi vollstreckt eiskalt mittels KurzeEcken-Strafstoß und sichert uns den Sieg)
3. Spiel 14.30: schweres Spiel gegen unsere RW-Finalgegner Kanalschnooken; wir erarbeiten uns verdient ein 0:0
4. Spiel: 15.30: ein ähnlich gefährlicher Gegner aus Leverkusen; wir trotzen ihm ein 0:0 ab.
Ende dieses Spieltags, und wir können uns auf den Turnierabend freuen bzw. vorbereiten.



Nachdem unsere Trainerin im großen und ganzen mit uns zufrieden war (zu verbessern gibt´s ja immer was), war freiwilliges Duschen angesagt – also wer wollte – es ging ja das Gerücht um, dass vom Hockeyspielen verschwitzte Typen mit enganliegenden T-Shirts beim Turnierabend besonders gut ankommen – tja, die Zeiten ändern sich bisweilen.

… Wir haben dann alle geduscht – einzeln natürlich… -  zumindest konnte keiner den Geruchsnachweis eines Hockeyspielers mehr erbringen.
In der Hinsicht waren wir wiedermal einer Meinung, also wie immer ein TEAM.

Der Turnierabend
20.30 Uhr: Abfahrt mit Tram vom Gasthof.
Nach mittelmäßig schnellem Kopfrechnen hatten wir uns reaktionsschnell die Fahrkarten am am Fahrkartenautomaten besorgt, und eine kleine Stadtrundfahrt zum Hockeyclub geniessen dürfen; der Hunger fuhr bereits mit.

Sektempfang im Club um kurz nach 20.00 Uhr; und nach kurzem Smalltalk: Essenfassen !!
Leichter Gasgeruch von der Gas-Wärm-Kanone übertünchte deutlich den Geschmack des Buffets:
Gullasch mit Kartoffelgratin, Nudeln mit Lachssoße (?? oder ein anderer Fisch); Salatbuffet (kann der Schreiber dieser Zeilen nicht näher wiedergeben, hat er nicht gegessen). Als Überbrückung zur Nachspeisenzeit durfte die Bar und deren Getränke erforscht werden; andere unterhielten sich auch.



Ein weiteres Highlight war das MSC-interne Kickerturnier – genauere Einzelheiten von „Zu-Null-Siegen“ und ähnlichen Begebenheiten wurden kurz vor Redaktionsschluß doch noch zensiert.
Um 22.00 Uhr war es dann soweit: Die TSV-eigene Band startete ihr Repertoire; allerdings haben wir wegen zu großer Lärmbelästigung beim Kickern die Glastür geschlossen. Die Band war nicht schlecht, die Musikstilrichtung aber logischerweise einseitig und eine begeisterte Stimmung aufgrund der Hörgeräteübersteuerung hielt sich in Grenzen; die einzigen Tänzer auf der nicht großzügig zur Verfügung stehenden Tanzfläche waren die Kanalschnooken, und der Musik offensichtlich am besten anpassungsfähig.
Wir verließen einstimmig doch gegen Mitternacht als eine der ersten Mannschaften diesen Turnierabend, mit dem Vorsatz, unseren gestrigen Ausflug in Richtung Irish Pub fortzusetzen. Thierry war zuvor schon als erster konsequent, und flüchtete alleine um 22.24 Uhr  genaue Uhrzeit wurde von unserer Trainerin überliefert, weil ein Verlassen der Mannschaft nur durch aktives Abmelden erlaubt ist – vor einer Französin, vermutlich Richtung Gasthof; da war der erste von 4 Gasthof-Haustürschlüsseln schon weg, da blieben´s nur noch drei.
Das war die größte Herausforderung für diese Nachttour: Wer geht mit wem heim, damit nicht wieder einer auf der Strecke bleibt.

Vom Hauptbahnhof ging´s direkt in unser Stamm-Irish-Pub; manche konnten sogar noch was essen; den anderen blieb nichts anderes übrig, als bei der Kilkenny-Runde mitzukämpfen; Robert hat als erster verloren, nachdem ihm mehrere Sekunden die Müdigkeit übermannte und die Augen phasenweise mehr geschlossen als offen waren; aber auch solche Tiefpunkte wurden überwunden.

Ich glaube wir sind um ca. 1.00 Uhr heim (noch Winterzeit !!), weil als gewinngeiles Team muss man schon ausgeschlafen sein….

Sonntag 26.10.08
….dies waren wir auch: Alle pünktlich um 9.00 Uhr beim Frühstückstisch.

Erstes Aufwärmtraining fand bereits im Frühstücksraum statt: Kopfdrehungen nach links und rechts, abwechselnd war angesagt: So schlecht hamm di gar ned ausgeschaut, aber alle hamm den gleichen Stil, die 20 bis 30 Friseurinnen aus Salzburg, die zu einem Wella-Treffen angereist waren (diese Aussage fußt auf gutem Grund: Immerhin haben mehrere männliche Frühstücksteilnehmer unabhängig voneinander die gleiche Auskunft erhalten)

Aber jetzt zum Hauptanlass:
Nachdem wir vom gestrigen Tag und dem nächtlichen „freien Training“ (im Bierglas-stemmen) noch warm waren, mussten wir uns für das erste Spiel nicht so übermäßig beeilen; dennoch: die Gier war groß; wir wollten beide Spiele gewinnen.

5. Spiel 10.30: Da kam TSV Mannheim 1 als Aufbaugegner gerade recht und wir überzeugten durch ein 2:1 (1:0 durch Barbara aus spitzem Winkel nach Superzuspiel von Thierry - ob dies am frühen Schlaf lag?) Nach zwischenzeitlichem Ausgleich behält Waldi die Nerven, und verwandelt souverän einen KurzenEcken-Strafstoß in die linke Torseite chancenlos für den Torhüter zum 2:1.



6. Spiel 12:00: Zur Mittagsessenszeit hat uns unser letzter Gegner Mannheimer HC mit 2:0 ein paar Trainingsmöglichkeiten aufgezeigt; obwohl das Spielniveau ausgeglichen war, ging der Sieg in Ordnung; Rudi musste leider verletzungsbedingt pausieren, war ja auch viel unterwegs … auf dem Spielfeld und …

Aber Alles in Allem:
Es hat viel Spass gemacht, so dass wir gerne – so haben wir dies bei der „Siegerehrung“ auch kundgetan – gerne wieder kommen würden; ansonsten hat Betram (der TSV Mannheim-Moderator) uns empfohlen, wir sollten noch unter unseren Falten nachschauen, ob nicht doch irgendwo ein Piercing versteckt sei (eine der vielen persönlichen Fragen über unsere Mannschaft auf dem Fragebogen war die Anzahl aller Piercings zu nennen: Wir hatten 0 angegeben).



Nach meinen Berechnungen (incl. der geschätzten Ergebnisse der nach unser Abreise stattgefunden Spiele) sind wir mit 8 Punkten Vierter geworden.

Die Heimfahrt mit der gleichen Fahrzeug-Besetzung war stellenweise sehr unterhaltsam: Mehrere einseitige Handy-telefonate; Hunddreck am Schuh mit 1. Pause; Hundedreck am anderen Schuh … Missverständnis, doch nur Inkontinenz; dann Diskussion, dass man nach 30 km vielleicht die große Pause machen sollte => Abgewürgt; weiterfahern; Ausfahrt verpasst (äh bewusst anders gefahren); macht nix, eh die bessere Strecke ……
….
Um ca. 18.00: Gemeinsame Ankunft beim MSC; letzte Teambildung vorm Auseinandergehen.


Dieses Wochenende hat mir Spaß gemacht, bin jederzeit wieder dabei.
Euer Robert

Autor(in): Robert Heiß - Eingestellt von: Max Grießl