Endrunde der wJA zur Deutschen Meisterschaft in Dortmund
Erstellt / Aktualisiert am: 08.03.2009
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Die wJA bekommt Unterstützung von der TSG Hoffenheim
Die Hockeyhalle des TSC Eintracht Dortmund und das Westfalenstadion liegen unmittelbar nebeneinander – kein Zufall also, dass die wJA des Münchner Sportclubs und die Fußballer der TSG Hoffenheim im gleichen Hotel untergebracht waren. Schon bei der Ankunft des MSC am Freitag stand der Mannschaftsbus der Hoffenheimer zur Begrüßung bereit. Am Samstag erklärten sich die Fußballer sogar bereit, Wasser und Proviant unserer Mädchen zu schleppen. Man kam dabei ins Gespräch und Trainer Ralf Rangnick war anschließend in der Hockeyhalle als Beobachter anzutreffen.

Nur 1:2 gegen den neuen Meister verloren
Im Auftaktspiel gegen den Rüsselsheimer RK, der später den Meistertitel holte, gingen die Favoriten zunächst rasch mit 2:0 in Führung, doch der MSC gibt nicht klein bei und Sabrina Zahren erzielte in der 12. Minute das Anschlusstor. Anschließend machte der RRK zwar das Spiel, doch lief er sich immer wieder in der Münchner Abwehr fest. Torhüterin Conni Schmid glänzte mit zahlreichen guten Paraden, so dass der RRK nach einer torlosen zweiten Halbzeit viel knapper als erwartet mit 2:1 gewann.Im zweiten Gruppenspiel ging es gegen den Hamburger UHC, der am Ende Vizemeister wurde. Zu Beginn lief es nicht ganz rund bei München und der UHC legte in den ersten fünf Minuten drei Tore vor. Doch dann kam der MSC immer häufiger in Ballbesitz, die Defensive wurde zunehmend stabiler und die Keeperin gab ihr Bestes. Endstand 4:0.
Fabelhafter Fanblock
Nach diesen zwei schweren Spiele hatte der mitgereiste Physio Gunnar alle Hände voll zu tun, die Spielerinnen für das letzte Gruppenspiel gegen den RTHC Leverkusen noch mal fit zu machen. Und auch dieses Spiel verlief wesentlich ausgeglichener als es in Anbetracht der unterschiedlichen Verteilung von Auswahlspielerinnen zu erwarten gewesen wäre. Der mitgereiste Fanblock feuerte die Mannschaft frenetisch an, doch am Schluss fehlt die Kraft und die Mädchen verloren mit 1:3 (Tor für den MSC Sabrina Zahren). Die anschließende Erholung am Pool hatten sich die Mädchen wirklich verdient.

Finale für den Jahrgang 1990
Im Spiel um Platz 7 ging es gegen den BHC – eigentlich als einer der Titelanwärter ins Turnier gestartet. Dabei konnte der Berliner HC nur in den ersten Minuten seiner Favoritenrolle gerecht werden, denn wieder gaben die Münchnerinnen nicht auf und Franzi Zehle verkürzte in der 20. Minute zum 1:3. Kurz vor Ende der Partie scheiterte Helen Walter nach einem Alleingang an der Berliner Torhüterin, es blieb beim 2-Tore-Rückstand. Das letzte Jugendspiel des Jahrgangs 1990 war zu Ende und Trainer Claas Henkel verabschiedete die Mädchen mit einer kleinen Ansprache.
Autor(in): Monika Walter - Eingestellt von: Max Grießl












