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MSC-Herren Deutscher Hallenmeister 2006

Erstellt / Aktualisiert am: 06.03.2006


Windows-Media-Download: münchen.tv-Bericht vom Mittwoch, 01.03.06


Im Finale um die Deutsche Hallenhockey-Meisterschaft 2006 in Duisburg setzte sich am Sonntag, den 26.02.2006 der MSC mit 6:4 gegen die starken Youngsters vom Berliner HC durch! Max Weinhold mit überragenden Paraden (bester Torwart), Chrissi Zeller mit seinen Toren (bester Spieler) und eine souveräne Leistung der ganzen Mannschaft sorgen für den Meistertitel! Die MSC-Fans sind begeistert! Spielbericht

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Fotos unten von: hockeyimage.net

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Spielbericht

Berliner HC - Münchener SC 4:6 (1:3)

Der Münchner SC hat zum zweiten Mal nach 2003 den Deutschen Meistertitel in der Halle gewonnen. Im Finale der Endrunde von Duisburg bezwang die Mannschaft von Trainer Klaus Holzmüller den Berliner HC mit 6:4 (3:1) und wurde damit ihrer Favoritenrolle gerecht. „Es ist für mich eine Genugtuung, hier in Duisburg den Titel geholt zu haben, nachdem ich 1998 im Finale gegen Dürkheim eine ganz bittere Pleite einstecken musste“, so Holzmüller direkt nach dem Abpfiff.

Beide Teams starteten eher vorsichtig in das Finale, der gegenseitige Respekt war förmlich spürbar. So mussten sich die 2.400 Zuschauer in der Rhein-Ruhr-Halle bis zur 8. Minute gedulden, ehe Juniorennationalspieler Martin Häner den ersten Torschuss abgab. Allerdings verzog der 17-Jährige knapp rechts am Kasten vorbei. Kurz darauf überraschte Schiedsrichter Richard Wolter die BHC-Akteure mit einem sehr harten Eckenpfiff. Kevin Lim hatte die Kugel in der Vorwärtsbewegung verloren und direkt im Anschluss seinen Gegenspieler Philipp Weinhold leicht gerempelt. Alle Proteste halfen nichts – und die Bayern schlugen in Person von Weinhold auf dem Ableger eiskalt zu. Berlin wirkte kurzzeitig geschockt und kassierte nur eine Minute später die nächste Strafecke. Diesmal versenkte Christopher Zeller direkt aus der Mitte zum 2:0. Jetzt spielte der MSC seine ganze Routine aus und lauerte geschickt auf Kontermöglichkeiten. Gestärkt vom überragenden Torhüter Max Weinhold setzten die Defensivspezialisten immer wieder ihre Schnellangriffe, der BHC offenbarte deutlich mehr Lücken als im Semifinale am Samstag. Nach 21 Minuten zahlte sich dieses Konzept aus: Weinhold hatte sich über rechts durchgesetzt und flach abgezogen. Uli Bubolz konnte die Kugel nur mittig an den Kreisrand abprallen lassen, von wo der heranstürzende Christopher Zeller sie mit Brachialgewalt in die Machen schlenzte. Nach zwei abgewehrten BHC-Ecken sah es schon nach einem Halbzeit-shoot-out für Max Weinhold aus, doch Pilt Arnold sorgte mit der dritten Strafecke (30.) doch noch für den Anschlusstreffer.

Nach dem Wechsel versuchte der BHC durch Pressing zum zum 2:3 zu kommen, doch Weinhold entschärfte auch die nächste Ecke von Kevin Lim bravourös. Wie man es besser macht, zeigte Christopher Zeller auf der anderen Seite. Mit einem perfekt platzierte Schlenzer stellte der 21-Jährige den alten Abstand wieder her (36.). Damit schien der Widerstand der Hauptstädter gebrochen. In der Folge rannte sich Berlin immer wieder im „Bretterwald“ der Münchner fest, die nun sehr kräfteschonend nur noch das Nötigste machten. Eine Viertelstunde vor dem Abpfiff war es erneut Zeller, der per Strafecke für die endgültige Entscheidung sorgte. Doch die jungen Berliner gaben sich noch immer nicht auf: Martin Häner machte es per Eckendoppelschlag noch einmal spannend, und vielleicht wäre der MSC tasächlich noch mal ins Schwimmen geraten, hätte der 17-Jährige auch seinen dritten Eckenversuch in Folge (55.) verwandelt. So aber blieb es dem später auch zum besten Spieler der Endrunde ausgezeichneten Christopher Zeller vorbehalten, den entscheidenden Treffer einzuleiten. Nach einem Solo über die linke Seite hatte der Nationalstürmer das Auge für den mitgelaufenen Benedikt Sperling, der die Kugel nur noch über die Linie drücken musste. Häners drittes Tor in der 59. Minute war nur noch Ergebniskosmetik.

Tore: 0:1 Philipp Weinhold (KE, 13.), 0:2 Christopher Zeller (KE, 14.), 0:3 Zeller (22.), 1:3 Pilt Arnold (KE, 30.), 1:4 Zeller (KE, 36.), 1:5 Zeller (KE, 45.), 2:5 Martin Häner (KE, 49.), 3:5 Häner (KE, 51.), 3:6 Benedikt Sperling (57.), 4:6 Häner (58.). KEs: BHC: 12 (3 Tore) / MSC: 5 (4 Tore). Gelbe Karten: Philipp Weinhold (60.). Z: 2.400. SR: Petter / Wolter.

Autor: Patrick Meyer - Eingestellt von: Patrick Meyer

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