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Nina Killi wird Dritte bei Deutschen Jugendmeisterschaften

Erstellt / Aktualisiert am: 22.03.2006


 
Beste ihres Jahrgangs in Deutschland

Die Deutschen-Jugend-Hallenmeisterschaften fanden zwischen dem 16. und 19.03. in Essen statt. Aufgrund ihrer Ranglistenposition hatte sich Nina als ungesetzte Spielerin für das Hauptfeld der U18-Damen qualifiziert. Nina wollte diesmal auf alle Fälle einen Pokal gewinnen – sprich mindestens ins Halbfinale vorstoßen. Die Auslosung bescherte ihr in der ersten Runde die gleichaltrige Qualifikantin Jessica Kunzelmann vom Badischen Tennisverband. Nina fand gut ins Spiel und führte schnell 5:2. Ein kleiner Hänger von ihr brachte die Gegnerin auf 5:5 heran. Die nächsten zwei engen Spiele entschied Nina für sich, womit der erste Satz im Kasten war. Nun hatte Nina das Spiel der Gegnerin richtig „gelesen“ und lies ihr im zweiten Satz mit 6:0 keine Chance mehr.

Im Viertelfinale traf sie nun auf die Ranglistenbeste des Jahrganges 1989 Dominice Ripoll. Da sich dafür außer Ripoll und Nina nur noch 1988-er Damen qualifiziert hatten, kam es dabei zum inoffiziellen Finale des 89-er Jahrganges. Nina hatte bislang noch nie gegen Ripoll gespielt, aber entsprechenden Respekt, da diese erst letzte Woche ein ITF-Jugendturnier in Luxemburg gewonnen hatte, das sie in der ITF-Jugendweltrangliste auf den 45. Platz katapultierte. Außerdem ist Dominice Ripoll amtierende Deutsche Sandplatzmeisterin in ihrem Jahrgang.

Die Gegnerinnen schenkten sich von Beginn an nichts. Jedes Spiel ging mehrmals über Einstand. Es gab Breaks und Re-Breaks und folglich wechselte die Führung ständig. Nach Abwehr von mehreren Breakchancen der Gegnerin brachte Nina ihren Aufschlag zum 6:5 nach schier unendlicher Dauer durch. Nach exakt einer Stunde und 35 Minuten gelang ihr dann das entscheidende Break zum 7:5 und zum Gewinn des ersten Satzes. Der zweite Satz schien dann schneller zu gehen, Nina führte bald 4:2 und bei eigenem Aufschlag 40:15, als die Gegnerin zwei vermeintliche Asse aus gab. Das brachte Nina vorübergehend aus dem Konzept. Sie verlor vier Spiele am Stück und somit den zweiten Satz nach einer weiteren Stunde 4:6. Im dritten Satz spielte Nina dann wieder wie aus einem Guss. Als sie das Break zum 4:1 setzte, war es um den Kampfeswillen der Gegnerin geschehen. Nach insgesamt drei Stunden Spielzeit hatte Nina den dritten Satz mit 6:1 gewonnen. Sie hatte somit ihren Pokal und den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften erreicht.

„Das war heute ein extrem hartes Match, ich bin echt froh gewonnen zu haben“, freute sich Nina nach dem Spiel.

Im Halbfinale stand sie nun der an eins gesetzten Laura Siegemund gegenüber. Um es vorweg zu nehmen, Nina fand nicht zu ihrer Form. Das trotzdem recht ausgeglichene Match dauerte wieder sehr lange, insgesamt zwei Stunden und 30 Minuten. In den entscheidenden Situationen machte jeweils die Gegnerin den wichtigen Punkt und gewann das Spiel mit 6:4 6:4. Diesmal war’s also noch nichts mit der Deutschen Hallenmeisterschaft, aber „ich werde es nächstes Jahr wieder versuchen!“ war ihre Aussage.

Die Hallensaison ist damit für Nina zu Ende und es geht wieder nach draußen. Im April spielt sie zwei ITF-Jugend- und ITF-Damenturniere in Südeuropa. Im Mai beginnt dann die Regionalligasaison mit der Damenmannschaft des MSC.

Autor: Hans Killi - Eingestellt von: Ellen Blessing

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