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Mädchen A: Mit langem Anlauf zum Erfolg.

Erstellt / Aktualisiert am: 19.02.2009


Nach einer leistungsgemäß eher durchwachsenen Hallensaison, mit einem Unentschieden in den Punktspielen und schweren Hallentrainingsbedingungen gelang schließlich doch noch der große Coup und unsere Mädchen A fahren parallel zur WJA zu den Deutschen Meisterschaften nach Duisburg zum Club Raffelberg.

Mit 2 Fahrern, einer Betreuerin und ohne Fanbegleitung sind wir am Freitag bei Schneetreiben, unter dem Motto „Wir wollen die anderen ärgern“ nach Mannheim zur Süddeutschen Meisterschaft gefahren.

Trotz einiger Routiniers, für manche war das bereits die 3. Süddeutsche Meisterschaft hintereinander, haben wir im Ersten Spiel gegen Frankenthal nervös begonnen. Nach einem schönen Eckentor von Frankenthal galt es einen 1:0 Rückstand aufzuholen. Unserer Mannschaft, kämpferisch und psychisch bestens eingestellt gelang es in der 2. Halbzeit das Spiel zu drehen. Endstand 2:1.

Das Zweite Spiel gegen die Heimmannschaft TSV Mannheim stand an. Im Hexenkessel der Mannheimer Halle stand es nach 6 min bereits 1:0 für Mannheim. Eingeleitet durch einen Freischlag am Kreis in der Schlussminute vor Halbzeitpfiff konnte Pauli Zehle zum 1:1 ausgleichen. In der Zweiten Halbzeit zeigte sich die Erfahrung der Mannschaft. In einem taktisch geprägten Spiel folgte durch einen schnellen Konter 4 min vor Schluss das 2:1.

Als Sieger gegen Mannheim hatten wir am nächsten Tag die Möglichkeit im Spiel gegen Rüsslesheim ein Ausrufezeichen zu setzen und Rüsselsheim vorzeitig aus der Deutschen Meisterschaft zu schießen.

In einem spannenden Spiel, in dem Rüsselsheim zwar zu Chancen kam aber nie ernsthaft unser Tor gefährden konnte, haben unsere Konter schließlich zu einem 2:0 Erfolg geführt. Der Jubel war groß, aber jetzt ging es in das Entscheidungsspiel gegen TFC Ludwigshafen.

Nachdem 2 mal ein Rückstand aufgeholt werden musste waren die Kräfte der Spielerinnen ziemlich aufgezehrt. Es war klar, wir müssen hier auf Sieg spielen. Ein Spiel um Platz 3, der auch noch zur Qualifikation genügt, würden die Mädchen nicht durchstehen.
Obwohl noch mal alle Kräfte mobilisiert wurden, stand es zur Halbzeit 1:0 gegen den MSC. In der Halbzeitpause konnte sich die Mannschaft noch mal motivieren. So wurde in einer hektischen Halbzeit, in der beide Trainer mit gelber Karte verwarnt wurden, erneut ein 1:0 Rückstand in einen 2:1 Sieg verwandelt.

Im letzten Spiel, dem Finale gegen TSV Mannheim, war nun leider der Akku leer, so dass der Sieg mit 3:0 an TSV Mannheim ging.

Die Enttäuschung währte aber nur kurz, vor allem als die Mädels erfuhren, dass auch die WJA die Farben des MSC in der Deutschen vertritt, war wieder Jubel angesagt.

Fazit: Zukünftig sollten wir Kräfte und Nerven schonen in dem wir nicht unbedingt das 1:0 unserem Gegner überlassen. Aber Kompliment an die Mädchen, wie sie sich als Mannschaft präsentiert haben. Es hat Spaß gemacht.



Der MSC hat somit das Erste Mal zwei weibliche Mannschaften in einer Deutschen Endrunde.

Autor: Peter Schneid - Eingestellt von: Max Grießl

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