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Bayerische Meisterschaft der weiblichen Jugend A 2009

Erstellt / Aktualisiert am: 23.07.2009


Am Samstag, dem 18.07.09, machte sich eine 17-köpfige wJA-Mannschaft mit Trainer (Peter Schneid) auf nach Nürnberg, um in die Endrunde im Kampf um die Bayerische Meisterschaft einzugreifen. Die wJA-Mannschaft wurde dabei dankenswerterweise von wJB-Spielerinnen unterstützt. Außerdem hatten zwei „Wahlneuseeländerinnen“, Christiane Lardschneider und Fee Heinen, rechtzeitig ihre Heimreise angetreten.

Am Samstagmorgen starteten wir bei Dauerregen unsere Fahrt zu HGN nach Nürnberg. In Nürnberg angekommen, mussten wir feststellen, dass das Wetter hier zwar deutlich besser als in München war, aber dafür hatte die Clubgaststätte von HG Nürnberg leider an diesem Samstag geschlossen. Also nichts mit Kaffeepause.

Das erste Halbfinale mussten wir um 14 Uhr gegen die wJA aus Bayreuth bestreiten. Wir fanden gut ins Spiel und der Halbzeitstand von 3:0 ging auch voll in Ordnung. In der zweiten Halbzeit nahmen wir uns eine kleine ungeplante Auszeit, sodass es zum – allerdings einzigen – Gegentor kam. Der Endstand dieser Partie war dann 5:1. Also erst mal alles gut und ab in einen gemütlichen Abend in einem netten Hotel in Großgründlach.

Am Sonntag stand das Finale gegen die Platzherrinnen von der HGN, die sich im 2. Halbfinale klar mit 4:1 gegen die Spielerinnen vom ASV München durchgesetzt hatten, auf dem Programm. Zahlreiche Eltern und Claas Henkel hatten sich noch am Sonntagmorgen nach Nürnberg aufgemacht, um die Mannschaft zu unterstützten. Die erste Halbzeit war insgesamt recht ausgewogen. Die HGN- Spielerinnen hatten einige Chancen über Strafecken – aber alle erfolglos. Der Halbzeitstand von 0:0 ging einerseits auf das Konto einer guten Abwehrleistung unserer Mädels, andererseits wurden aber leider auch zwei super Torchancen vergeben.

In der zweiten Hälfte des Spiels gewann die Partie zunehmend an Dramatik. Die MSC-Spielerinnen konnten sich mehr und mehr Chancen erarbeiten, nur mit der Verwertung, da haperte es. Die MSC-Fans unterstützten ihre Mädchen jetzt lautstark, vom Fanclub der Platzherrinnen war kaum etwas zu hören.

Kurz vor Ende der Partie eine weitere Strafecke für HGN– wieder banges Warten. Gott sei Dank vergeben. Dann endlich die Erlösung: 2 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit ein weiterer der zahlreichen Sturmläufe der MSC-Spielerinnen - 1:0 für den MSC. Jetzt brach Hektik aus. HGN drängte auf den Ausgleich, aber zum Glück ging der Ball ins Seitenaus und  Peter Schneid nutzte die Gelegenheit, um eine Auszeit zu nehmen und seine Spielerinnen wieder zu beruhigen.

Nach dem Wiederanpfiff für die letzten ca. 30 Sekunden Spielzeit schlenzte Elisabeth Kirschbaum den Ball nach vorne, dieser gelangte irgendwie zu Jacqueline Dorner und  das 2:0 – und damit der Endstand – war perfekt.

Ein ganz besonderer Augenblick für all die Spielerinnen des Jahrgangs 91, denn es ist in ihrer Laufbahn die letzte Bayerische Meisterschaft im Feld. So kann es weiter gehen für die Jugendmannschaften des MSC.

Vielen Dank noch einmal an alle Spielerinnen der wJB und ihnen und ihrer Mannschaft viel Erfolg bei der anstehenden Bayerischen Meisterschaft.

Autor: Regina Roßkopf - Eingestellt von: Patrick Meyer

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