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50 Jahre Schwabing – es war so schön

Erstellt / Aktualisiert am: 07.11.2010


Mehr als 130 Alt- und Jungschwabinger, Gäste von Rot Weiß Köln, Club Raffelberg, Rosenheim und anderen Münchener Vereinen waren in die Max-Emanuel-Brauerei in der Schwabinger Adalbertstraße gekommen, um das Jubiläum "50 Jahre Schwabing" mitzufeiern. Es gab viel Händeschütteln, Umarmungen und Küsschen "Mensch, wie schön, dass ich Dich mal wieder sehe." "Du hast Dich aber überhaupt nicht verändert", "Toll schaust aus!", "Wir sind dankbar, dass wir dabei sein können" waren einige der immer wieder gehörten Sätze. Von den Jüngeren wie Sebi Fasching, Henning Helwig und Grammy über die Alten wie Schwabing-Erfinder Bibo Wilde und Urgestein Mike Seiler bis zu den Ehemaligen Karin und Dieter Hartmann-Brockhaus, Mirek Manka (angereist aus Posen) sowie Pierre Vincent mit Kännchen (angereist aus Lyon) waren sie alle erschienen.

Schnell hatten sich an den langen Tischen die zusammengefundenen, die sowieso meist gern beieinander sitzen; später, zu etwas vorgerückter Stunde, ließen sich alle das von Tino Somya  mit bayrischer Spürnase ausgewählte Essen (Brotzeitbrett mit Radi, Obazter, Brezen und Brot, dann üppiges Büffet mit Schweinebraten und Geschnetzeltem, Kartoffel- und Semmelknödel, Gemüse und bunte Salate, schließlich Eisdessert und Apfelkücherl) schmecken. Köstlich ging es nach dem Essen weiter - mit Dieter Obergs humorvoll-engagierten Begrüßungsrede, in der er die Kölner mit Luftschlangen und die Raffelberger mit Schokoladenherzen bewarf, mit einer liebenswerten Geste die Gründungsmitglieder herausstellte, die Frauen der bereits verstorbenen Schwabinger mit einer Rose bedachte, sich weitere Schwabinger für ein Rotes Herz herauspickte, um schließlich a capella das MSC-Lied anzustimmen. "Vor 50 Jahren begann im MSC die Schwabing-Kultur," meinte er sinngemäß. "Jetzt stehen wir am Schnittpunkt, an dem die Jüngeren diese Kultur mit ihren Mitteln fortsetzen."

Die Raffelberger, die nahezu in voller Mannschaftsstärke nach München gereist waren, dankten für die Einladung mit einem von Klaus Klönne vorgetragenen witzigen Jubiläumsgedicht und ihrem grün-schwarzen Clubschal, den sie verdienstvollen Altschwabingern als Präsent um den Hals hängten. Michael Blum, genannt Blümchen, erinnerte als Vertreter von Rot-Weiß Köln mit seinen aus dem Stegreif vorgetragenen, nahezu druckreifen, launigen Wort an alte Zeiten, als der MSC, aus Schwabing in die Lerchenau umgezogen, im halbfertigen Clubhaus-Neubau erste große Feste feierte. Blümchen, damals häufig mittendrin: "Die meisten meinen, ich sei jahrelang im MSC gewesen, dabei waren es nur sechs Monate dieses Sommers."

Nach dem offiziellen Teil wurden eifrig Plätze getauscht, um miteinander zu plaudern. So ging es bis weit nach Mitternacht. Die letzten, so war zu hören, verließen das Gasthaus erst am frühen Morgen, um nach nur kurzer Erholungspause zum sonntäglichen Frühschoppen in den MSC hinüberzuwechseln. Für einige ging es jedoch nicht gleich zu Weißwurst, Brezn und Bier auf die Clubterrasse. Vielmehr mussten sie sich diesen leiblichen Genuss erst sportlich verdienen auf dem alten, holprigen Rasenplatz beim traditionellen Hockeyspiel zwischen Raffelberg und Schwabing, dem 70. Treffen dieser Serie , das 6:3 für die Gäste endete, was aber rasch vergessen war bei der fröhlichen, durch Sonne und "Die Dixi Drivers" zusätzlich aufgeheizte Stimmung, die noch lange nachklang, was auch später in vielen Danksagungen zum Ausdruck kam, für die stellvertretend die zwei folgenden Schreiben stehen mögen. "Es war ein außergewöhnliches, einzigartiges Fest, eben typisch Hockey und dazu MSC Schwabing" (Hans-Werner Roloff/TSG Pasing) und "Wir haben uns mal wieder unter Freunden wohlgefühlt. Es war ein wunderschönes Wochenende" (Raffelberg). Aber keine Angst, liebe Schwabinger, wir feiern weiter! Die nächste Gelegenheit kommt bald: Bei der traditionellen Weihnachtsfeier, die voraussichtlich am Freitag, 10. Dezember, im Clubhaus stattfindet. Eins gilt es generell festzuhalten: Auch wenn die Jungschwabinger nun mit den beiden neuen Kapitänen Henning und West für 2011 das sportliche Kommando übernommen haben, bleiben die Altschwabinger dem Club erhalten, wenn auch nicht mehr als Spieler, aber doch als Zuschauer am Spielfeldrand, als bereitwillige Helfer und natürlich als fröhliche Gesellschafter im Clubhaus.

Autor: Henno Heintz / Dieter Oberg - Eingestellt von: André Schriever

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