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Damen- Halbfinale Duisburg

Erstellt / Aktualisiert am: 04.02.2011


Die Vorfreude auf das Spektakel war kaum zu übersehen. Die Frequenz der Flächenbombardements an, "Ermunterungs-E-Mails" vom Fan-Beauftragten wurde merklich höher, und selbst die Autorin bekam interessante Update-SMS ("Sabse, morgen ist erst Mittwoch :( ").

Aber auch Änn Faßbender musste 1-12 E-Mails schrieben um den Roadtrip 1.1 ordentlich zu organisieren. Nachdem TSV Mannheim 2 freundlicherweise das Spiel auf Freitagabend verlegt hatte, (Nebenbei bemerkt, konnte das 3. Damenspiel nicht verlegt werden, weil die 2. Damen der Unsäglichen, trotz sicherem Aufstieg, das Spiel nicht verlegen konnten/WOLLTEN) rollte ein Monsterkader von 6 ½ Spielerinnen, plus Labbinho, zur Mittagsstunde in München los. Es dauerte nicht lange, bis die KAMU-Beauftragte Vera den Ersten "Kelch" mit Messwein durch den Bus reichte und sogar die Alkohol-Asketen Fränk und meine Wenigkeit ein wenig davon "nippten". In Anbetracht eines anstehenden Spiels, ein Frevel der seinesgleichen sucht.

Keine dreiviertel Stunde vor Spielbeginn, schlug die heitere Reisegruppe dann auch mal in der Halle auf, in der sich die Mannheimerinnen bereits seit 100 Stunden erwärmten.  Auf den Schreck musste die gesamte Busbesatzung (Nur EINE Nichtraucherin) sich erst einmal draußen die Lungen Warmrauchen.

Nichtsdestotrotz, das Spiel wurde mit 4:1 klar gewonnen, da half es den Mannheimern auch nix, dass sie gefühlte 700 Auswechselspielerinnen hatten, noch dazu hatten sie nicht mit unserer Geheimwaffe Vera Maurer gerechnet, die lediglich aufgrund ihrer Bescheidenheit und Fairness kein Tor erzielte.

Nach dem Spiel verließen zwei Pfui-Kandidaten den Roadtrip, eine kam dazu (sauber Pauli) und zu Siebt, plus Labbe, fanden wir in Bonn Obdach bei einem Herren der sieben Frauen gleichzeitig in seiner Wohnung beherbergen kann, ohne dabei durchzudrehen.

 (Schurli, Danke nochmal an dieser Stelle).

Fünf Stunden später wurde es in Schurlis Bude nochmal hektisch, weil sich ein halbes Dutzend Personen in Schale werfen musste, aber dann hieß es endlich:

DING. Nächste Haltestelle: DUISBURG

Von weitem konnte man schon die Fahnen der Rhein-Ruhr-Arena wehen sehen, und vor der Tür drückten sich bereits die Teilnehmer des Roadtrip 1.0, vor den immer noch geschlossenen Türen, herum. Um elf Uhr dann, endlich Einlass. Schnell wurde der Block bezogen und schon bald darauf floss das Erste Bier. Immer mehr MSC-Fans trafen ein, und ich tippe wir hatten Minimum 100 Leute da, wenn nicht sogar mehr! Dafür nochmal ein ganz, ganz großes Lob an alle die gekommen sind, diese Solidarität macht den MSC einfach aus!!!

Ganz starke Performance auch von den BHC-Fans. Stattliche 10 Leute waren da, um ihre Mädels auf dem Weg zum 20. Titel zu schreien. Wie mich diese titelsatten Vereine nerven!

Beim Einspielen der Mannschaften wurde dann selbstverständlich wieder der Kürbis auf den Anstoßpunkt gepflanzt, und der Fanblock nahm lautstark seine Arbeit auf. Beim Einlaufen der Mannschaften wurde dann die dunkle Halle von unseren Wunderkerzen erleuchtet, und kurz vor Anpfiff gabs eine grandiose weinrot-graue Luftballon-Choreografie, die nur noch von der Kürbis-Luftballon-Choreografie nach der Halbzeit übertroffen wurde.

Zum Spiel der Mädels hab ich, Erstens, kein Bock was zu schreiben weil wir verloren haben.

Zweitens muss ich zugeben, dass meine geliebten Freunde von hockeyliga.de dieses Mal tatsächlich einen fairen und objektiven Spielbericht verfasst haben, den ich so unterschreiben kann. (Ausnahmsweise !!)

 

Witzig fand ich nur folgendes Zitat, das ich auf der Hockeyliga-Seite zur DM entdeckt habe. Obacht:


"Die KSR hat die, für die Endrunde in Duisburg nominierten, Schiedsrichter veröffentlicht. Bei den Damen werden in diesem Jahr Schiedsrichterinnen eingesetzt. Das war den Verantwortlichen aus der KSR wichtig, und soll die Leistungsstärke der Frauenschiedsrichter deutlich machen."


Ja, hat SUPER geklappt. Blöd nur dass uns Eine der "leistungsstarken Frauenschiedsrichter" "a weng" verpfiffen hat.

Trotzdem:

Die Damen haben sich super verkauft und wirklich gezeigt was für eine exzellente Mannschaft sie sind. Wir brauchen uns in keinster Weise verstecken. Nächstes Jahr werden WIR Meister.

Verständlicherweise war die Enttäuschung trotzdem groß und viele vergossen doch die eine oder andere Träne. Man war ja doch nah dran gewesen an der Sensation.

Das zweite Halbfinale war langweilig und ohne Feuer. Das einzig Positive war, dass die Damen aus Rüsselshausen den Kürzeren zogen, und sich nicht fürs Finale qualifizierten.

Ein Augenschmaus wurde einem dann noch, in Form des Herrenkrachers Rot-Weiß Köln gegen UHC,  geboten. Ein Spiel auf ganz, ganz hohem Niveau.

Abends gings dann zur Fanparty beim Club Raffelberg, bei dem eigentlich nur der MSC und die Herren von TuSLi körperlich wie mental voll (da) waren. Die Sprituosen flossen reichlich und auch unsere Damen tranken sich den Kummer von der Seele. Erwähnenswert ist auch der gescheiterte Versuch den Kürbis zu zerstören, der als Glücksbringer nun ausgedient hat. Man munkelt ja, dass da Hexenwerk im Spiel sein muss. Es war unmöglich, ihn zu zerstören, geschweige denn, ihm Schaden zuzufügen. Der Rest der Party verschwimmt so ein wenig in meinem Gedächtnis, und deswegen beende ich die Schilderung an dieser Stelle.

Am Finalsonntag war die Stimmung im MSC-Block vom Kater geprägt. Diese wurde beim Anblick des Damenfinales BHC- TuSLi nur noch verstärkt. Ein so mieses Endspiel hatte wahrscheinlich bis dahin noch niemand gesehen. Beim Zuschauen lief man ständig  Gefahr einzuschlafen, aufgrund des grausamen Systems das beide Teams spielten. Zwei Damenteams die sich 60 Minuten im defensivsten Fünferwürfel ever seen, belauern gehen gewaltig auf die Nerven. Zwischendurch gab es sogar ein Pfeiffkonzert, weil sich BHC den Ball minutenlang, unbedrängt hintenrum zuspielte. Ich hoffen für das Damenhockey, dass niemand in der Halle war der noch nie ein Hockeyspiel gesehen hat. Sein Erster Eindruck wäre verheerend gewesen. Das zwei Teams die langweiliges Standhockey spielen, das deutsche Damenhockey in einem Endspiel repräsentieren, ist mehr als schade und bildet nicht die Realität ab!!

Umso spannender war dafür das Endspiel zwischen Alster und UHC, die sich in einem ausgeglichenen Spiel bis zum Schluss nichts schenkten, und tolles Hockey zeigten. Bis zur K.O-Runde des Siebenmeterschießens konnten die Zuschauer mitfiebern.

Der MSC durfte sich noch über die Ehrung von Uwe zur Hockeyspielerin des Jahres freuen, und darf zu Recht die Titel "Beste Stimmung", "Lauteste Fans", "Beste Choreo" und "Höchster Gesamtpegel" für sich beanspruchen.

Ein tolles Wochenende und eine noch tollere Saison geht damit zu Ende, und wer weiß, vielleicht sieht man sich in drei Monaten, bei der Feldendrunde wieder ;-)

!!!..NUR DER MSC..!!!

Autor: Sabrina Zahren - Eingestellt von: André Schriever

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