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1. Damen: Spitzenreiter

Erstellt / Aktualisiert am: 18.04.2011


Drei plus Eins macht Vier, Widde, Widde Witt und zwei macht Sechse.

Der MSC gewinnt drei Spiele (plus  3 Punkte übernacht) und  geht somit als Tabellenführer in die Play-Offs.
Protokoll einer perfekten Schlussoffensive:

Samstag 09.04,Nacht, 6:40 h Hauptbahnhof München: Abfahrt nach Hamburg. Die Ersten Spiele nach der Rückrundenvorbereitung. Die Mannschaft ist froh dass es, nach endlosen Trainingswochen und zigtausend Vorbereitungsmaßnahmen, endlich losgeht.  Samstag, 6:40 ist trotzdem zu früh.

Samstag, 09.04, Nachmittag, gegen 14:30 h: Sechs Stunden Zugfahrt waren toll. S-Bahn fahren war auch toll. Der Klipper Platz is auch toll. Kann losgehen.
Die Hamburger machten wenig nach vorne und waren quasi ungefährlich. (Mein Trick: Einfach den Text aus Hockeyliga.de Sinngemäß ins Gegenteil verkehren, und schon hat man den wirklichen Spielverlauf.)
Das Aufbauspiel von Klipper war nach einem recht einfachen Muster gestrickt. Die starken Innenverteidiger bratzten den Ball durch die Schnittstellen, in der Hoffnung die quirlige Maryna freizuspielen. Sie war die Einzige die mit ihrem starken 1 gegen 1 Verhalten unserer, wie immer, stabilen und kompakten Abwehr Probleme bereitete. Alles in allem war der MSC spielerisch und Mannschaftstaktisch überlegen und hatte, trotz des unglücklichen Führungstreffers der Gegner, das Spiel im Griff.
Auch in der Zweiten Halbzeit blieb der MSC am Drücker. Es scheiterte, wie so oft, an der Chancenverwertung und an der schlechten Eckenquote. Erst eine spontane Ecke auf Uwe landete am Brett und bescherte den längst überfälligen Ausgleich. Nach dem Ausgleich wurde Klipper, mit dem Mut der Verzweiflung in die eigene Hälfte gepresst. Nach einer Gelben Karte für den dauerpöbelnden Coach, musste eine Feldspielerin das Feld räumen. Dem folgenden  Powerplay-Spiel hatte Klipper nichts mehr entgegenzusetzen. (Dieser Teil des Spiels bleibt auf hockeyliga.de übrigens komplett unerwähnt. Würde einfach ein zu gutes Bild abgeben. Will keiner hören)
Trotzdem fiel der verdiente Führungstreffer erst in der Schlussminute, als Fränk Zehle den Ball nach einem Patzer von C. Reynolds über die Linie drückte.

Sonntag, 10.04, 12:00 h: Anpfiff zum Spiel gegen den HTHC. Ohne Spielmacherin Rike Sager ging bei den Harvestehudern eher weniger. Der MSC dominierte das Spiel, war aber trotzdem zu lasch, unkonzentriert und ungriffig um wirklich erfolgreich nach vorne zu spielen. Glücklicherweise leistete der HTHC kaum Gegenwehr, sodass das Spiel gemütlich dahinplätscherte. Das längst überfällige 1:0 erzielte dann Hannah Krüger mit der Aggi. Alle erwarteten jetzt, dass endlich der Knoten platzte und ein paar mehr Tore fielen, aber die Lethargie klebte wie ein Fluch an den MSC-Spielerinnen. Durch die Tatsache dass wir unsere Dominanz und die Harmlosigkeit des Gegners so fahrlässig NICHT nutzten, machten wir die Hamburgerinnen tatsächlich noch einmal stark. Die letzten Spielminuten gehörten den HTHClerinnen, die in der Schlussminute ungehindert in den Kreis flanken konnten. Irgendwer konnte seine Kelle noch reinhalten, und so stand es Minuten vor Schluss 1:1.  Dabei blieb es,  und die Enttäuschung über die eigene Schlafmützigkeit war bei allen im Gesicht abzulesen. Auch wenn 4 Punkte aus einem Auswärtswochenende in Hamburg nicht unbedingt der schlimmste anzunehmende Ernstfall wären, so waren die erfolgsverwöhnten MSC`ler doch mehr oder weniger unzufrieden mit dem Ergebnis. Das vor dem Spiel ausgegebene Primärziel (9 Punkte aus 3 Spielen) war vorzeitig verpasst worden.  Von nun an hieß die Parole: „ Den 2. Platz behaupten“. Doch es sollte alles anders kommen……………….(*Spannungsmusik*)

Samstag, 16.04, Spätnachmittag, 15 Uhr: Neuss zu Gast in München. Eine schwer einzuschätzende Mannschaft, mit einigen guten Leuten und laut Ex-Trainer Lonnes dem „stärksten Kader der Liga“.
Dieser Über-Kader zeigte in der Ersten Viertel Stunde erstmal goa nix. Gegen die total verhalten spielenden Neusser war der MSC absolut feldüberlegen. Selbstverständlich konnten wir dieses Übergewicht NICHT in eine krasse Führung ausbauen. Umso überraschender war dafür die Tatsache, dass das 1:0 quasi ein Eckentor war…eine unfassbare Quote. Aufgrund des geringen Widerstands des Gegners gaben wir unsere Dominanz ein wenig aus der Hand und wurden leichtsinniger. Kurz nach dem Wiederanpfiff zur Zweiten Hälfte wurde das bestraft. Den „verdienten Ausgleich“ (hockeyliga.de) 30 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte sich Neuss echt krass erarbeitet………………..wir hatten einfach ne Minute gepennt. Danach wurde die alte Ordnung jedoch wieder hergestellt. Neuss lief erfolglos gegen unsere starke defense an, und wir erspielten uns durch Konter eine Ecke nach der Anderen. Hannah Krüger schlenzte eine davon flach zum 2:1 ins Tor und ermöglichte eine unfassbare Eckenquote von 2 Toren bei 7 Ecken. Genial!! In der Folge wurde es in der Schlussphase durchaus nochmal heiß. Neuss ging ins Pressing um noch auszugleichen, scheiterte aber ein ums andere Mal an Schimmi Platten.
Mit diesem Sieg war uns die Teilnahme an den Play-Offs nicht mehr zu nehmen.
Doch bereits nach dem Spiel waberten Gerüchte übers Clubgelände die besagten, dass HTHC eine Spielerin unrechtmäßig eingesetzt hatte. Wäre dem so, müsste das Spiel zu unseren Gunsten gewertet werden. Damit wäre der 2.Platz safe, und mit einem Sieg über Düsseldorf könnte man die Tabellenspitze erklimmen. Peinliche Berührung machte sich breit, war doch das Spiel gegen den HTHC das Schwächte der Saison gewesen, und ein Sieg wäre einfach zu glücklich ,wenn nicht sogar dreist.

Sonntag, 17.04, Vormittag, gegen 10.30: Über Nacht war es amtlich geworden. Das Spiel war zu unseren Gunsten gewertet worden und die Tabelle sprach bereits eine deutliche Sprache: 1 Platz MSC. Kopfschüttelnd aber auch verschmitzt lächelnd wurde die Neuigkeit zur Kenntnis genommen. Das Glück gehört scheinbar doch den Tüchtigen!

Sonntag, 17.04, Mittag, 12:00 h:  Anpfiff zum Spiel gegen Düsseldorf, zum Duell des Ersten gegen den Letzten. Mit einem starken Aufbauspiel und einer starken Verteidigung gestaltete sich auch dieses Spiel zunächst einseitig. Leider gingen zu viele Bälle im Mittelfed verloren, oder der nächste einfache Ball wurde verpasst, sodass offensiv eher weniger zusammenging. Allgemeine Unzufriedenheit machte sich breit. Das Düsseldorf das Erste Tor erzielte, konnte den MSC allerdings nicht ernsthaft schocken. Zu stark war die Überlegenheit. In der 22. Minute fiel dann tatsächlich der Ausgleich.
 Nach der Halbzeit agierte man dann endlich etwas beherzter und aggressiver, und die Stimmung auf dem Feld verbesserte sich von Angriff zu Angriff.  Der Gegner kam kaum noch aus seinem Viertel heraus, und wir verpassten einen Hochkaräter nach dem anderen.
Ein sicher verwandelter Siebenmeter von unserem „Mister Abgezockt“ Berth Werther brachte dann schlussendlich doch noch die absolut verdiente Führung. Die letzte Aktion des Spiels gehörte zwar den Gästen aus Neuss (Schlussecke), trotzdem war dieses Spiel einseitig verlaufen. Mit diesem Sieg ist uns Tabellenplatz 1 nicht mehr zu nehmen. Das ist wahrlich ein Riesenerfolg, mit dem keiner gerechnet hatte. Als Aufsteiger und Spitzenreiter geht es jetzt  Anfang Mai im Viertelfinale gegen Rüsselsheim.
Übrigens: Wer jetzt immer noch behauptet, wir hätten uns nur durchgewurschtelt und lediglich Dusel gehabt, der hat entweder keine Ahnung vom Hockey oder ist von purem Neid zerfressen. Es wird schon einen Grund haben, dass wir nach 11 Spielen 27 Punkte auf dem Konto haben, dazu mit die Wenigsten Gegentore der Liga.
 Wir wissen wieso wir ganz oben stehen, und das, ist das was letztendlich zählt!!

Autor: Sabrina Zahren - Eingestellt von: André Schriever

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