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C-Knaben gewinnen Bayerisches Pokalfinale der B-Knaben

Erstellt / Aktualisiert am: 01.10.2012


9:8-Sieg im Siebenmeterschießen und die Frage, ob der Torhüter Hellsehen kann ....



Wie schon im vergangenen Jahr meldete der MSC auch für diese Feldsaison eine reine C-Knaben-Mannschaft für den Verbandsliga-Wettbewerb der B-Knaben. Das B3-Team um Lars Schmidt hatte sich erneut viel vorgenommen und stürmte mit vier Siegen in der Vorrunde und einem Torverhältnis von 35:1 ins Halbfinale, das mit 4:1 gegen den TSV Schwaben Augsburg gewonnen wurde.

Im Endspiel traf die B3 auf die B-Knaben der TSG Pasing 1. Nach bereits wenigen Minuten geriet der MSC in Rückstand, durch den sich das Team aber nicht beirren ließ und kurz darauf ausglich. Auch ein erneuter 1:2 Rückstand konnte mit einer konzentrierten Mannschaftsleistung wieder aufgeholt werden. Mit diesem 2:2 ging es dann in die Halbzeit-Pause.

Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischte der MSC, der sich nach zahlreichen Chancen erstmals eine 3:2-Führung herausarbeitete.  Doch die Pasinger ließen die zahlreichen Zuschauer zu keinem Zeitpunkt daran zweifeln, dass sie dieses Finale ebenso gewinnen wollten und glichen zum 3:3 aus.  Selbst der zwischenzeitliche Zwei-Tore-Vorsprung des MSC konnte mit blitzschnellem Konterspiel  der TSG und einem Ecken-Tor 30 Sekunden vor Schluss zum 5:5 egalisiert werden. Damit hatte die B3 die Möglichkeit vertan, das Finale noch im laufenden Spiel für sich zu entscheiden.

Showdown unter Flutlicht: während die mitgereisten MSC-Fans nach der an Spannung kaum zu überbietenden Partie kurz vor einem Nervenzusammenbruch waren, suchte Coach Lars Schmidt nach fünf nervenstarken Siebenmeter-Schützen.

Traumhaft sicher wurden die ersten Siebenmeter verwandelt. Nach einem Fehlschuss hielt der MSC-Goalie die B3 mit einer Glanzparade im Spiel - daran änderte auch die Schiedsrichter-Diskussion nichts, ob der Ball nicht doch kurz über die Torlinie gekullert sei. Die B3 wahrte weiterhin ihre Chancen auf einen Sieg. Trotz der 9:8-Führung zitterte der MSC-Anhang, als der letzte Schütze der TSG antrat. Die stärkeren Nerven hatte jedoch MSC-Keeper Lukas, der den Ball mit dem Schläger herausfischte. Er hatte -  wie man jetzt aus gut informierten Kreisen weiß - das Siebenmeter-Schießen schon am Frühstückstisch vorausgesagt. Vielleicht war das, neben einer herausragenden Mannschaftsleistung in einem hochklassigen Finale, der entscheidende Vorteil.

Herzlichen Glückwunsch an Jan, Marvin, Björn, Sebastian, Lukas, Tim, Timo R.,  Felix, Florian, Florentin, Ben, Timo G., Ole und Phillip, der leider krank im Bett "mitfieberte".

 

Eingestellt von: André Schriever

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