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Damen: Ansehnlicher Saisonauftakt

Erstellt / Aktualisiert am: 19.09.2012


Der Saisonstart Auswärts in Köln und Neuss war durchaus ein wenig herbeigefiebert worden. Viele schickten Ermunterungen über das Soziale Netzwerk, die Mannschaft selbst war voller Vorfreude. Jeder wollte irgendwie wissen, was in dieser neuen Mannschaft steckt die einerseits dezimiert, andererseits jedoch mit interessanten Neuzugängen bestückt worden war.  Als Saisonziel hatte man sich nicht festlegen wollen, aber ein Platz unter den ersten Vier, das wäre schon schön. Ganz nach dem Motto: Es könnte floppen, es könnte aber auch klappen.

Freitagsanreise und  Morgenlauf (nach 4 Jahren Abstinenz) sollten unterstreichen wie ernst man es meinte, mit dem Auftakt gegen den amtierenden Deutschen Meister.

Fast verdutzt reagierten die Spieler jedoch auf die Tatsache, dass der Meister gar nicht so meisterlich spielte. Im Gegenteil, eigentlich spielte er überhaupt nicht. Das Spiel machte der MSC, mit variablem Aufbauspiel, schön vorgetragenen Angriffen und vielen Ecken (7 Stück). Vor lauter Verwunderung traf man aber das Tor nicht mehr, obwohl man sich vornehmlich im Viertel des Gegners aufhielt. Das wiederum hatte zur Folge, dass der Meister doch zeigen konnte warum er Meister geworden war: Gute Defense und eine erschreckende Effizienz. Köln fuhr vier Konter, davon drei erfolgreich.

Das wir gut gespielt hatten und Köln nicht so doll, vermerkte sogar der Kölner Trainer, was zur Folge hatte, dass wir einen äußerst positiven Bericht auf hockeyliga.de verbuchen konnten, was man feiern muss, denn es könnte das letzte Mal sein.

Im Großen und Ganzen fehlte es an Mut und Griffigkeit im Kreis und der entscheidenden Bissigkeit in der Konterverteidigung. Gegen den Deutschen Meister kann das mal passieren.

Nicht aber gegen Neuss. Hier mussten die Fehler vom Vortag schnell ausgemerzt werden. Man schwor sich ein. Wollte diesmal alles besser machen. Griffig im Kreis die Chancen nutzen, mehr Konsequenz im Torschuss etc. Das einzige Hindernis: Der Neusser Kunstrasen feat. die Schiedsrichter: Vor lauter ausrutschen, Ball verstoppen und Schiris bepöbeln verlor man alle 15 Minuten komplett die Kontrolle über das Spiel, was Neuss jedes Mal nutze um eine Ecke rauszuholen die dann von der Anderen Steindor (Lulu) eingeschlenzt wurde. Plötzlich stand es 20 Minuten vor Ende 1:3 und eine Besserung des Gemütszustands war nicht in Sicht.

Plötzlich aber, machte die Mannschaft von einem Neuen Tool gebrauch, dass bis jetzt verborgen geblieben war: Sie raffte sich auf. Weg mit dem Selbstmitleid, Schluss mit Hadern, ran an den Speck. Sich gegen eine Niederlage stemmen, mit aller Macht und Siegeswillen, das war bei aller Liebe, noch nie ein Element im Repertoire der MSC-Damen gewesen. Mit der  Umstellung auf Manndeckung ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft. Zack, Eckentor Mia Sehlmann. Zack, gleich drauf Hannah Krüger, Eckenschlenzer ins kurze Eck. Acht Minuten noch zu spielen, 3:3. Das Team spielt plötzlich wie von Sinnen. Jeder geht den einen Schritt mehr als vorher, keine Bälle gehen mehr verloren, komplette Dominanz des Spieles. Vier Minuten vor Ende, eine geile Kombination mit einem noch geileren Abschluss durch Hayley Brown, Zack 4:3, so läuft der Hase!!!

In diesem Team steckt ein besonderer Spirit, das spürt jeder, und dieser Sieg hat das zum Ersten Mal zum Vorschein gebracht!! Ich freu mich krass aufs Erste Heimwochenende!!!!! Und Ihr so? Seid´s dabei?

Eure "MSC-Jörls"

 

Autor: Sabrina Zahren - Eingestellt von: André Schriever

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