MSC Schriftzug Hockey Tennis
MSC-Sponsoren

Damen: Gelungener Hallenbundesligastart

Erstellt / Aktualisiert am: 28.11.2012


Am letzten Samstag war es endlich soweit: die durchwachsene Vorbereitungszeit sollte ein Ende haben und die Reisegruppe-Süd machte sich auf den Weg nach Mannheim. Vor dem Spiel gab es nach bester MHC-Tradition noch eine Stärkung und was konnte das anderes sein  als eine Suppe?!

Und dann ging es auch schon los. Trainer Claas Henkel stellte uns taktisch auf den Gegner ein, wohl wissend, dass seine Ha(a)sen hoch motiviert waren. Mit unserem defensiv ausgerichteten fünfer Würfel konnten wir die Mannemer die erste Viertelstunde gut beschäftigen und gingen gleich mit zwei Toren in Führung. Kati Winkelmeier führte einen Freischlag in Lichtgeschwindigkeit aus und kam unbehindert zum Torschuss. MSC eins, MHC Null. Knapp zehn Minuten später erhöhte Sophie Steindor auf 2:0. Soweit so gut, aber leider blieb es nicht bei diesem Riesentorlauf. Der Mannheimer HC kam immer besser ins Spiel und konnte mit zwei Ecken und einem Kontertor mit einer 3:2 Führung in die Halbzeit gehen.

Die Tat dem MSC sichtlich gut. Kurz nach der Pause war es wieder einmal Kati Winkelmeier, die uns zurück ins Spiel brachte. Auch wenn die Partie recht offen war, und der MHC zunehmend an Ballbesitz gewinnen konnte, schoss Nina Hasselmann die so wichtige 4:3 Führung in der 41. Minute. Leider konnten wir uns in dieser hektischen Phase nicht lange darüber freuen, denn nur drei Minuten später viel der Ausgleich.

In der letzten Viertelstunde wollten sich beide Teams die drei Punkte sichern, was zu einem schnellen, aber auch Treibball ähnlichen Gerenne führte. In der 51. Minute schoss Rebecca Landshut das erlösende 5:4. MHC drängte auf einen erneuten Ausgleich und nahm sogar den Torwart für eine sechste Feldspielerin vom Platz. Am Ende half alles nichts, dank einer herausragenden Kimi Platten, die uns in der Schlussphase ganz schön den Arsch gerettet hat.

Im Großen und Ganzen war es ein ausgeglichenes Spiel, das jeder hätte gewinnen können. Allerdings dominierte der MHC die zweite Halbzeit, so dass wir mehr als froh über die drei Punkte waren. Aus Sicht des Gegners war es sicherlich ein "unverdienter" Sieg unsererseits, aber das interessiert ja jetzt keinen mehr.

Mit den Autos ging es dann abends weiter nach Frankfurt, wo unser Hotel idyllisch mitten im Rotlichtmilieu lag. Mit dem Ausblick auf den "Dolly Buster Center" und durchgehend wechselnder Beleuchtung schläft es sich aber anscheinend ganz gut, denn am Sonntag um 11 Uhr standen elf Damenspielerinnen hungrig auf die nächsten drei Punkte auf dem Platz. Der Gegner war Eintracht Frankfurt, die am Vortag 9:8 gegen die Rudermuschis gewonnen hatten. Wir waren also vorgewarnt.

Dieses Mal waren es die Gegner, die uns mit einer Handballdeckung in der eigenen Hälfte erwarteten, während wir den kräftigen Ostblock mit einem Manndeckungssystem duellieren wollten. Wollten? Haben! Nach nur vier Minuten schoss Nina Hasselmann das 1:0. Danach folgte eine Durststrecke, aber wir wussten, Geduld ist gefragt. In der 17. Minute kam dann der Weckruf. Tor für Frankfurt nach Freischlag und mangelnder Defensivarbeit unsererseits. Dann aber folgte ein Feuerwerk: kurze Ecke MSC, Tor von Rebecca Landshut. Gleich mit dem nächsten Konter vollstreckte Nina Hasselmann zum 3:1, gefolgt von zwei weiteren Toren von Landshut. Mit einer 5:1 Führung hatten die MSC-Damen bis zur Halbzeit alles im Griff.

Viel Ballbesitz und ein kontrolliertes Offensivspiel mit schönen Abschlüssen prägten auch den zweiten Teil der Partie. Innerhalb von zehn Minuten erhöhten Nina Hasselmann, Kati Winkelmeier und zweimal Rebecca Landshut auf 9:1. Da kam der Anschlusstreffer von Eintracht Frankfurt in der letzten Viertelstunde zu spät. Kurz vor Schluss war es noch einmal Landshut, die den 10:2 Endstand schoss.

Mit sechs Punkten im Gepäck und dem vorerst ersten Platz in der Südliga ging es dann zurück, gefeiert wurde natürlich nicht, denn am Samstag findet gegen die HG Nürnberg unser erstes Heimspiel statt!

Kommt alle vorbei und unterstützt uns!

Eure 1. Damen

Autor: Rebecca Landshut - Eingestellt von: André Schriever

MSC facebook
MSC twitter
MSC instagram