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Damen: Sieg und Niederlage

Erstellt / Aktualisiert am: 13.12.2012


Vergleicht man die beiden Spiele gegen Nürnberg und Rüsselsheim, so gibt es auf dem Papier fast keinen Unterschied: Beide Mannschaften stehen im unteren Tabellenbereich, haben bis dahin noch kein Spiel gewonnen. Der MSC ist zwar ein wenig ersatzgeschwächt, hat aber trotzdem einen guten Kader und spielt beide Spiele mit gleicher Besetzung. Zwischen den Spielen liegt eine Woche (In der zwei nicht ganz unwichtige Spielerinnen auf einem überdachten Kunstrasenplatz einen Feldlehrgang absolvieren)

Gegen Nürnberg will man, im heimischen Allach, an die guten Leistungen gegen Mannheim und Frankfurt anknüpfen und macht das Spiel bereits in den ersten 10 Minuten klar. Schnell steht es 3:0, der Druck ist raus, von da an geht’s wie von selbst. 5:0 stehts zum Halbzeitpfiff, Nürnberg kann zwar zwei Treffer erzielen, gegen die starke MSC-Offensive sind die Franken jedoch machtlos. Ein 9:2 steht am Ende zu Buche. Zu diesem Spiel ist nicht viel zu sagen, es war ein Pflichtsieg der zu absolvieren war und diese Aufgabe wurde gut gelöst.

Nun galt es, sich auf das anstehende Duell mit dem, bis dato glücklosen RRK vorzubereiten. Die Duelle gegen die Hessen, waren immer emotionsschwanger und voller Brisanz, man erinnere sich an das dramatische Doppelduell am letzte Spieltag der letzten Saison, in dem  der MSC die RRK-Herren aus der Ersten Liga schoss und die Damen den Rüsselsheimerinnen das Viertelfinalticket unter der Nase wegpflückte.

Dieses Mal stand der RRK mit dem Rücken zur Wand. Sie mussten punkten, um nicht völlig den Anschluss in der Liga zu verlieren. Und der RRK ist eine Mannschaft, die gerade dann, wenn es hektisch und chaotisch wird und der Druck steigt, die besten Leistung abrufen kann.

 Der MSC begann stark und zündete in den ersten Minuten ein Offensivfeuer. In gewohnter Manier wurden blitzschnelle Konter gefahren. Nur einer davon konnte verwandelt werden. Doch der RRK ließ sich nicht gehen, schoss den Ausgleich und verhinderte auch nach dem 2:1 Führungstreffer vehement eine höhere Führung. Vor dem Halbzeitpfiff hatte der MSC ein klares Übergewicht und drängte auf weitere Treffer. Eine Serie von Fünf Ecken hintereinander wurde von aufopfernd verteidigenden Rüsselsheimerinnen abgewehrt und die hartnäckige Gegenwehr flößte den Münchnerinnen mehr und mehr Respekt ein. Bei so vielen vergebenen Chancen schwant einem immer schnell, dass sich das später rächen könnte.

 Nach der Halbzeit waren beide Teams wie verwandelt. Der MSC, der dem Spiel nie seinen Stempel aufdrücken konnte, spielte plötzlich verunsichert und wurde immer ungeduldiger. Die Führungsspieler konnten ihre Leistung nicht mehr abrufen und der RRK verteidigte und konterte clever. Kurz nach Wiederanpfiff fiel der Ausgleich und ab da ging offensiv nicht mehr viel zusammen. Die Angst, die Offensivaktionen konsequent mitzugehen war deutlich spürbar und der RRK witterte Morgenluft. Ganze 10 trefferlose Minuten lang, hing ein unsichtbares Damoklesschwert über der Partie, aber Rüsselheim hatte den größeren Siegeswillen. Zwei individuelle Fehler kurz hintereinander drehten die Partie zum 2:3. Und obwohl noch über 10 Minuten zu absolvieren waren ging beim MSC nicht mehr viel zusammen. Rüsselheim stellte sich mit der Führung im Rücken in den Fünferwürfel und ließ nicht mehr viel zu, offensiv fehlte die nötige Kreativität und Willenskraft. Es hatten an dem Tag leider zu viele Spieler einen schlechten Tag erwischt.

Vielleicht war diese Niederlage der nötige „wake-up-call“ vor den beiden richtungsweisenden Partien, nächstes Wochenende zuhause gegen den TSV (Samstag: 16:00 Uhr)  und Rüsselsheim (Sonntag 15:00). Es wird sich zeigen, ob die Mannschaft aus der Niederlage die nötigen Konsequenzen zieht und von jetzt an die Qualität, die in diesem Kader steckt, effizient in Siege ummünzen kann

Dann wird sich zeigen, ob die MSC-Damen am Ende da stehen wo sie hingehören, nämlich auf Platz 1 der Tabelle und im Viertelfinale dahoam!!!

Kommt nach Allach in die Eversbuschstr.124 und unterstützt uns!!!

Eure 1.Damen

Autor: Sabrina Zahren - Eingestellt von: André Schriever

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