MSC Schriftzug Hockey Tennis
MSC-Sponsoren

Mädchen A gewinnen Bayerische Meisterschaft 2013

Erstellt / Aktualisiert am: 01.10.2013


Mit Betreten des Kunstrasens beim Nürnberger THC  wurde es besser: die wochenlange Anspannung, das dauerhafte Kribbeln in der Magengrube, das Herzklopfen bis zum Hals ließ endlich nach. Dennoch, die Mädchen A des MSC begannen diese Partie nervös. Schließlich standen sie erstmalig in einem Halbfinale der Bayerischen Meisterschaft und erneut ging es gegen die Mädels vom TuS Obermenzing, die sich schon in der Vorrunde stets als starker Gegner präsentiert hatten. 

Nach zehn Minuten bekam das Team von Trainer Christoph Elste das Spiel in den Griff, erste Großchancen wurden vergeben - der ein oder andere Konter der TuS-Mädels sorgte aber unter den mitgereisten Fans für große Aufregung. Die Mädchen A ließen sich von diesen Aktionen aber nicht aus der Ruhe bringen. Bis zur Halbzeit fielen keine Tore.

Auch in der zweiten Halbzeit ließ die Mannschaft von TuS Obermenzing  dem MSC nur wenig Raum sein Spiel aufzuziehen. Umso schlimmer für die Mädels in Weinrot-Grau, dass Luisa, die stark im Mittelfeld agierte, sich in einer Zweikampf-Aktion den Finger brach und verletzt ausschied. Trotz allem ergaben sich für die Mädchen A immer wieder klare Torchancen.

Nervöse Fans, weiterhin beherzt kämpfende Spielerinnen auf beiden Seiten und dennoch wollten in dieser Partie keine Tore fallen, so dass dieses Spiel im Siebenmeter-Schießen entschieden werden musste.

Torfrau Amelie, offensichtlich mit dem Kim-Platten-Gen ausgestattet, wurde hier zur Match-Winnerin. Sie hielt unter diesem Druck gleich drei Siebenmeter und kurz darauf auch den Druck der auf ihr liegenden Mitspielerinnen aus. 

Nach dem 3:2-Sieg trafen die MSC-Mädels im Endspiel am Sonntag auf das Team vom Nürnberger HTC,  das sein Halbfinale gegen den ASV München mit 3:1 gewonnen hatte. 

Anders als am Vortag gewannen die MSC-Mädels innerhalb weniger Minuten deutlich mehr Sicherheit und zeigten sich sehr selbstbewusst auf dem Platz. Schon nach kurzer Zeit ergaben sich erste Torchancen - Anna, Noemi und Clara vergaben. 

Gegen Ende der ersten Halbzeit erspielte sich das MSC-Team eine kurze Ecke. Hier gelang es dann Kapitänin Mareike den ersehnten Treffer zur 1:0-Führung zu erzielen, mit der es dann in die Pause ging. 

In der zweiten Hälfte des Spiels waren die Mädchen A stets näher am 2:0 als die Nürnbergerinnen am Ausgleich. Zwar gaben die Mädels vom NHTC gegen Ende des Spiels noch einmal alles, aber nicht nur in dieser Phase hatte das MSC-Team einen 12. Mann auf dem Platz: bis zum Schlusspfiff erwiesen sich dessen lautstarke Fans als wahre Stütze der Mannschaft, die diese Partie auf fränkischem Kunstrasen für die Mädchen A zum Heimspiel machten.

Dank des konsequenteren Spiels und einer geschlossenen Mannschaftsleistung durften die Mädchen A dann feiern. Der Jubel über den Gewinn der Bayerischen Meisterschaft kannte keine Grenzen.

Lange haben die Mädchen A mit Coach Christoph Elste für diesen Erfolg trainiert. Drei Trainingseinheiten die Woche, zusätzlich wöchentliches Athletiktraining mit Susanne Bellenbaum und Julia Gmelin. In den Ferien-Camps stellten die Mädchen A stets die größte Teilnehmergruppe dar. Die vom Trainer erstellten Lauf- und Trainingspläne wurden über die Ferien weitgehend eingehalten und umgesetzt. Ob an der Strandpromenade in Italien , in den Südtiroler Bergen oder an der kroatischen Küste - die Laufschuhe waren Bestandteil des Urlaubsgepäcks.

Mit dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft haben die Mädchen zudem eine beeindruckende Serie hingelegt, die sich sehen lassen kann. Seit April 2012 - in dieser Saison noch in der Verbandsliga Süd Pokalsieger - wurde bis zu diesem Wochenende kein einziges Punktspiel verloren.

Bei diesem Einsatz musste natürlich auch ausgiebig gefeiert werden. Nach der Siegerehrung in Nürnberg führte daher der Weg des Sieger-Teams direkt ins Clubhaus an der Eberwurzstraße.

Spezi-Saufen, Polonaise mit Wimpel - die Feier fand kein Ende.

Manche Mutter wäre gerne an diesem Tag auch ein A-Mädchen gewesen, selbst manchem Vater trieb es bei so viel Jubel die Tränen in die Augen.

Selbst MSC-Urgestein Findeisen ließ sich von der Stimmung anstecken und spendete spontan eine stolze Summe für die Mannschaftskasse.

Glückwunsch an die Bayerischen Meisterinnen Amelie und Laura, Fanny und Hannah, Anna und Janne, Franzi und Franzi, Mareike und Luisa,  Anna und Paulina, Mareike und Noemi, Lea und Clara, Josephine und Luca, Marlene und Margeritha, die ohne Emily und Carina nicht hätten sein können - toll, dass ihr, obwohl (noch) nicht im Kader als größte Fans mitgereist seid.

Autor: Hanna Ommert - Eingestellt von: Patrick Meyer

MSC facebook
MSC twitter
MSC instagram