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20 JAHRE FLIP FLOP: TORE, TULPEN UND TAUSEND SEMMELN

Erstellt / Aktualisiert am: 02.04.2013


MSC-Teams in jeder Altersklasse auf dem Treppchen

Schon 20 Jahre Flip Flop und kein Ende in Sicht. Auch in diesem Jahr  waren wieder mehr als vierzig Mannschaften beim traditionsreichen MSC-Hallenturnier am Start.

Für viele Mannschaften wie die HG Nürnberg oder den Nürnberger HTC ist das Flip Flop mittlerweile ein fester Bestandteil im Terminkalender, mit dabei aber diesmal auch Spielerinnen und Spieler aus dem Südwesten vom Bietigheimer HC. Die Mädchen C und Knaben C konnten sich am Nachwuchs aus Hessen messen. Der Traditions-Club SC Frankfurt 1880 reiste zum Jubiläums-Flip Flop mit vier Teams per Bahn an. Diese zeigten, das sei vorweggenommen, nicht nur tolles Hockey, sondern auch ihre Feierqualitäten und brachten damit die Halle an beiden Turniertagen zum Kochen.

Ab Samstag Früh, den 16. März um 8 Uhr rollte die Hockey-Kugel in den zwei Münchner Hallen. Minis, D-Knaben und D-Mädchen machten den Anfang - während zahlreiche freiwillige und fleißige Helfer die Kaffeemaschinen heiß laufen ließen, Obst und Gemüse schnippelten sowie Backwaren liebevoll belegten. Bis Sonntag Nachmittag, den 17. März um 15 Uhr wurden mehr als tausend  Semmeln und Brez'n  geschmiert.

Um die Mittagszeit trudelten die Mädchen C und Knaben C in den Hallen ein, während die Minis von morgens bis nachmittags durchspielten und noch am gleichen Tag ihr Turnier beendeten. Im Finale um Platz 1 zwischen den Gästen aus Höhenkirchen und dem MSC wollte hier keine Entscheidung fallen. Auch die anschließenden Freischüsse von der Mittellinie aufs leere Tor brachten keinen Sieger. Beim Spielstand von 3:3 entschied die Turnierleitung, schließlich zwei Pokale zu vergeben.

Während sich die Mädchen C für das kleine Finale um den 3. Platz und die Knaben C nach ihrer Vorrunde für das Finale am Sonntag qualifizierten, mussten sich die Teams in der Altersklasse D noch ein wenig in Geduld üben. Ihnen stand jeweils noch ein Halbfinale bevor, die beide gewonnen wurden.

Die Mädchen C des MSC eröffneten mit ihrem Spiel um Platz 3 die Finalrunde. Hier stand man der Mannschaft vom Bietigheimer HC gegenüber. Erst nach Abpfiff konnte man sich den Platz auf dem Treppchen mit einem Penalty und einem 2:1-Sieg sichern. Sieger bei den Mädels wurde der Sportbund Rosenheim, der die Gegner vom Nürnberger HTC mit 2:0 besiegte.

Nach den Minis hatten es sich die Mädchen D zum Ziel gesetzt, ihr Finale gegen TuS Obermenzing zu gewinnen.  Nachdem man zu Beginn in Rückstand geriet, konnten die MSC-Mädels ausgleichen und stürmten von da an auf das gegnerische Tor. Umso größer die Enttäuschung, als dies alles nicht zum ersehnten Erfolg führte und man das Spiel noch mit 2:1 verlor.

Die Knaben D standen in ihrem Finale den Jungs vom Bietigheimer HC gegenüber, die sehr quirlig begannen und es dem MSC nicht leicht machten. Aber mit einer konzentrierten  und beeindruckenden Mannschaftsleistung bekam man den Gegner gut in den Griff und so wurde das Spiel am Schluss mit 6:1 deutlich und verdient gewonnen.

Die Knaben C hatten ihr Highlight schon in der Vorrunde. Hier traf man am Vortag auf das Team von SC Frankfurt 1880 - eine spannende und hochklassige Partie, die der MSC knapp und ein wenig glücklich mit 3:2 für sich entscheiden konnte. So traf man am Sonntag auf den Saison-Dauergegner vom ESV. Wie gewohnt schenkte man sich auch in diesem Finale nichts. Doch am Ende durfte diesmal der MSC jubeln, der mit 3:2 gewann.

Insgesamt wurden an zwei Tagen in 110 Spielen 443 Tore bejubelt, etwa 450 mal eine Medaille um den Hals gehängt und als Dankeschön mehr als 200 Tulpen von MSC-Spielerinnen und Spielern an Lars Schmidt überreicht, der für dieses Wochenende noch einmal nach München reiste, um mit „seinem“ Nachwuchs die Saison abzuschließen. Ob die  Tulpen aus München jemals in Jena angekommen sind oder ob der nun Ex-MSC-Coach noch vor Besteigen des Zuges kurzerhand Frühlingsblumen am Hauptbahnhof verkauft hat, ist derzeit nicht bekannt.

Autor: Hanna Ommert und Kerstin Gallasch - Eingestellt von: André Schriever

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