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Damen: 7 von 9 ist gleich 17 von 21

Erstellt / Aktualisiert am: 25.04.2013


Der MSC steht am Ende der „Süddeutschen Meisterschaft“ endlich auf dem Vierten Tabellenplatz und kann der Frühjahrs-Offensive ohne mit der Wimper zu zucken das Prädikat „besonders wertvoll“ aufdrücken.

Sowohl das Doppel-Auswärtswochenende in Mannheim als auch der Einzelspieltag in Rüsselsheim bildeten den Abschluss eines grandiosen Rückrundenstartes, der mit dem Unentschieden gegen den BHC vor Ostern seinen glorreichen Anfang nahm.

Doch all der Kampf und Einsatz in den vergangenen Spielen wären nichts wert gewesen, wenn in Mannheim und Rüsselsheim nicht gepunktet werden konnte. Somit fuhr man mit einem gewissen Druck und erneut zahlreichen Angeschlagenen nach Mannheim. Der TSV leistete höchstens die ersten 5 Minuten Gegenwehr, konnte ansonsten aber nicht viel mit dem Spiel anfangen und ließ uns viel Platz zum spielen und toben. Teilweise tollkühne MSC-Kombinationen jagten einander und bewarben sich um den Preis für den coolsten Spielzug. Trotzdem gingen wir erst nach 13 Minuten durch Mia per Ecke in Führung. Kurz danach noch ein Törchen aus dem Spiel, dann wieder eine Ecke von Hannah die einschlägt, lalalalaaaa und dann macht Uwe noch ne Hütte vor der Pause. Ich persönlich hatte es in meiner Zeit beim MSC noch nie erlebt, dass das Spiel in der Halbzeit schon entschieden war. In der zweiten Hälfte war dann der Drive ein bisschen raus, TSV berappelte sich ein wenig und wir ließen die Leinen ein bisschen locker. In der 50. Minute machte Hayley noch das Fünfte Tor und schickte das Team damit endgültig in den verfrühten Regenerationsmodus. Henri durfte dann noch 25 Minuten ins Tor und bekam damit die Schlussoffensive der Mannheimerinnen mit, die sich von unserem lässigen Auslaufen doch noch mal angestachelt fühlten einen Ehrentreffer zu schießen. Tatsächlich gabs für Enrique dann noch einiges zu tun, und unser wandelndes Transistor-Radio konnte sich durch tolle Paraden auszeichnen.

Der Fokus lag nach diesem Kantersieg sehr schnell auf dem Sonntagsspiel gegen Mitkonkurrent MHC. Ein Sieg in diesem Spiel brachte uns dem Vierten Platz ein großes Stück näher. Bereits in den ersten Minuten machte der MSC Druck, konnte aber die ersten klaren Torchancen nicht nutzen. Auch die ansonsten so sicheren Ecken brachten nicht den erwünschten Torerfolg und der MHC kam immer wieder durch unglaublich effektives Konterverhalten zu Chancen. Diese beiden Faktoren ließen uns kurz vor Ende der Ersten Halbzeit nervös werden. Mannheim hatte bis dahin wenig produktives gezeigt und war lediglich durch geschicktes Kontern aufgefallen. In der zweiten Halbzeit kroch die Angst vor dem Versagen trotz der Dominanz in die Beine und in den Kopf. Immer wieder konnte Mannheim das System umspielen und gefährlich vor das Tor kommen. In einer Szene schaffte es der MHC den Konter zu Ende zu spielen und mit einem Traumlupfer über Kimi in Führung zu gehen. Das was alle befürchtet hatten war eingetreten: MSC besser aber in Rückstand. Es folgte ein anrennen auf das MHC Tor und es gestaltete sich schwierig gegen die nun kompakt verteidigenden Mannheimer zu Chancen zu kommen. Erneut versemmelten wir die Ecken und erst drei Minuten vor Ende konnte Hannah quasi die Schlussecke verwandeln.

Dieses Unentschieden war wichtig aber ärgerlich und hatte uns das erste Mal gewisse Systemschwächen aufgezeigt. Gleichzeitig gelang es Rüsselsheim gegen TSV Mannheim zu punkten was die Wichtigkeit und Brisanz des Spiels gegen den RRK noch einmal erhöhte.

Das Spiel gegen Rüsselsheim war komisch. In der Ersten Halbzeit war es eher ein vorsichtiges beschnuppern, niemand wollte so richtig Offensiv was machen, Rüsselheim spielte so uninspiriert gegen das System, dass es einem fast verdächtig vorkam. So richtig klare Torchancen gab es auf keiner Seite. Angst und Konzentration bestimmten auf beiden Seiten die Partie, es gab viele Karten und taktische Fouls, sachliche Angriffe und Standhockey. Vielleicht fehlte den Hessinnen am Ende das Fünckchen mehr Biss in einer eher zahnlosen, langweiligen Partie, denn in der 50 Minute gelang es Uwe den Ball nach einer (wie bezeichnend) verstoppten Ecke ins Tor zu wuchten. Am Ende wurde es noch mal hektisch, Rüsselheim drückte, bekam noch eine Schlussecke, die wir glücklicherweise wegverteidigen konnten. Das Spiel war so strange gewesen, dass die Freude über diesen wichtigen Sieg erst später richtig zum Tragen kam, als alle bei Pizza und Bier im Football-Kabuff saßen.

Wir stehen jetzt auf Platz 4 und sind von nun an die Gejagten, denn Rüsselheim hat nun das gleiche Programm wie wir. Von 21 möglichen Punkten haben wir 17 geholt, das ist megastark und gibt Selbstvertrauen für das Restprogramm!!

Wir hoffen deshalb auf Unterstützung am kommenden Heimspiel-Großkampftag. Gegen die Hamburger Teams muss weiter gepunktet werden, damit wir den Traum vom Halbfinale weiterträumen können und den Fans einen weiteren legendären Roadtrip ermöglichen können.

Eure 1.Damen

Autor: Sabrina Zahren - Eingestellt von: Patrick Meyer

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