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Damen: Erfolgreiches Wochenende

Erstellt / Aktualisiert am: 09.04.2013


Mit zwei furiosen Auftritten hat der MSC die Jagdsaison mit einem kräftigen Paukenschlag eröffnet.

Mit einer kaum kleinredbaren Abgebrühtheit wurden an diesem Wochenende zwei, jeweils auf ihre Weise schwere Gegner besiegt.

Bereits vor dem Spiel gegen Rot-Weiß Köln war die Vorfreude der Mannschaft zu spüren. Das Rot-Weiße Ballett war schon lange mal wieder fällig, vor allem nach der ungerechtfertigten Niederlage im Hinspiel. Dass sämtliche Spieler bis in die Haarspitzen motiviert waren, zeigte sich früh in der Partie. Die Kölner kamen vor allem deswegen nicht richtig ins Spiel, weil der MSC eine unglaubliche Präsenz und Griffigkeit an den Tag legte und die schnellen, quirligen Mittelfeldspieler des Gegners ruhig stellte. Köln glänzte durch Fehlpässe und eine hohe Quote an Stockfehlern und kam dem MSC-Tor höchst selten zu Nahe. Im Gegenzug fuhren wir ansehnliche Konter und kontrollierten das Spiel. Nach 20 Minuten konnte Kati Winkelmeier nach einer Ecke den Nachschuss ins Tor wuchten und für die verdiente Führung sorgen. In der verbleibenden 1. Halbzeit fand Köln kein Mittel gegen die Raumdeckung und war vermutlich mehr als froh als der Pausenpfiff ertönte.

In der Kabine wurde dem MSC aber klar, dass man mit Köln einen Gegner hat, der den Schalter mühelos umzulegen in der Lage ist und ein Spiel durchaus drehen kann. Mit ein wenig Angst in den Beinen stellte man sich also dem bevorstehenden Sturmlauf der Rot-Weißen, die die ersten Minuten der 2.Halbzeit dominierten. Köln fand Mittel und Wege unser System zu bespielen und versuchte unseren Spielaufbau zu blockieren um zurück ins Spiel zu finden. Dies wurde Köln gestattet mit freundlicher Unterstützung der Schiris die mit grünen und gelben Karten „umanandafuchtelten“(hochdeutsch: herumhantierten) und Kati mit Gelb vom Platz stellten. In dieser Phase war der MSC durchaus unter Druck und musste hart arbeiten um das Ergebnis zu halten. Nach Katis Rückkehr kam aber die Ruhe und der Mut zum Offensivspiel zurück und bescherte dem MSC in der 56. Minute eine Ecke die Hannah Krüger verwandeln konnte. (Diese Ecke wäre NIE zustande gekommen wenn nicht eine Spielerin, deren Identität mir unbekannt ist, einen hohen Rückhandaggischlag von Uwe auf das Kölner Tor, sagen wir mal, „entschärft“ hätte.)

Mit diesem selbsterarbeiteten Wiedereinstieg in die Partie war bei Köln der Widerstand ein wenig gebrochen. Die restliche Zeit wurde souverän heruntergespielt, vor allem durch viele Konter und ein gutes Umkehrverhalten in der Defensive. Ein anstrengendes aber befriedigendes Spiel, bei dem der Gegner niedergerungen wurde, sowohl körperlich als auch spielerisch.

Nach diesem Glamoursieg durfte man den Fokus auf das zweite immens wichtige Spiel gegen Neuss nicht verlieren, deren Kampfstärke uns im Hinspiel fast Kopf und Kragen gekostet hätte.

Deren Matchplan bestand aus viel Ballerei und dreckigen Bällen durch die Mitte. Bei uns fehlte ein wenig die Präsenz auf dem Platz und so ließen wir uns durch eigene Fehler und Unkonzentriertheit das Spiel aus der Hand nehmen. Immer wieder kam Neuss zu Chancen, bis es dann in der 17. Minute nach einer Reihe von Individuellen Fehlern im Abwehrverhalten im MSC-Gehäuse klingelte.

Auch nach dem Treffer war erst einmal wenig zu sehen von einem Aufbäumen, trotzdem kam es zu Offensivaktionen und einer Ecke die Hannah mal wieder unwiderstehlich effektiv verwandelte. Dieses Tor war wichtig für die Psyche und holte uns zurück ins Spiel. Nach der Halbzeit konnte Neuss dank mehr Konzentriertheit am Ball unsererseits nicht mehr viel nach vorne machen, während der MSC eine seltene Effektivität im Abschluss demonstrierte und durch Uwe (48. Minute) und erneut Hannah (per Ecke 64. Minute) das Spiel drehte.

Gleich zwei Minuten später kam es noch zum formvollendeten 4:1 durch Bert Werther, was in so fern verhängnisvoll war als das Sven Hauch uns im Falle eines 6-Punkte Wochenendes für jedes Tor eine Runde am Tresen spendiert. Dass wir auf einmal zur Torfabrik mutieren und 6 Hütten machen, konnte ja auch keiner ahnen.

Ein großartiges Wochenende ging also mit einer fetzen Sunday-Time und 6 Runden zu Ende, für das weggestoppte 7. Tor sind mir im Nachhinein doch alle dankbar,  und nächstes Wochenende in Mannheim gehts um nicht weniger als die Süddeutsche Meisterschaft auswärts gegen Mannheim 1 und Mannheim 2. Wenn wir vom Jäger zum Gejagten werden wollen, müssen wir kräftig zum Hallali blasen (okay, der war schlecht) und punkten was das Zeug hält!

Autor: Sabrina Zahren - Eingestellt von: André Schriever

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