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Mädchen A: Dritter bei den Bayerischen Meisterschaften und Pokalsieger in Verbandsliga Süd

Erstellt / Aktualisiert am: 15.10.2014


„Da gibt es noch viel zu tun“, sagte Coach Christoph Elste, als er zu Beginn der Osterferien mit allen seinen Mädchen A ein Vorbereitungsturnier zur Feldsaison in Nürnberg spielte. Etwa ein halbes Jahr später stand das Team der A1 wieder in Nürnberg auf dem Platz. Diesmal aber im Halbfinale der Bayerischen Meisterschaft. Die A2 stand kurz darauf im Finale der Verbandsliga Süd auf dem Platz.


Es war nicht wirklich zu erwarten, dass dieses, noch sehr junge Team der A1 die Vorrunde und das Finale Süd in der Oberliga für sich gewinnen konnte – aber umso erfreulicher. Nachdem das erste  Zwischenrundenspiel gegen den TSV Schwabach mit 5:0 klar gewonnen wurde, ging man optimistisch in das Platzierungsspiel gegen den ASV. Doch wie schon in der Vorrunde ist in Spielen gegen den ASV stets ein wenig der Wurm drin. Großer Siegeswille allein reicht nicht, wenn eine hohe Zahl an individuellen Fehlern die Partie bestimmt und das mannschaftliche Zusammenspiel dabei auf der Strecke bleibt. Mit einer 0:2 Niederlage ging man letztendlich vom Platz. Dies bedeutete zugleich, dass man im Halbfinale der Bayerischen Meisterschaft auf das starke Team vom NHTC treffen würde.

Der Plan war allen klar: alles andere als ein Sieg wäre aus Sicht der MSC-Mädels nicht zufriedenstellend. Lediglich ein Unentschieden mit der Option auf ein Siebenmeterschießen, das man in der Vergangenheit stets für sich entscheiden konnte, wäre eine weitere Möglichkeit gewesen. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit ging der Plan auf, dann konnte man dem Druck des NHTC nicht mehr standhalten. Das Halbfinale wurde mit 0:2 verloren.

Wie schon im Finale Süd traf der MSC im Spiel um den dritten Platz auf den ESV und wie in manchen Spielen zuvor wollten die Mädels viel und verkrampften. Der ESV ging mit 1:0 in Führung, zumal die MSC-Mädels zu viele hochkarätige Chancen auf dem Platz liegen ließen.

Doch der Gedanke nach einer anstrengenden Saison mit viel Training und vielen Laufeinheiten nur auf dem undankbaren vierten Platz zu landen, trieb das MSC-Team noch einmal an. Kurz vor Abpfiff gelang Carina der Ausgleich und so wahrte man die Chance darauf, im Siebenmeterschießen doch noch als Sieger vom Platz gehen zu können.

Dass Torfrau Amelie, die sich im Abschlusstraining vor diesem Wochenende verletzt hatte, als Siebenmeter-Expertin diesmal nicht zwischen den Pfosten stehen konnte war für die Mädchen A kein Nachteil. B-Mädchen Torhüterin Chiara löste ihre Aufgabe souverän und verhalf den MSC-Mädels, die erneut am Siebenmeterpunkt kaum Nerven zeigten, zum 4:3 Endstand.

 


Erfolgreich war auch die A2, die mit Unterstützung der Mädchen B den Titel in der Verbandsliga Süd gewinnen konnte. Dabei war es nicht immer leicht in dieser Saison: schnell waren einige Spielerinnen in der A1 festgespielt und durften im Team nicht mehr zum Einsatz kommen, nicht immer konnten die Mädchen B mit auf dem Platz stehen. Dies ließ der Spielplan nicht zu. So musste die A2 in dem so wichtigen Spiel gegen den Tabellenführer aus Augsburg auf eigenem Platz mit einer „Notelf“ antreten, während die Mädchen B ihre Zwischenrunde zu den Bayerischen Meisterschaften spielten. Doch trotz aller Widrigkeiten, nahm die A2 auch diese Herausforderung an – selbst die Torhüterin stellte sich in den Dienst der Mannschaft und wurde als Feldspielerin aktiv.

Auch wenn dieses Spiel mit 0:7 noch klar verloren ging, gelang es der A2 sich aufgrund des besseren Torverhältnisses, sich als Zweiter der Tabelle zu behaupten und für das Finale wiederum gegen Schwaben Augsburg zu qualifizieren.

Bis kurz vor Ende der finalen Partie lag die A2 mit 0:1 hinten. Eine Niederlage drohte, wenn diesmal auch nicht so deutlich wie zuvor, bis Lena der Ausgleich gelang – ein Spielverlauf wie bei den Teamkolleginnen der A1. Statt eines Siebenmeterschießens mussten die Mädels in Augsburg in die Verlängerung. Wer dem Ball noch den entscheidenden Schlag zum Golden Goal in die richtige Richtung gab, ist umstritten – war es erneut Lena oder war Marianna noch dran. Ganz gleich: die A2 hatte den Pokal in der Verbandsliga Süd gewonnen.


Gerne hätte die A1 wie schon im Vorjahr in einer Zwischenrunde zur Deutschen Meisterschaft mitgemischt – das zeugt von großem Selbstbewusstsein. Aber bei genauerer Betrachtung hat das Team in dieser Zusammenstellung der Jahrgänge viel erreicht und eine Entwicklung gezeigt, die man der Mannschaft zu Beginn der Saison nicht wirklich zugetraut hat. Alles in allem ist der dritte Platz bei der Bayerischen Meisterschaft eine zufriedenstellende Leistung, auf der sich für die Zukunft aufbauen lässt. Dies gilt ebenso für die A2, die mit ihrem Titelgewinn gezeigt hat, dass eine nachhaltige Ausbildung der Mädels auch in der Breite ihre Früchte trägt und zum Erfolg führt.

Autor: Hanna Ommert - Eingestellt von: Hanna Ommert

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