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Hockgeier gewinnen Caspar-Trohpy

Erstellt / Aktualisiert am: 12.01.2014


Zum sechsten mal veranstaltete der ESV die Caspar-Trophy, ein lokales Elternhockeyturnier. Es nahmen 9 Mannschaften aus München und Umgebung teil. Wir wollten eigentlich so wie letztes Jahr mit 2 Mannschaften teilnehmen, angesichts 10 männlichen Spielern. Aber da kurzfristig ein Spieler absagen musste, ein Feldspieler als Vertretung für unseren Stammtorhüter ins Tor ging (der seine Sache sehr gut machte, obwohl er erst zum 2. mal in der Torwartausrüstung steckte!), ein Spieler sich im ersten Spiel gleich verletzte, uns im ersten Spiel auch schnell die Puste ausging und weil ESV selbst gerne 2 Mannschaften stellen wollte entschieden wir uns spontan bei einer Mannschaft zu bleiben. Auch wenn wir dadurch viel gewechselt haben erwies sich das doch als bessere Entscheidung.

Entgegen unserer Gewohnheit gelang uns unser erstes Spiel sehr gut. Wir standen gut und erarbeiteten uns viele Torchancen, die wir auch nutzten, so dass wir das Spiel gegen die Grasshoppers 3:2 gewannen.



Im zweiten Spiel gegen die Mordsdeifi wurde es noch besser. Mit schnellen Kombinationen liesen wir die Mordsdeifi quasi stehen und gewannen mit 4:1. Ein Rückhandstechertor war dabei ein sehenswertes Highlight!



Im nächsten Spiel gegen die Turmspringer klappte es nicht mehr so gut. Wir machten Fehler und taten uns schwer nach vorne. Nach dem 2:2 waren wir froh, dass wir zumindest einen Punkt behalten haben.



Gegen die Nymphenburg Royales war es dann vorbei mit schön spielen. Für sie war es erst das 2. Spiel, während es für uns schon das 4. war. Gegen die kompakte Abwehr bissen wir uns die Zähne aus und wir öffneten dabei teilweise unsere Deckung. So verloren wir mit 1:2 und wir mussten um den Einzug ins Halbfinale zittern. Zum Schluß der Gruppenspiele gab es dann 3 Mannschaften mit 7 Punkten. Da halfen uns aber die ersten beiden Spiele und wir hatten das beste Torverhältnis. Die Turmspringer wurden zweite und die Nymphenburg Royals dritte in unser Gruppe.





Im Halbfinale gegen SpiriTUS erspielten wir uns eine leichte Überlegenheit, die sich durch mehr Ballbesitz und mehr Angriffen zeigte und mit einem 1:0 Sieg belohnt wurde.



Im Finale ging es wie vergangenes Jahr gegen Rundschlag. Wir wollten also eine Revanche für das verlorene Finale im vergangenen Jahr. Wie erwartet wurde es ein schweres, aber faires Spiel. Einen Aufreger gab es, weil ein Tor von uns nicht gegeben wurde. Angeblich wegen "zu gefährlich" - der Ball wurde über den liegenden Torhüter gelupft und ging dann 20 Zentimeter am Kopf eines Abwehrspielers vorbei. Da schafft man nach großer Anstrengung ein Tor aus dem Spiel heraus und wird dann nicht gegeben. Die (meine) Spielertemperatur war kurz vorm Kochen!



Wir machten aber weiter und schafften es dann noch mit 1:0 vorzulegen. Leider wurde durch einen Abspielfehler ein Angriff von Rundschlag eingeleitet, der dann in eine unübersichtliche Situation in unserem Schußkreis mündete und der Ball dann an einen Abwehrfuß ging. Der 9m wurde von Runschlag sicher verwandelt. Ein weiteres Tor fiel dann nicht mehr und es ging ins 7m Schießen. Angesichts unseres Aushilftorwarts und unserer bisherigen 7 und 9m Ausbeute sah ich Rundschlag eindeutig im Vorteil.
Die ersten gingen auch nicht ins Tor, aber auf beiden Seiten. Unser Torwart zeigte aber eine tolle Leistung und hielt einen Ball, der ins rechte untere Eck gehen sollte. Und unser dritter Schütze traf ins linke obere Eck! Auf der anderen Seite vergab ein sonst sicherer Schütze und traf nur direkt unseren Torwart. Unser letzter Schütze konnte somit das 7m Schießen entscheiden. Der Druck war also hoch.
Er trifft den Torwart - fast mittig - oben, der Ball fliegt abgelenkt weiter und landet im Netz. Puh!



Es war knapp, aber damit haben wir den Wanderpokal zum 2. mal nach 2012 gewonnen!

Autor: Max Grießl - Eingestellt von: Patrick Meyer

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