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Hockgeier erfolgreich beim Hauptstadtturnier

Erstellt / Aktualisiert am: 30.09.2014


Sechs Hockgeier machten sich letzten Freitag auf den Weg nach Berlin, um zum vierten mal beim Hauptstadtturnier des CfL mit zu spielen. Es standen 8 Spiele a 20 Minuten auf dem Programm. Mit nur einem Wechselspieler (einen Torwart konnten wir dankenswerterweise immer leicht aquirieren) sah das konditionell nach einer Mammutaufgabe aus, die unsere Erwartungen etwas dämpfte.
Zur Entspannung genossen wir am Freitag erst mal Berlins Kulturprogramm.
Samstag Mittag ging es bei herrlichem Herbstwetter dann los. Im ersten Spiel mussten wir uns (wie immer) erst mal konditionell und spielerisch hinein finden. Es lief nicht schlecht, wir liesen auch hinten nicht viel zu, aber der Ball wollte nicht ins Tor, sondern fand seinen Weg mehrfach nur knapp neben dem Tor.


Ein torloses Unentschieden als Ergebnis stellte uns aber erstmal zufrieden, Hauptsache das erste Spiel war nicht verloren, wie schon oft so in früheren Turnieren. In den nächsten drei Spielen lief es besser und wir hatten die Gegner meist unter Kontrolle. Mit schönem Kombinationsspiel und auch mal mehr Glück auf unserer Seite als beim Gegner gewannen wir diese Spiele. Und unsere Gegner waren diesmal nicht mit so vielen jungen, schnellen Leuten ausgestattet, so dass unsere Kondition gehalten hat. Das dritte Spiel war dabei ein seltsames. Es ging gegen eine Reisemannschaft aus Prag. Wir führten nach wenigen Minuten bereits 3:0, da sie fast nur aus Anfängern bestehen. Dann wechselte die Mannschaft komplett und wir liesen uns dabei aus dem Konzept bringen durch einen gelernten Hockeyspieler und besser spielenden Mitspielern und machten grobe Fehler in der Zuordnung. Prompt kassierten wir 2 Gegentore. Doch wir konnten uns wieder fangen und das Spiel noch mit 5:2 für uns entscheiden.


Damit war das Samstagspielpensum geschafft und der Tabellenstand schaute gar nicht so schlecht aus. Bestens gelaunt ging es dann in den Turnierabend. Er fand wieder außerhalb von Berlin statt (fast schon kurz vorm Ende der Welt), hatte aber keinen Einfluß auf die tolle Stimmung. Es gab auch eine tolle Einlage der Gastgeber als ZDF Hitparade, nur der DJ war mit der Musikwahl etwas sprunghaft, da haben wir mit einigen Musikwünschen etwas nachgeholfen.

 

Wir genossen es fast bis zum Schluss, wie meistens. Die Nacht zum Schlafen wurde kurz. Noch dazu wurde uns eine halbe Stunde zusätzlich genommen, da fast am Ende der Welt das Taxi ewig nicht kam.


Am Sonntag ging es um halb elf weiter gegen die Delmehopper. Trotz der kurzen Nacht fanden wir schnell in unser Spiel und liesen nichts anbrennen. Wir wurden dafür mit einem 2:0 belohnt.


Danach ging es gegen den größten Konkurrenten, die Schlenzelberger, die uns in den vergangenen Turnieren immer wieder auf die Plätze verwiesen hatten. Doch wir konnten sie einigermaßen in Schach halten, den Ball laufen lassen und mit Kombinationspiel und Durchsetzungsvermögen ein 2:0 erarbeiten. Das war ein wichtiger Sieg in Sachen Platzierung. Und die Schlenzelberger haben uns Anerkennung gezollt, dass wir den Ball mehr haben laufen lassen (und sie selbst wohl zu lange gefeiert hätten ... was aber nicht zählt, da wir ja auch lange gefeiert hatten).
Gegen die Gastgeber, die Buckower Krummstäbe, mussten wir konditionell doch etwas Tribut zollen und schafften gegen die spielermäßig stärkste Mannschaft aber noch ein 1:1 Unentschieden. Damit war schon vor dem letzten Spiel klar: Der Turniersieg war unser!

Das letzte Spiel entschiedenen wir mit letzten Kräften zum Abrunden auch noch für uns. Nüchterne Bilanz: zwei Unentschieden, 6 Siege, 13:3 Tore, Platz eins mit vier Punkten Vorsprung.
Vielen Dank an die Buckower Krummstäbe für das tolle Turnier! Und es wurde von mehreren Mannschaften diesmal die durchgängige Fairness und Harmonie gelobt - dem können wir uns nur anschließen.

Glückselig ging es dann ohne Probleme zurück nach München:

Autor: Max Grießl - Eingestellt von: Max Grießl

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