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Fit für den Endspurt: Mädchen A und wJB bereiten sich auf Saison-Finale vor

Erstellt / Aktualisiert am: 25.09.2014


In ihren Sommerferien verbrachten ein Teil der Mädchen A und weiblichen Jugend B eine gemeinsame Woche im Sportpark Rabenberg. Der im Erzgebirge, nahe der tschechischen Grenze liegende, hochmoderne Sportkomplex wird aufgrund seiner optimalen Bedingungen vor Ort auch von Sportteams unterschiedlichster Sportarten zur Vorbereitung auf sportliche Großereignisse wie zum Beispiel den Olympischen Spielen genutzt.

Vom reichhaltigen Sportangebot neben dem Hockeyplatz hat sich ein Perspektivteam des MSC im August überzeugt und sich bestens für die bereits angelaufenen Zwischenrunden zur Bayerischen Meisterschaft und mehr vorbereitet. In diesen Tagen haben Mädels erstmals auch mit einem Mentaltrainer zusammengearbeitet und ihre sportlichen Ziele für die Zukunft erarbeitet, formuliert und definiert.
 
Im Folgenden ein Reisebericht aus Sicht des Teams ☺

Tag 1
Wir sind in ihre Falle getappt. Die Häuptlinge namens Chrisbaum, Sushi und Tini verschleppten uns fünf Stunden lang in ein Gebiet, dass sich Rabenberg nennt. Zuerst brachte man uns Essen, später dann folgte das Einweisen der Zimmer. Der große Häuptling führte uns durch ein Gelände, dass eine riesige Fläche mit Häusern, Basketballplatz, Beachvolleyballplatz, Hockeyplatz, gleich drei Sporthallen, eine Kletterwand, einen Kraftraum, eine Schwimmhalle und vieles mehr hatte.

Es folgte eine kleine Hockeyeinheit. Als es zu regnen begann, setzten die Sprenger rechtzeitig ein, um noch größere Pfützen zu verursachen. Das Programm vervollständigte sich mit einer Einführung im Kraftraum und zuletzt noch das Abendessen. Nachdem wir die Brühe verspeist hatten, lockten sie uns zum Schwimmen und Häuptling Tini beeindruckte mit einem tollen Hechtsprung ins Wasser, um unseren einbeinigen Pirat vor dem Ertrinken zu retten.

Es wurde dunkel, als die Häuptlinge uns ins Verließ führten. Sie teilten uns in Gruppen ein und trugen stets ein unheimliches Lächeln. Sie zwangen uns zu einem eigenartigen Lied, irgendwelche willkürlichen Bewegungen zu machen und dies nach drei Tagen Probe aufzuführen. Die Ureinwohner nennen es Tanz. Zuletzt ernannten sie „Junior Sparrow“ zum Führer einer Streichliste: Wer zu spät kommt, muss Taler zahlen.



Tag 2
Nachdem wir in unseren Hütten geschlafen hatten, rochen wir schon unser tägliches Brot und Wasser. Ehe wir uns versahen, standen wir bereits auf dem Hockeyplatz, während uns merkwürdige Kreaturen zusahen und Affengeräusche von sich gaben.

Nach viel Einsatz und intensiven Training bekamen wir endlich unsere langersehnte Pause, die alle eifrig für ihre Choreogaphie des einzustudierenden Tanzes nutzten. Jedoch beschäftigten sich die meisten mehr mit den prächtigen Kostümen, als mit dem eigentlichen Tanz. Schließlich gaben sie uns Mittagsfraß.

Aber das Programm nahm kein Ende. Während die einen weiter Hockey spielten, stemmten die anderen bereits schwere Kanonenkugeln oder ruderten mit viel Begeisterung im Kraftraum. Dann wieder Essen und wieder Fleisch, Fleisch und noch mehr Fleisch. Nur wenige trennten sich von der Gruppe, um sich Bananen und andere Früchte aus den Bäumen zu holen. Sie sind unsere Pflanzenfresser, Häuptling Chrisbaum hingegen verspeist auch rohes Fleisch. Dieser brachte uns später noch ans Deck, von wo aus wir durch Ferngläser, Projektoren, etwas beobachten durften. Anfangs funktionierten sie nicht, weshalb wir einen Narren bestellen mussten, der sogar zaubern konnte. Nicht nur, dass er die Ferngläser reparierte, nein, auch immer, wenn er an dem Mast zog, fingen die Wellen an wie Musik sich anzuhören (Telefon). Was wir durch das Fernglas sahen, war faszinierend. Es war wie ein Rückblick in die Vergangenheit.

Zu guter Letzt schmissen die Häuptlinge uns wieder ins kalte Wasser. Später kamen auch noch die Affen (Fussballer) wieder und versuchten uns hoffnungslos zu bezirzen, indem sie mit einer Kokosnuss spielten, aber durch und durch affig aussahen.

Tag 3
Aufstehen. Essen. Sport. Die alte Leier stand an, nur, dass wir diesmal an unsere körperlichen Grenzen gebracht wurden. Der Kreidelauf, auch bekannt als "Beep-Test": 20 Meter hin und wieder zurück und das gefühlte 1000 Mal, während ein Papagei unser Tempo bestimmte. Chrisbaum...hast du noch alle Kugeln am Baum?

Nach der Mittagsmahlzeit folgte eine lockere Hockeyeinheit. Doch plötzlich schlugen die Wellen immer heftiger. Schnell retteten wir uns alle auf den Mast. Einige kletterten jedoch auf Umwegen. Dann auf einmal sichteten wir sehr gelenkige Wikinger (Trampolinspringer). Auf ihrem Schiff hüpften sie wild herum. Der Versuch meiner Crew, die Sprünge nachzuahmen misslang jedoch. Sie zogen uns schnurstracks in ein verwachsenes Loch. Dort wurden wir Zeugen gleich mehrerer Schneckenwettrennen. Danach folgte das Abendessen, kurz darauf wieder ein Ausflug zu unseren Ferngläsern. Als ob dies nicht schon genügend Programm für einen Tag gewesen wäre, setzten die Häuptlinge noch einen drauf, indem sie uns zum Schwimmwettrennen zwangen. Danach endlich Bettruhe...

Tag 4
Nach dem Frühstück wurde es ernst. Die Wellen wurden so stark, dass das Schiff mehrere Löcher bekam. Uns war bewusst, dass wir fliehen mussten. Alle setzten sich ruckzuck in ein Boot und ruderten davon (Mountainbiketour). Die Fahrt wurde durch die riesigen Wellen für manche zum Höllentrip. Alles ratterte und knatterte schrecklich. Wir meisterten unseren Weg sogar bis nach Tschechien. Wieder zurück kamen wir an einem winzigen Wikingerdorf vorbei, tranken kaltes Wasser aus einem wunderschönen Wasserfall und wurden beinahe von einem weißen Riesen angeniest, bis wir endlich richtiges Land betraten. 



Eine schnelle Mahlzeit musste her. Mit Bambusstecken bastelten wir uns später Hockeyschläger und Gewichte und trainierten. Dabei sahen uns wieder mal die stinkenden Affen zu, die Garry das Schnabeltier mit voller Kraft abschoss, bis schon das nächste Abendbrot anstand. Nachdem wir alle Vorräte der Insel verspeist hatten, schwammen wir entspannt zur nächsten Insel. Doch dort erwarteten die Häuptlinge, dass wir ihnen den geprobten Tanz vortanzen, ehe wir uns schlafen legen durften. Die Crew war total aufgeregt.

Tag 5
Wieder mal aßen wir zur frühen Stunde. Kurz darauf folgte eine positionsspezifische Hockeyeinheit. Auf einmal schwankte das Boot hin und her. Eins stand fest: Wir hatten zu viele Muskeln aufgebaut. Uns war bewusst, wenn zwei unserer Piraten die Crew nicht verlassen würden, müsse unser Boot sinken. Somit beschlossen wir, zwei von uns als Sklaven zu verkaufen. Nun konnten wir in Ruhe unsere Mahlzeit genießen.

Nachdem wir uns unter Deck gelegt hatten, überraschte uns ein weiser Mann namens Harald, der uns dazu brachte gegenseitig viele Komplimente auf unsere Holzbretter zu schnitzen.
Ein unerwarteter Sturm traf ein, und eilig sprangen wir auf unsere Positionen zurück und setzten das Segel. Leider funktionierte das nicht allzu gut und uns blieb keine andere Wahl, außer von Deck ins kalte Wasser zu springen. Wir retteten uns auf eine kleine Insel, auf der uns Ureinwohner zu einem Festmahl einluden. Dort grillten wir ihre gejagte Beute. Sie boten uns viele einheimische Zutaten an. Im Anschluss hielt der weise Harald erneut eine Rede über unsere Ziele im kommenden Jahr. Den Weg zu unseren gemütlichen Hängematten erleichterten uns die Ureinwohner, die uns ihre kleinen Boote liehen.

Tag 6
Nach einer so langen Schiffsreise gönnten uns die Häuptlinge einen längeren Schlaf. Nachdem sie uns Wasser und Brot gaben, schickten sie uns wieder zu dem weisen Mann, bei dem wir unsere Ziele auf unsere Holzbretter fertig hinein ritzten. Direkt danach wurden wir auf unsere Positionen geschickt und übten unsere Aufgaben aus. Wie jedes Mal bekamen wir großen Kohldampf und verspeisten wieder unsere gejagte Beute. Wir bekamen nach unserer Mahlzeit Wohlfühlholzbretter von dem weisen Mann geschenkt. Beim Verteilen bemerkten wir, dass zwei Piraten bei der Jagd von Kannibalen verschleppt worden sind. Auf der Suche nach ihnen sind ein weiterer Pirat und einer unserer Häuptlinge verloren gegangen. Wir mussten den Anker setzen und haben viele grundlegende Aufgaben auf unserem Deck erlernt und wiederholt.



Währenddessen wurden einige Piraten immer wieder zu dem weisen Harald geschickt, die ihren Anker setzen mussten. Bevor wir unsere Muskeln aufbauten, verschwand der Weise. Für unsere Muskeln mussten wir mit Kanonenkugeln und Bambusstämmen unseren Körper trainieren. Wegen unseres Gestankes scheuchten uns unsere Häuptlinge ins Wasser. Trotzdem durften wir uns in einer warmen Quelle ausruhen und entspannen. Nach unserem Abendmahl hatten wir eine Abschlussrede von unserem Haupthäuptling verkündet bekommen, da am kommenden Tag unsere Rückreise auf unsere Heimatinsel anstand.

Tag 7

Der letzte Tag hatte bereits für uns Piraten begonnen. Viele von uns waren nach einer so langen Reise ziemlich erschöpft - nach dem ganzen Training und Sightseeing-Touren.  Bevor wir unsere Rückreise starteten, trafen wir auf ein großes Schiff mit gefährlichen Kreaturen. Wir wollten ihnen entkommen, doch unser Haupthäuptling hat uns befohlen, mit unserer letzten Kraft gegen sie zu kämpfen. Schließlich gehorchten wir ihm und gewannen nach einem blutigen Kampf nur knapp. Nachdem wir unsere letzten Kräfte verbraucht hatten, füllten wir unsere leeren Mägen mit viel Fleisch und Früchten. Unsere Rückreise war für alle ungewöhnlich leise und friedlich. 
Klar ist, dass die Reise für uns Piraten erst der Anfang war, denn wir haben ein großes gemeinsames Ziel.

Autor: Mädchen A und wJB - Eingestellt von: Hanna Ommert

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