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Damen: Durchwachsener Hallenstart

Erstellt / Aktualisiert am: 21.11.2014


„Auswärtsfahren macht schön“ war leider nicht das Motto des Auftaktwochenendes der Hallensaison 2014/15. Dass lag allerdings weniger an den Reisezielen – die da waren: „Dicker Busch“ in Rüsselsdorf und die noble Anlage der Eintracht Frankfurt.
Vielmehr konnten wir nur eine kurze Vorbereitung mit einem relativ neu zusammengemischten Kader verbuchen und mussten zudem kurzfristig auf einige Stammspieler verzichten. Nichts desto trotz waren sechs Punkte aus zwei Spielen unser klares Ziel.

Als erstes ging es gegen die Ruderinnen, die uns einen erwartet schweren Kampf boten. Beide Mannschaften hatten anfänglich ihre Schwierigkeiten und es war deutlich zu spüren, dass es das erste Saisonspiel war. Während die Partie mit wenigen guten Aktionen vor sich hin dümpelte, war es Elena Willig, die in der 24. Minute per Strafecke den Ball in den Winkel einschlagen ließ und uns damit erstmals in Führung brachte. Halbzeit. Leider konnten wir den Vorsprung nicht ausbauen, sondern kassierten zu Beginn der zweiten Hälfte innerhalb von vier Minuten zwei Tore. Wachgerüttelt von dem Rückstand, kam endlich der Kampfgeist bei uns durch. Die Chancen die wir vorher haben liegen lassen, wurden nun genutzt. Nach einem guten Konter von Hayley Brown konnte India Kühnemann den Querpass im Tor des Gegners platzieren. Die Partie wurde offener. Sieben Minuten vor Schluss konnte Rebecca Landshut per 7-Meter den Endstand von 3:2 sichern.
Dreckige 3 Punkte – aber auch die muss man erst mal holen. Das Motto an diesem Samstag lautete wohl eher: Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss.

Weiter ging es am Sonntag gegen die Eintracht. Die erwartet tief stehende Mannschaft machte ein Offensivspiel für uns schwierig. Doch wieder war es Elena Willig, die uns nach nur vier Minuten in Führung brachte. Danach wurde die Partie zäh und so übten wir uns in Geduld – mehr oder weniger erfolgreich. Den Vorsprung konnten wir nicht lange halten. Drei Tore in Folge von Irene Balek brachten einen bitteren Halbzeitstand von 1:3.
Motiviert die Führung zurück zu holen starteten wir die zweite Hälfte. Aber Elan reicht halt nicht immer aus und so waren es erneut die Frankfurterinnen, die nachlegen konnten. 15 Minuten vor Schluss kam dann endlich eine nennenswerte MSC-Offensive. Innerhalb von zwei Minuten kamen wir durch Elena Willig und Jaqueline Dorner auf ein 3:4 heran. Leider blieb das aber auch schon der Endstand.

Insgesamt ein etwas ernüchterndes Wochenende, das uns relativ schmerzhaft unsere Schwächen aufgezeigt hat. Allerdings werden wir die Woche nutzen und genau daran arbeiten, um am nächsten Wochenende bei den ersten Heimspielen wieder zu zeigen, was wir können und wo wir hin wollen.

Wir freuen uns auf euch!

Eure 1.Damen

Eingestellt von: Patrick Meyer

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