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Damen: Erste Niederlage

Erstellt / Aktualisiert am: 02.10.2014


Köln hieß die Aufgabe, der wir uns letztes Wochenende stellen mussten. In der Millionenstadt am Rhein erwartete uns der amtierende Meister Rot-Weiß-Köln für ein hochklassiges Hockeyspiel. Obwohl wir leider aus verschiedenen Gründen auf wichtige Führungsspielerinnen wie Hannah Krüger, Kim Platten und Rebecca Landshut verzichten mussten, waren wir bereit uns diesem Gegner zu stellen und um die Punkte zu kämpfen.

Schon am Freitag Abend ging für uns die Fahrt am Münchener Hauptbahnhof mit dem Zug los, da wir uns am Samstag ausgeruht in das Spiel stürzen wollten. Die Übernachtung in einem für viele Spielerinnen bekannten Lehrgangsstützpunkt rief in einigen direkt den Drang nach einem Morgenlauf hervor, der jedoch als gemeinsamer Spaziergang endete. Nachdem die höflichen Putzfrauen uns morgens freundlich aus unseren Zimmern begleiteten, freuten wir uns schon auf den nächsten Besuch in dieser beinahe hotel-ähnlichen Unterkunft.

Nun hieß es aber Konzentration auf das Spiel. Nach einer ausgiebigen Vorbesprechung begann der Fußmarsch zum Hockeyplatz, vorbei an gaffenden Fans vom 1. FC Köln und FC Bayern München, und dem sich füllenden Fußballstadion, dass sich in unmittelbarer Nähe des Kunstrasens befindet. Die Heimmannschaft war bereits vor Ort und nach einem intensiven Aufwärmprogramm ging das Spiel in die erste Halbzeit.

Trotz einer anfangs ausgeglichenen Partie konnte Köln schon nach 5 Minuten eine Ecke in ein Tor verwandeln und ging damit früh in Führung. Wir kamen nicht richtig in das Spiel hinein und konnten nicht präsentieren, was uns in den ersten Spiele dieser Saison so stark gemacht hatte: Eine starke Defensive, Dominanz im Zweikampf und Effektivität vor dem Tor. So endete trotz Chancen und Ecken auf beiden Seiten die erste Halbzeit mit 0:1 für die Heimmannschaft.

Als die zweite Hälfte des Spiels startete war klar, dass alle von uns bereit waren nochmal alles zu geben um den Rückstand aufzuholen. Doch der amtierende Meister machte seinem Titel alle Ehre und hielt gut dagegen. Nach 15 Minuten konnten sie eine weitere Ecke in unserem Tor platzieren. Doch wir gaben nicht auf und erhöhten den Druck. Nach einigen vergebenen Chancen fand der Ball dann endlich den Weg in das gegnerische Tor. Trotz intensiver Bemühungen das Spiel noch für uns zu entscheiden, wir ersetzen sogar die Torhüterin durch eine zusätzliche Feldspielerin, mussten wir uns letztendlich gegen eine starke Mannschaft von Rot-Weiß Köln 1:2 geschlagen geben.

Auf das anschließende Auslaufen und Duschen folgte ein Mittagessen mit interessanter - leider für unseren Club nicht so schönen - Unterhaltung: Das 1.Herren Spiel MSC gegen Rot-Weiß-Köln. Mit der Unterstützung beider Städte durch grölenden Fußballfans, die parallel im Stadion die Wände beben ließen, sodass man sie bis zum Platz hören konnte, holte sich die Heimmannschaft auch hier drei Punkte.

Kurz vor Ende des Hockeyspiels endete auch das Fussballspiel, hier zugunsten von München, was dazu führte, das wir uns zu Fuß in Gesellschaft von mehreren tausend fidelen Fussballfans auf den Weg zur nächsten U-Bahn machen durften.

Obwohl wir mit einigen kleineren Schwierigkeiten zu kämpfen hatten, einer gesperrten Straßenbahnstation, einer launischen Straßenbahn, die einfach zwischendurch mal Lust hatte stehen zu bleiben und einem nicht vorhandenen Essensvorrat für den Abend, fanden wir letztendlich fünf Minuten vor der Abfahrt den Weg zu unserem Zug. Sechseinhalb Stunden, ein paar Problemchen mit der deutschen Bahn und zahllose Unterhaltungsspiele der Herren später kamen wir dann erschöpft und sicher in München an, wo wir uns bei den vielen schlafenden Wiesn-Besuchern am Hauptbahnhof schon direkt wieder zu hause fühlten.



Seit dem liegt der Fokus schon auf dem nächsten Wochenende, wenn wir Berlin (Samstag 14:00 Uhr) und Braunschweig (Sonntag 13:00 Uhr) zu Gast haben. Dann werden wir mit der tollen Unterstützung unserer Fans um die nächsten sechs Punkte für das MSC Konto kämpfen.

Haizuru
Eure 1. Damen

Autor: Nina Hasselmann - Eingestellt von: Patrick Meyer

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