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Versöhnlicher Abschluss: wJB belegt bei der Bayerischen Meisterschaft den dritten Platz

Erstellt / Aktualisiert am: 23.10.2014


Nach der beeindruckenden Vorstellung der Jahrgänge 1999 bis 2002 bei den Mädchen A im vergangenen Jahr galt es in dieser Saison, die große Erwartungshaltung an das Team von Beginn an zu bremsen. Trainer und Staff waren sich darüber bewusst, dass die zuletzt so rasante Entwicklung mit dem Gewinn der Bayerischen Meisterschaft auf dem Feld und in der Halle, einem Vorstoß auf dem Feld bis ins Viertelfinale zur Deutschen Meisterschaft und die Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft in der Halle sich erst einmal nicht wiederholen ließe.

Mit einer im Vergleich sehr jungen Mannschaft startete die wJB in die diesjährige Meisterschaftsrunde. Auf den Spielberichtsbögen fanden sich lediglich zwei Mädels aus dem Jahrgang 1998. Gut die Hälfte des Kaders bestand aus den Mädchen A, darunter vier Spielerinnen aus dem Jahrgang 2001.

Trotz spielerischer und altersbedingter Unterschiede stand stets ein Team auf dem Platz - die Stimmung war gut, die läuferische und vor allem kämpferische Einstellung stimmten. In voller Besetzung konnte die Mannschaft allerdings so gut wie nie antreten. In diesem Jahr schlug das Verletzungspech zu: Noemi Baach, Luisa Seidl, Janne Wetzel, Franzi Daubinger – um nur einige zu nennen. Lediglich eine Begegnung konnte mit dem gesamten Kader bestritten werden. Im Vorrundenspiel gegen den HC Wacker gelang ein 4:2-Sieg – ein Achtungserfolg gegen ein nach wie vor starkes wJB-Team.

Es sind die vielen kleinen Erfolge, die in dieser Saison beachtet werden müssen und eine gute Perspektive für die Zukunft bieten. Gut für die Mannschaft war die Rückkehr von Kathi Kirschbaum zum MSC. Kathi hat in der wJB eine wichtige Führungsrolle übernommen, sich im Team als eine Art „Leitwolf“ etabliert. Ihr spielerisches Können wurde zudem in diesem Jahr mit ihrer DHB-Nominierung für die U16 belohnt.



Trotz einer großen Anzahl von Spielerinnen auf der Verletztenseite gewann die wJB am Ende das Finale Süd gegen TuS Obermenzing. Wie schon so oft wurde auch dieses Spiel im Siebenmeterschießen entschieden. Nervenstark zeigte sich die Mannschaft auch im ersten Zwischenrundenspiel zur Bayerischen Meisterschaft, in dem man gegen die TB Erlangen fünf Minuten vor Schluss mit 0:2 im Rückstand lag. Innerhalb dieser kurzen noch verbleibenden Zeit drei Treffer zum Gewinn dieser Partie zu erzielen, ist eine starke Leistung. Auch wenn die darauf folgende Begegnung gegen die HG Nürnberg mit 1:4 verloren ging, sind es solche Matches wie gegen Erlangen, die Selbstbewusstsein und Nervenstärke fördern.


Der NHTC war als Halbfinalgegner bei der bayerischen Endrunde eine Nummer zu groß, zumal das MSC-Team kein starkes Spiel zeigte. Zumindest gelang die Revanche gegen die HG Nürnberg. Im Spiel um Platz drei ging die wJB mit einem deutlichen 5:1 diesmal als Sieger vom Platz.

Am Ende einer trainingsreichen und laufintensiven Saison, mit einer hohen Doppelbelastung für viele der Mädchen A, verlief diese doch zufriedenstellend. Mit drei dritten Plätzen bei wJA, wJB und Mädchen A bei einer Bayerischen Meisterschaft gilt es die gute Entwicklung im gesamten weiblichen Bereich zu betrachten und diese ist doch alles im allem als positiv zu bewerten.

 

 

 

Autor: Hanna Ommert - Eingestellt von: Hanna Ommert

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