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wJB: als Bayerischer Vize-Meister für die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert

Erstellt / Aktualisiert am: 24.01.2015


Es kam nicht so richtig Freude auf, als der Schlusspfiff im alles entscheidenen und letzten  Spiel um die Bayerischen Meisterschaft in der Nibelungenhalle ertönte. Vielleicht lag es daran, dass das Team der wJB das Gefühl hatte, dass am Ende vielleicht doch mehr drin gewesen war. Dabei begann alles ein wenig holprig und nervös.

Im Spiel gegen die Mädels vom TuS Obermenzing zu Beginn dieser Endrunde kam die Mannschaft von Christoph Elste nicht über ein 2:2 hinaus. Kathi Kirschbaum glich per Siebenmeter nach einem 0:1 Rückstand aus. Mit diesem 1:1 gingen beide Teams in die Pause. Als die Obermenzinger durch eine kurze Ecke in Führung gehen konnten, war der Druck  für die noch junge MSC-Mannschaft enorm. Es war Noemi Baach, die kurz vor Abpfiff den erneuten Ausgleich erzielen konnte und das Team damit im Turnier hielt.

 



Im Anschluss traf der MSC auf den Zweiten aus dem Norden, die HGN, die ihr erstes Spiel gegen den Lokalrivalen NHTC mit 2:0 verloren hatten. Die wjB begann stürmisch und traf früh, abermals durch Noemi Baach. Der Ausgleich der Franken folgte allerdings schon kurz darauf, die das Tempo und dadurch auch den Druck von da an erhöhten. Kathi Kirschbaum war es, die aus spitzem Winkel auf 2:1 für den MSC erhöhte.

Leichte Ballverluste auf Seiten der Weinrot-Grauen brachten die HGN wieder ins Spiel, die zum 2:2 ausgleichen konnten. Die MSC-Mädels blieben dran: Mareike Konsek erzielte den Treffer zum 3:2 Halbzeitstand. In der zweiten Spielhälfte vergab sie weitere Chancen und scheiterte an der gegnerischen Torhüterin. Gut zwei Minuten vor Ende der Partie belohnte sie sich dann doch noch mit dem umjubelten 4:2.

Als die wJB zu ihrem letzten Spiel den Platz betrat, hatten sich zuvor der NHTC und TuS 2:2 getrennt. Im Anschluss gelang den Obermenzingern ein deutlicher 7:1-Sieg gegen die HGN, die keine große Gegenwehr mehr lieferten.

Folgende Ausgangsposition ergab sich daraus für die MSC-Mädels vor dem letzten Spiel: bei einem Unentschieden wäre man Zweiter und hätte damit die Qualifikation für die Süddeutsche Meisterschaft in der Tasche – mit einem Sieg wäre man sogar Bayerischer Meister. Eine Niederlage hätte den dritten Platz bedeutet, der nach dem bislang Gezeigtem schon fast eine Enttäuschung gewesen wäre.

Bei allen Rechenspielchen durfte man aber nicht vergessen, dass man nun gegen den NHTC spielen musste, eine starke Mannschaft, die sich nicht so einfach schlagen lässt. Es sei vorweg genommen: es war ein starkes Spiel, von beiden Teams mit Chancen auf beiden Seiten. MSC-Torhüterin Laura Gailus hielt ihren Kasten mit vielen guten Aktionen bis zur Halbzeit sauber.

Nach dem Seitenwechsel blieb das Tempo hoch. Kathi Kirschbaum verfehlte mit einem Schlenzer nur knapp, fast im Gegenzug traf der NHTC nur den Posten. Etwa fünf Minuten vor Schluss zappelte der Ball aber dann doch im Netz – 0:1. Doch die MSC-Mädels gaben weiterhin alles. Zwei Minuten vor Abpfiff traf Noemi Baach mit einem sehenswerten Rückhandschlenzer zum 1:1 Endstand.


Gejubelt wurde dann aber neben dem Platz. Durch dieses Spielergebnis war nun der TuS Obermenzing Bayerischer Meister, der NHTC landete auf dem dritten Platz und die MSC-Mädels müssen wohl erst einmal begreifen, was sie heute in der Halle geleistet haben. TuS, NHTC und der MSC waren mit fünf Punkten gleich auf. Vier Tore Differenz haben am Ende in der Tabelle den Unterschied ausgemacht.

Trainer Christoph Elste zog sich mit seinem Team nach der Siegerehrung noch einmal in eine Hallenecke zurück und lobte die dargebotene Mannschaftsleistung. „Ich bin richtig stolz darauf, dass dieses mit Abstand jüngste Team am Start, vornehmlich bestehend aus einem 99ger Jahrgang und jünger, kein Spiel bei dieser Meisterschaft verloren hat. Das ist eine klasse Leistung. Die Mädels haben sich mit diesem Schritt heute für ihre intensive Arbeit in den letzten drei Jahren belohnt“, so der Coach.

Die wJB geht nun als Bayerischer Vize-Meister am 7. und 8. Februar bei den Süddeutschen Meisterschaften in Ulm an den Start. 

Glückwunsch und großen Respekt für die Leistung von:


Laura Gailus, Paulina Niklaus, Nike Beckhaus, Katharina Kirschbaum, Luisa Seidl, Anna Niklaus, Amelie Konsek (stehend von links nach rechts) sowie Josefine Kracher, Mareike Konsek, Noemi Baach, Janne Wetzel und Sabrina Lößl (kniend von links nach rechts).








Autor: Hanna Ommert - Eingestellt von: Hanna Ommert

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