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Spitzenspiel in Düsseldorf: Die 1. Damen beim DHC

Erstellt / Aktualisiert am: 12.05.2015


Dieses Wochenende hieß es wieder einmal ab auf Deutschlands Autobahnen. Freitagabend ging es los in Richtung Düsseldorf. Es erwartete uns ein Spiel gegen den derzeitig Zweitplatzierten der Liga. Für uns galt es, den Abstand auf Berlin zu vergrößern und uns für die bittere Niederlage auf eigenem Platz in der Hinrunde zu revanchieren.

Nach reichlich Zeit zur Vorbereitung, starteten wir am Samstag mit etwas Verspätung um kurz nach 16 Uhr ein sehr temporeiches und intensives Spiel.

Ein Teil des Plans war es, von Anfang hellwach zu sein, um nicht wieder ein frühes Gegentor zu fangen. Durch ein aggressives Pressing und gute Defensivarbeit konnten wir uns viel Spielanteil erarbeiten und kamen dadurch immer wieder zu gute Chancen. Recht bald gelang uns auch der verdiente Führungstreffer durch Hannah per Ecke. Nach dem 1:0 ließen wir dennoch nicht nach: Die Verteidigung konnte einen Konter nach dem anderen der schnellen Düsseldorferinnen vereiteln. Durch gute Zusammenarbeit und einem sicheren Passspiel zwischen Verteidigung und Mittelfeld und guter Laufarbeit im Sturm gestalteten wir unseren Aufbau sehr flexibel und sicher, sodass uns nur noch der Torpfosten und das Quäntchen Glück im Wege stand, die Führung auszubauen. Zudem kamen die Gastgeberinnen immer wieder gefährlich in unser Viertel, sodass der Stecher nach einer Flanke in den Kreis nicht mehr zu verteidigen war und wir den Ausgleichstreffer kassieren mussten.

Unser Spiel war nun geprägt von viel Kampf, kompakter Defensivarbeit und dem Willen, noch das Siegtor zu schießen. Doch nach zwei anstrengenden Halbzeiten blieb es bei einem 1:1. Vor der Rückrunde wären wir mit einem Unentschieden gegen den DHC zufrieden gewesen, also sind wir das jetzt auch: Wir freuen uns über eine gute Mannschaftsleistung, über viele gut erarbeitete Torchancen und darüber, dass wir es geschafft haben, 70 Minuten lang nicht nachzulassen.

Die anstehende Rückfahrt zusammen mit den Herren im Bus gestaltete sich allerdings als nicht so zufrieden stellend: Nachdem die Busfahrer einen Defekt am Keilriemen festgestellt hatten, mussten wir immer wieder eine Pause einlegen. Die neunstündige Fahrt konnte daher nur mit dem ein oder anderen Schläfchen, etlichen Funksprüchen, komplizierten Zahlenreihen, einem guten Gitarrensolo und abwechslungsreichem Radioprogramm ohne weitere Zwischenfälle überstanden werden. Dank der guten U-Bahn-Anbindung in den frühen Morgenstunden war es für die Meisten auch kein Problem mehr, endlich nach Hause zu kommen.

Zum Glück hatten wir den Sonntag frei, um wieder gut erholt in die kommende Woche zu starten. In dieser gilt es, sich gut auf das Hamburgwochenende vorzubereiten, um gerade gegen Alster einen weiteren Schritt in Richtung Deutsche Meisterschaft zu machen.

In diesem Sinne,

Haizuru

Eure 1. Damen





 

Eingestellt von: Patrick Meyer

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