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INSIDE MSC #5: Der Club der Ehemaligen

Der Bundesligaförderkreis des Münchner Sportclub

Erstellt / Aktualisiert am: 21.09.2015


„Ich bin wieder hier, war nie wirklich weg.“ So lautet das Motto des Club der Ehemaligen. Eva Greffenius und Gundula Duda haben den CdE im Jahre 2011 ins Leben gerufen und mittlerweile sind über 100 ehemalige Spieler und Spielerinnen Teil dieses einzigartigen Förderprojekts. Darunter ehemalige Hockeygrößen wie Olympiasiegerin Caroline Specht (ehem. Casaretto) und langjährige Nationalspieler wie Peter Caninenberg, Tim Jessulat, Christoph und Martin Eimer, Frank Gemmrig, Peter Streich und Benedikt Sperling.

Der Club der Ehemaligen ist mittlerweile fester Bestandteil des MSC und eine nicht mehr wegzudenkende Institution. Eva, Gundula, wie kam Euch die Idee, den CdE ins Leben zu rufen?

Gundula: In Gesprächen mit unserem damaligen Hockeyabteilungsleiter Peter Schneid überlegten wir, wie wir ehemalige Spieler/Innen stärker an den MSC binden können und daraus entstand die Idee einen „Club Der Ehemaligen“ zu gründen. Aber das war nicht nur die Idee von uns beiden. Wir waren anfangs acht Leute und haben einfach gesagt: Das machen wir jetzt – Eva und ich haben dabei den Vorsitz übernommen.

Was sind die Ziele des CdE?

Eva: Natürlich steht im Vordergrund, dass wir unsere 1. Damen- und 1. Herrenmannschaften gezielt mit zusätzlichen Maßnahmen unterstützen wollen, die der MSC nicht leisten kann. Die finanziellen Mittel des MSC sind ja bekanntlich begrenzt. Zudem ist uns ein weiterer Aspekt sehr wichtig. Wir wollen ehemalige Spieler/Innen noch mehr an den MSC binden, zum Beispiel durch gezielte Informationen über die Bundesliga und unsere Teams.

Könnt Ihr uns anhand von ein paar Beispielen aufzeigen, welche Projekte dank des CdE realisiert werden konnten?

Gundula: Wir haben einige Vorbereitungsturniere finanziell unterstützen können, beispielsweise in Hamburg oder Neuss. Hier sind schon die Fahrtkosten eine enorme Belastung für den MSC. Des Weiteren wurden für Damen und Herren Trainingsbälle, Massageliegen und Blackrolls angeschafft. Teambildende Maßnahmen wie Crossfit und Klettergarten bei den Herren oder Vorbereitung mit Drachenboot fahren in Rosenheim bei den Damen waren ebenfalls Projekte, die der CdE finanziert hat. Zusätzliche Unterstützung erhielten auch die Trainer in Form von Laptops und Videoschneidelizenzen, um hier ein paar Beispiele zu nennen.

Der CdE ist nicht nur ein reiner Förderkreis, sondern die Mitglieder haben auch was davon. Einmal im Jahr findet im MSC ein großes CdE-Event statt. Dieses Jahr ist am 10. und 11. Oktober High Noon an der Eberwurzstraße. Ohne zuviel zu verraten, auf was dürfen sich die Teilnehmer freuen?

Eva: Zunächst auf die Top-Spiele der Damen und Herren. Dann dürfen die Ehemaligen selbst zum Schläger greifen bei einem Turnier mit den aktuellen Bundesligaspieler/Innen. Abends folgt ein gemeinsames Abendessen mit zusätzlicher Unterhaltung durch unsere allseits beliebte Dia-Show. Klaus Holzmüller sammelt das ganze Jahr über (Archiv-) Bilder sowie Berichte und stellt einen sehr unterhaltsamen Beitrag auf die Beine. Wohlgenährt geht es nahtlos in einen Partyabend im Clubhaus über, der meist bis in die frühen Morgenstunden dauert. Sonntags rundet ein gemütliches Weißwurstfrühstück das CdE-Wochenende ab.

Welche Rolle spielen die aktuellen Bundesligaspieler beim CdE allgemein und beim Event?

Gundula: Aktive Bundesligaspieler/Innen haben über das Jahr gesehen keine Aufgabe beim CdE. Während des Events werden die helfenden Hände einiger Spieler und Spielerinnen für den „Service“ benötigt. Außerdem sind die Aktiven präsent, um Fragen zu beantworten und Gespräche mit den Mitgliedern zu führen. Wir fördern und wünschen uns den direkten Kontakt der jetzigen BundesligaspielerInnen zu den Ehemaligen.

Nun habt Ihr schon ein paar Events und Feste miterlebt. Was ist denn das Besondere am Ehemaligen-Treffen und was waren die bisherigen Highlights?

Eva: Der MSC war schon immer bekannt für besonders gute Feste. Die entspannte familiäre Atmosphäre lockt immer wieder weitere Ehemalige nach München zum MSC. Highlights sind die Hockeyspiele der Ehemaligen, das gemeinsame Abendessen und die Dia-Show. Das absolute Highlight 2014 war die Versteigerung einiger erlesener Bodenstücke aus der Hans-Fleitmann-Halle.

Natürlich seid Ihr fortlaufend auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Wer darf denn alles Mitglied werden und wie wird man Teil dieses tollen Projekts?

Gundula: Teil dieses Projekts wird man, wenn man einen Mitgliedsantrag stellt und einen Spendenbeitrag von € 100,00 pro Jahr bezahlt. Anfangs hatten wir die Mitgliedschaft nur auf ehemalige Bundesligaspieler begrenzt, inzwischen haben wir die Mitgliedschaft für alle interessierten ehemaligen MSC'ler geöffnet. Jeder, der sich den Bundesligamannschaften verbunden fühlt, kann Mitglied werden.

Zufriedenheit ist Stillstand. Was würdet Ihr Euch für die Zukunft wünschen und an welchen Stellschrauben soll gedreht werden, um den CdE noch attraktiver zu machen?

Eva: Wir wünschen uns, dass sich die Bundesligaspieler/Innen noch mehr für den CDE interessieren und Aktive, die den Club aus welchen Gründen auch immer verlassen, für eine Mitgliedschaft im CdE werben. Hier haben wir sicherlich noch viel Potenzial. Ein guter Anfang ist sicherlich dieses Interview, um den Club der Ehemaligen noch bekannter zu machen.

Es wird bestimmt nicht langweilig werden um den CdE. Vielen Dank Eva und Gundula. Wir freuen uns schon sehr auf das Ehemaligen-Treffen in etwa einem Monat, möchten uns für Euer Engagement bedanken und wünschen Euch – trotz der vielen Arbeit – weiterhin viel Spaß und Erfolg mit dem Club der Ehemaligen.

Eingestellt von: Patrick Meyer

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