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Selbst der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Erstellt / Aktualisiert am: 13.10.2016


Definitiv haben wir am Wochenende diesen „ersten Schritt“ gemacht, auch wenn die karge Punkteausbeute nicht für uns spricht. Unsere realistische Zielsetzung mit drei oder vier Punkten von Platz neun etwas höher zu springen, konnten wir wegen einer ineffizienten Chancenverwertung leider nicht verwirklichen.

Durch den späten Anpfiff der Partie gegen Alster hatten wir am Samstag genug Zeit, uns im Vorfeld gut auf den Gegner einzustellen. Dementsprechend fit in Sachen Taktik und hungrig auf Punkte legten wir einen tollen Start hin. Die erste große Chance nach 45 Sekunden, vorausgegangen war eine schöne Kombination durch das Mittelfeld, endete mit Elenas Schuss knapp über das Tor. Allerdings konnte man von einem „Déja-vu“ (siehe MHC) sprechen, als unser energischer Beginn direkt in einem Gegentor endete. Nach einer eigentlich schon abgewehrten Ecke verloren wir unglücklich den Ball und Alster nutzte dies clever zum 0:1. Ein Unentschieden zur Halbzeit wäre durchaus gerecht gewesen, da wir nach dem Gegentreffer oft ins gegnerische Viertel gelangten und uns dabei auch ein paar gute Chancen erspielten. In der Defensive waren wir allerdings auch weiterhin gefordert, denn die Hamburgerinnen ließen nicht locker und erspielten sich ebenfalls ein paar Möglichkeiten.  

Die erste Viertelstunde der zweiten Halbzeit ging definitiv an die Gastgeberinnen, die einfach wacher aus der Pause starteten. Letztendlich wurden beim zweiten Gegentor die Gegenspieler zu sehr aus den Augen gelassen, was prompt bestraft wurde. Aber niemand im neuen weinroten Adidastrikot wollte das Spiel einfach so herschenken. Daher wurde in den Zweikämpfen noch verbissener um den Ball gekämpft und nun noch mehr nach vorne gespielt. Unsere mutige Spielweise wurde dann endlich mit einer Strafecke belohnt. Diese musste zweimal wiederholt werden, ehe Steffi die ungenaue Rausgabe mit einem Schlag ins Tor beförderte. Auf den Ausgleich gepolt, kamen wir nun deutlich häufiger in die Schusszone, verfehlten das Tor jedoch leider genauso oft. In der Schlussphase löste sich der Club an der Alster meist nur noch mit hohen Schlenzern und langen Schlägen aus unserem Pressing, doch es blieb am Ende bei der 1:2 Niederlage. Eine Punkteteilung war an diesem Tag mehr als realistisch.

Unter typischem Hamburger Nieselregen beginnend, entwickelte sich gegen den HTHC zunächst ein ausgeglichenes Spiel. Zu oft hatten wir Schwierigkeiten den Ball unter Kontrolle zu bringen, worunter die Passkombinationen und der Spielaufbau litten. Trotzdem gelang es uns und dem HTHC einige Chancen zu kreieren, denen, ähnlich wie am Samstag, der Weg ins Tor verwehrt blieb. Eine MSC-Unterzahl nutzten die Schwarz-Gelben mittels Strafecke zur 0:1 Führung. Bei abgelaufener Spielzeit glichen wir durch eine von Hannah verwandelte Strafecke zum 1:1 aus.

Die zweiten 35 Minuten dominierte überwiegend Weinrot-Grau. Trotz lobenswerter Spielzüge belohnten wir uns nicht für eine sehr gute zweite Hälfte und so waren es wieder die Hanseatinnen, die eine ihrer äußerst seltenen Kreisszenen  zum 2:1 nutzten. Per Siebenmeter kamen wir durch Hannah dann doch noch zu unserem Ausgleichstor – höchste Zeit bei 2:20 Minuten vor Schluss. Und um ein Haar wäre noch der Siegtreffer gefallen: 40 Sekunden vor Schluss verfehlten wir nach einer Flanke auf den langen Pfosten nur um Zentimeter den Ball und damit das entscheidende Tor.

Insgesamt war an diesem Wochenende mehr drin als nur ein Punkt. Der Ausblick auf nächste Woche verspricht eines der wichtigsten Spiele der Hinrunde (Wer hätte das vor der Saison gedacht?!). Unser Vorschlag an Euch: kommt am Samstag um 12:30 Uhr alle zum Spiel gegen Flottbek an die  Eberwurzstraße und wir werden alles geben, damit dieser verflixte Knoten beim Toreschießen endlich platzt.

Haizuru,

Eure 1. Damen 

Autor: Lea Gablac - Eingestellt von: André Schriever

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