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Hohe Niederlage und Pflichtdreier

Erstellt / Aktualisiert am: 04.10.2016


In den frühen Morgenstunden machten wir uns auf den Weg in die Quadratestadt Mannheim. Es galt unsere Ausgangslage in der Tabelle mit einem wichtigen Dreier gegen Rüsselsheim zu verbessern und alles gegen die Mannheimerinnen aufzubringen, um ihnen möglichst viele Punkte zu stibitzen. Durch ihren heldenhaften Einsatz gegen TuS Lichterfelde fehlte uns leider "Shinny Weasley" im Angriff. Dafür war Hannah nach ihrem wohlverdienten Rio-Erholungsurlaub wieder dabei.

Im ersten Spiel des Wochenendes beim MHC gestalteten wir die erste Viertelstunde durch aggressives Hockey für uns. Der starke Start verschaffte uns einige Chancen, die leider im gegnerischen Aus verebbten. Bei einer schön geschossenen Ecke von Hayley ging der Ball knapp am Tor vorbei und wir mussten weiter auf einen Treffer warten. Zudem spielten sich die MHC'ler aus den Drucksituationen gut frei und kamen immer häufiger gefährlich vor unser Tor. In der zwölften Minute stand es dann in Folge einer Ecke 0:1 gegen uns. Weitere gefährliche Angriffe durch starke Mannheimer Einzelspieler wurden immer wieder erst in letzter Instanz gestoppt, da wir meistens einen Schritt langsamer als die Gastgeber waren. Allerdings erarbeiteten wir uns trotzdem weiter ein paar Angriffe und hielten so dem Druck gut stand. Durch ein tolles - das muss man neidlos anerkennen - Tor der Gastgeberinnen gingen wir mit zwei Zählern Rückstand in die Pause.

Wieder hatten wir eine gute Anfangsphase, sodass wir wie in der ersten Hälfte anfangs gut mithielten. Mit einem Doppelschlag in der 52. und 53. Minute sicherten sich die Mannheimer jedoch den Sieg und die Partie war entschieden. Trotz des unaufholbaren Rückstands versuchten wir die restlichen Minuten den größtmöglichen Lerneffekt aus dem Spiel zu ziehen und gestalteten mit einem sicheren Spielaufbau noch gute Angriffe. Kurz vor Schluss kassierten wir eine Ecke zum 0:5 Endstand.

Die größte Aufgabe des Abends bestand darin, die saftige Niederlage zu verarbeiten. Das hieß, sich die Fehler im Gedächtnis zu behalten und daraus zu lernen. Das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, die spielerische Gelassenheit und die taktische Festigkeit waren am nächsten Tag wieder gefragt. Per Whatsapp wurden wir sogar von Elis D-Mädchen unterstützt, die uns in Berlin fest die Daumen drückten - danke nochmals dafür.

Auf Anhieb funktionierte das am Sonntag beim RRK nicht, aber mit jeder angebrochenen Spielminute stärkten wir unser Selbstvertrauen. Wurden anfänglich noch zu viele Bälle bei den Rüsselsheimern abgegeben, entwickelten wir mehr und mehr schöne Kombinationen. Den erlösenden Treffer erzielte Charles, die als "rechte Verteidigerin eine argentinische Rückhand auf das RRK Tor hämmerte, wo deren Torhüterin den Ball hoch gegen den Kopf von Eva Frank abwehrte, von wo aus der Ball über die Linie ging(hockeyliga.de). Nicht nachlassend bauten wir weiter Druck auf die Hessinnen auf und schließlich belohnte uns Cosma mit einem trockenen Schuss und ihrem ersten Tor für den MSC (Runde!).

Etwas zu träge starteten wir in die vierte Halbzeit des Wochenendes, was nur vier Minuten nach dem Wiederanpfiff durch eine verwandelte Ecke der Rüsselsheimer bestraft wurde. Chancen für einen klaren Sieg gab es im Anschluss genügend, aber die fanden allesamt nicht den Weg ins Tor. Somit wurde es am Ende nochmals richtig spannend, da die Gastgeberinnen eine starke Schlussphase hinlegten. Henri, die sonntags die erkrankte Bara vertrat, parierte allerdings sehr gut und sicherte die drei Punkte.

Letztendlich haben wir das Soll der drei Punkte erfüllt, auch wenn die Niederlage gegen Mannheim zu hoch ausfiel. Am nächsten Wochenende in Hamburg ist es an uns, in der Offensive jegliche sich bietende Chance zu nutzen und in der Defensive einen Tick wacher zu agieren.

Haizuru

Eure 1. Damen

Autor: Lea Gablac - Eingestellt von: André Schriever

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