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INSIDE MSC #8: Die MSC-Ballsportschule

„Spaß an der Bewegung“ für die Stars von morgen

Erstellt / Aktualisiert am: 08.03.2016


Nachdem sich in den letzten Ausgaben alles um die Bundesliga drehte, möchten wir uns diesmal den jüngsten Ballsportfreunden widmen. Und damit meinen wir nicht unsere Minis, sondern die Mädchen und Jungs aus der Ballsportschule (BASS). Unter der liebevollen Aufsicht von Katrin Zollner wuseln einmal die Woche bis zu zwölf Kids über die Anlage.

Eine Ballsportschule bieten mittlerweile einige Vereine an. Wann und warum ist denn die BASS im MSC ins Leben gerufen worden?

Kati: Ich bin damals vor fünf Jahren auf die Idee gekommen eine Ballsportstunde im MSC anzubieten, weil ich einfach gerne mit Kindern im Sportbereich arbeite und außerdem sicher war, dass es für so etwas bei Eltern und Kindern großen Bedarf gibt.

Ist die BASS eine „One-Man-Show“, oder gibt es mehrere Trainer? Wieviele Kinder sind momentan in der BASS und was ist das mögliche Maximum?

Kati: Die ersten zwei Jahre habe ich das Training immer alleine gemacht. Mittlerweile sind es allerdings immer mehr als zehn Kinder und daher ist neben mir auch Henrike Duthweiler als Trainerin dabei. Die optimale Gruppenstärke liegt bei 10-12 Kindern. Bei mehr als 15 Kindern pro Einheit wird es schwierig, vor allem wenn viele ganz junge Kinder dabei sind. Dann ist es besser die Gruppe zu teilen.

Unter dem Motto „Spaß an der Bewegung“ kümmert ihr euch im MSC um die Kleinsten der Kleinen. Wie alt sind denn eure Recken? Bis zu welchem Alter dürfen Kinder an der BASS teilnehmen?

Kati: Der Altersdurchschnitt der Trainingsgruppe liegt momentan bei fünf Jahren. Wir haben aber auch schon Kids dabei gehabt, die erst drei Jahre alt waren. Eine richtige Altersgrenze nach oben gibt es eigentlich nicht. Das ergibt sich von selbst, wenn sich die Kinder für eine Sportart – am besten natürlich Hockey im MSC – entscheiden, ins Vereinstraining wechseln und damit die BASS verlassen.

Früher hat man einfach als Mini mit dem Hockey angefangen, jetzt gibt es die Möglichkeit erst einmal in der BASS zu „schnuppern“? Welchen Vorteil hat es, zunächst mit der BASS zu starten und warum sollten Eltern ihre Kinder vor einer Hockeykarriere in die BASS geben?

Kati: Das Wichtigste ist, erst einmal das „ABC des Ballpielens“ zu erlernen. Ich finde, Kinder sollten sich nicht zu früh für ein Sportspiel spezialisieren müssen, sondern wir sollten sie ganzheitlich – ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung entsprechend – zum Allrounder ausbilden. Es steht dabei das vielseitige Erleben und Wahrnehmen von Sportspielsituationen, die Vermittlung spielübergreifender Fähigkeiten und Fertigkeiten mit dem Ball und die soziale Einbindung in Sportspielgruppen im Vordergrund.

Viele Kinder sind am Anfang auch nicht gleich für Mannschaft und Wettkampf geeignet. Fühlen sie sich zu früh unter Druck gesetzt, verlieren die Lust und gehen dem Sport verloren. In der BASS haben sie die Möglichkeit Spaß am Sport zu entwickeln, ohne sofort dem Vergleich und Wettkampf ausgesetzt zu sein. Außerdem ist es nicht immer so einfach zu wissen, welcher Sport einem Spaß macht, wenn man es nicht ausprobiert hat. Es muss ja nicht immer Hockey sein, auch wenn wir uns das natürlich wünschen.

Was genau macht ihr im Training und welche Ziele verfolgt die BASS?

Kati: Da Kinder von Haus aus einen Bewegungs- und Entdeckungsdrang haben und eigentlich auch immer gerne mit dem Ball spielen, bestehen die Trainingsinhalte hauptsächlich aus Ballspielen aller Art, kombiniert mit Geschicklichkeitsübungen und Laufspielen. Kinder lieben es auch zu klettern, zu toben, zu springen, zu rennen oder zu balancieren.

Und wir versuchen in der BASS die komplette Bandbreite abzudecken: Alle wichtigen Bewegungsbausteine wie Gleichgewicht, Koordination, Kraft, Reaktion und Rhythmusgefühl werden geschult und motorische Grundfertigkeiten abwechslungsreich ausgebildet.

Ziel ist eine vielfältige, natürlich spielorientierte Ausbildung, Spaß und Begeisterung für Bewegung mit dem Ball zu wecken, ohne den Wettkampf in den Vordergrund zu stellen.

Jeder der einmal die Minis trainiert hat weiß, dass es richtig Spaß macht die Kleinen bei ihren ersten Schritten in den Mannschaftssport zu begleiten. Was ist für dich der Anreiz und was erlebt man in den wöchentlichen Trainingsstunden?

Kati: Es ist einfach schön zu sehen, dass es den Kindern Spaß macht Sport zu treiben und sich zu bewegen. In dem jungen Alter sind die Fortschritte und damit verbundenen Erfolgserlebnisse enorm und das freut uns ungemein.

Leider neigt sich aus beruflichen Gründen deine Zeit in der BASS dem Ende zu. Heißt das, dass ein Nachfolger für dich gesucht wird?

Kati: Ja, das ist richtig. Ich habe aus beruflichen Gründen leider nicht mehr die Kapazitäten, um die Stunde weiterhin zu leiten. Daher sind wir momentan auf der Suche nach einem Trainer der Lust hat, sich dieser schönen Aufgabe anzunehmen.

Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, wenn man ein Teil des BASS-Trainerteams werden möchte?

Kati: Man muss einfach Spaß am Sport und dem Umgang mit Kindern haben. Ein bisschen Geduld, vor allem mit den ganz Kleinen, schadet natürlich auch nicht. Aber ich kann versichern, dass man von den Kindern viel mehr zurückbekommt, als man reinsteckt.

Danke Kati, dass du uns die BASS näher gebracht hast und natürlich auch vielen, vielen Dank für deinen Einsatz bei unseren Stars von morgen. Wir hoffen sehr, dass sich schnell ein Nachfolger für dich findet, der die Erfolgsgeschichte BASS ebenso toll fortführen wird.

Autor: André Schriever - Eingestellt von: Patrick Meyer

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