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Wiesnauftakt bringt einen Punkt

Erstellt / Aktualisiert am: 21.09.2017


Zum Wiesnauftakt empfingen wir am zweiten Wochenende der Saison zwei Hamburger Mannschaften in München. Samstag ging es gegen den amtierenden Deutschen Meister Uhlenhorster HC. Der Plan war, sich nicht vom "großen Namen UHC" einschüchtern zu lassen, hatten wir doch bereits in der Vorbereitung ein ordentliches Spiel abgeliefert und gezeigt, dass wir durchaus mithalten können. Leider gelang es uns nicht diese Einstellung von Anfang an auf dem Platz umzusetzen. Der UHC war in der ersten Halbzeit das klar stärkere Team, schaffte es seinerseits jedoch nicht die Überlegenheit in Tore umzumünzen. So stand es zur Halbzeitpause immer noch 0:0 und wir witterten unsere Chance.

Dementsprechend motiviert starteten wir in die zweite Halbzeit und konnten den Gegner mehr und mehr unter Druck setzen. Umso ärgerlicher, dass wir just in unserer besten Phase zwei Gegentore kassierten. Wir verteidigten in unübersichtlichen Szenen im eigenen Kreis nicht griffig genug, die Hamburgerinnen hatten im Getümmel zwei Mal den besseren Überblick und schon stand es 0:2. Doch wir machten weiter und belohnten uns endlich mit dem Anschlusstreffer (Werner -> Runde).

Nun wollten wir unbedingt den Ausgleich und waren in dieser Phase des Spiels auch die bessere Mannschaft. Die, die das nächste Tor schossen, waren aber leider wieder die Hamburgerinnen. Damit stand am Ende ein leistungsgerechtes 1:3.

Mit dem Wissen, dass wir uns für die bisher gezeigten Leistungen mit drei Punkten belohnen wollten, nahmen wir uns vor gegen den HTHC einen besseren Start zu erwischen. Leider misslang uns das erneut. Da Harvestehude seine Chancen jedoch ungenutzt ließ, kamen wir mehr und mehr ins Spiel. Ärgerlicherweise ließen auch wir einige Chancen (und besonders kurze Ecken) liegen, hatten aber spätestens nach der Pause das Spiel gut im Griff. Dennoch wollte einfach kein Tor fallen.

Es kam wie es kommen musste. Der HTHC verwandelte eine seiner wenigen Ecken zum 0:1. Das große Bangen begann. In den letzten Minuten nahmen wir unsere Torhüterin vom Feld und das Spiel fand nur noch in der Hälfte des HTHC statt. In der 58. Minute erlöste uns Hannah, indem sie eine kurze Ecke links oben im Kreuzeck versenkte. Das 1:1 war schließlich auch der Endstand.

Nach dem Spiel war uns nicht ganz klar, ob wir uns über den einen Punkt freuen sollten, oder ob in den zwei Spielen nicht doch mehr möglich gewesen wäre. Was aber auf jeden Fall bleibt ist das Bewusstsein, dass mit einer größeren Konstanz nächstes Wochenende der nächste Schritt erfolgen soll.

Fotos: Hockey Pictures - Barbara Förster

Autor: Ariane von Schenck - Eingestellt von: André Schriever

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