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Der letzte "Test" vor dem heiß ersehnten Europacup

Erstellt / Aktualisiert am: 22.05.2017


Um uns schon mal auf gutes Hockeyniveau einzustimmen, trafen wir uns am Samstag etwas später und verfolgten vor der Abfahrt noch die nervenzerreißende Partie unserer Herren gegen Frankfurt. Der Endstand und Verlauf des Spiels gaben uns freilich viel Diskussionsstoff für die lange Fahrt nach Mülheim. Unglaublicherweise hatten wir in den Westen (vielleicht zum allerersten Mal) eine freie Autobahn und waren somit zu einer halbwegs humanen Uhrzeit in Mülheim. 

Das Ziel unseres kleinen Ausflugs zum HTC Uhlenhorst war klar. Mit einem Dreier wollten wir auf den sechsten Platz und somit in die erste Tabellenhälfte rutschen. 

Am sonnenreichen Sonntag hatten wir das letzte Match der regulären Saison zu bestreiten. Auch bedingt durch einige Ausfälle, hatten wir zunächst allerdings Schwierigkeiten gut ins Spielgeschehen einzugreifen, mussten viele Kreisszenen verteidigen und kassierten schon in der achten Minute ein verdientes Gegentor. Mülheim war in dieser Phase das spielbestimmende Team. Mit steigender Minutenzahl kamen wir immer besser in die Partie und einige gut kombinierten Konter leiteten so im zweiten Viertel unsere stärkste Phase ein, in der wir uns oft in Mülheims Hälfte zeigten. Cosma belohnte nach einem schönen Passspiel über rechts unsere Arbeit in der 31. Minute mit einem Schuss ins lange Eck. 

Nach dem Seitenwechsel war dann wieder Mülheim die dominantere Mannschaft. Das hieß aber nicht, dass wir in Grund und Boden gespielt wurden und mittels einer guten Defensivleistung konnten wir den Spielstand von 1:1 bis zum Ende halten. Laut hockeyliga.de „ließen die Münchnerinnen keine klare Abschlussmöglichkeit mehr zu“ und somit sahen die Zuschauer, wie sagt man so schön, eher Kreisgewühle. Dabei gelang es uns, sämtliche brenzligen Situationen zu klären. Bei der geschilderten „Abwehrschlacht“ blieb es über weite Strecken, denn zu zwingenden Abschlüssen kamen auch wir nicht mehr wirklich. 

Alles in Allem haben wir zwar keine drei, aber immerhin einen (mancher Fahrer sogar zwei) Punkt aus dem Westen mitgenommen. Zusätzlich nahmen wir für unser „Zuckerl“ an Pfingsten die kämpferische Mentalität und eine gewisse Toleranz gegenüber Schiedsrichterentscheidungen und vor allem richtig Lust auf gutes Hockey mit auf die Heimreise.

Danke an Susanne Paus für den phänomenalen Marmorkuchen für die Rückfahrt. Weltklasse!

Wir sehen uns hoffentlich alle an Pfingsten, wenn im MSC mit der Euro Trophy das Jahreshighlight steigt.

Haizuru, 

Eure 1. Damen

#barbarafoersterphotography

 

Autor: Lea Gablac - Eingestellt von: Hanna Ommert

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