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DM-Jugend: zweimal Vierter - einmal Fünfter

Erstellt / Aktualisiert am: 06.03.2017


Bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften haben die drei qualifizierten Teams sich bestens verkauft. wJA und Knaben A (Foto) erreichten beide das Halbfinale und landeten auf Platz 4, die mJA erkämpfte sich am Ende den 5. Platz. Damit geht für die MSC-Jugendteams eine überaus erfolgreiche Hallensaison zu Ende.

Die Mädels hatten Ende Februar (25./26. Februar) vorgelegt: vierter Platz bei der Endrunde der wJA in Schwabach. In der Gruppenphase startete das Team mit einem 2:1 gegen den Süddeutschen Meister aus Bietigheim gut in das Turnier. Nichts für schwache Nerven war das zweite Vorrrundenspiel gegen den Harvestehuder THC. Nach einem 0:2-Rückstand gegen die Hamburgerinnen konnte das Spiel dreieinhalb Minuten vor Schluss noch gedreht werden. Der Einzug ins Halbfinale war damit perfekt. Im letzten Spiel des Tages wurden Kräfte geschont und eine 0:1-Niederlage gegen Mülheim in Kauf genommen.

Als Gruppenerster im Halbfinale stehend, liebäugelte die Mannschaft mit mehr. Doch der Traum vom Finale zerplatzte jäh nach einer 4:5-Niederlage im Penalty-Shootout gegen den neuen "Vize" Eintracht Braunschweig. Das Spiel um Platz 3 ging gegen Uhlenhorst Mülheim in der Schlussminute mit 2:3 noch unglücklich verloren, so dass die Mädels am Ende ohne Nadel nach Hause fuhren. Große Anerkennung fürs Team gab es am Ende noch von U18-Bundestrainer Sven Lindemann: Katharina Kirschbaum wurde ins All-Star-Team des Turniers gewählt, Philin Bolle und Paulina Niklaus, als eine der jüngsten Spielerinnen vor Ort, eine überdurchschnittliche Leistung bei dieser DM attestiert.

Für die mJA ging die Reise zur Deutschen Meisterschaft nach Berlin. Ebenso wie die wJA und Knaben A hatte sich die Mannschaft als Dritter der Süddeutschen Meisterschaft für diese Endrunde qualifiziert. Das Auftaktspiel gegen den Mannheimer HC ging mit 1:2 knapp verloren, so dasss im zweiten Spiel gegen den Club zur Vahr ein Sieg her musste. Mit einem 4:3 und drei Punkten auf dem Konto trat die mJA im letzten Vorrundenspiel gegen den Düsseldorfer HC an, gegen den kein wirkliches Mittel gefunden wurde. Mit einem 0:4 ging diese Partie verloren, was im weiteren Verlauf des Turniers das Spiel um Platz 5 gegen den Harvestehuder THC bedeutete. Hier zeigte die Mannschaft noch einmal ihr ganzes Können und entschied dieses Spiel mit 4:2 für sich.

Alle Mannschaften hätten bei dieser Deutschen Meisterschaft "tolles Offensivhockey" gezeigt, so U21-Bundestrainer und DHB-Beobachter vor Ort Valentin Altenburg. Der MSC habe wie der NHTC "phasenweise großartiges Hockey gespielt", wenn auch "gleichzeitg manchmal noch die Konstanz" fehlte, um einen der vorderen Plätze zu belegen. Das Team selbst zeigte sich mit Platz 5 durchaus zufrieden und darf dies auch sein.

Eine Knaben A-Endrunde "zum Zunge schnalzen", so U18-Bundestrainer Matthias Becher, gab es in Bad Kreuznach zu sehen. Das Niveau war für diese Altersklasse hoch, viele Ergebnisse sehr knapp. So auch im ersten Spiel der MSC-Jungs gegen den amtierenden Deutschen Meister Feld und Titelverteidiger vom SC Frankfurt 1880, in dem der Ausgleich zum 1:1 mit der Schlussecke erzielt werden konnte. Im zweiten Spiel gegen den Großflottbeker THGC hatte man sich offensichtlich nicht nur zum Ziel gesetzt optimal zu punkten, sondern auch etwas fürs Torverhältnis zu tun. Gleich fünf Treffer gelangen gegen starke Hamburger, doch mit einem 5:1 war in dieser Gruppe noch nichts entschieden. Alles kam auf das letzte Spiel gegen Uhlenhorst Mülheim an. Auch hier zeigten die Knaben A, die mit Abstand jüngste Truppe am Start, eine konzentrierte Mannschaftsleistung, die sich nach einem 3:1 über West 1 als Gruppenerster für das Halbfinale qualifiziert hatten.

Wie schon bei der Süddeutschen Meisterschaft hieß der Halbfinalgegner Mannheimer HC. Eine Revanche glückte in dieser Partie leider nicht. Nach einem denkbar knappen 0:1 zog man sich in die Kabine zurück, um sich noch einmal auf das letzte Spiel um Platz 3 vorzubereiten. Erneut ging es gegen den SC 1880, der das Spiel mit 0:2 für sich entschied. Nach erster Enttäuschung kam dann doch Freude auf, auch weil Marvin Nahr für seine eigene und "auch stellvertretend für eine tolle Mannschaftsleistung" ins Allstar-Team gewählt wurde, so Matthias Becher bei der Siegerehrung.

Mit drei Endrundenteilnahmen in der Jugend ist der MSC diese Saison ganz vorne mit dabei gewesen. Nach Uhlenhorst Mühlheim mit fünf, dem Mannheimer HC mit vier Startplätzen bei der DM teilte sich der Club gemeinsam mit dem Harvestehuder THC und Großflottbek mit drei Teilnahmen den dritten Platz. Zwei vierte Plätze und ein weiterer unter den Top 5 in Deutschland sind ein hervorragendes Ergebnis und darüber hinaus eine klare Bestätigung für die konstante und nachhaltige Jugendarbeit mit einem gut ausgebildeten und hochmotivierten Trainerstaff. Darauf lässt sich auch in Zukunft bestens aufbauen.

weitere Zitatquelle: www.hockey.de

Autor: Hanna Ommert - Eingestellt von: Hanna Ommert

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