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Guter Start - Schlechtes Ende

Erstellt / Aktualisiert am: 25.04.2018


Wer am vergangenen Wochenende sein Handtuch im Englischen Garten gegen ein sonniges Plätzchen an der Eberwurzstraße eingetauscht hatte, kam ganz auf seine Kosten. Bei hochsommerlichen Temperaturen fanden nach zwei Wochen endlich die ersten Rückrundenheimspiele der Damen und Herren statt.

Mit der Sonne im Nacken und selbstgebackenem Kuchen in der Hand (nochmals vielen Dank an alle Spender) galt es zunächst einmal den Herren die volle Aufmerksamkeit zu schenken, schließlich ging es bei den Jungs um drei sehr wichtige Punkte, von denen es letztlich leider nur einer wurde.

Auch uns, den MSC-Damen, stand gegen den Tabellenvierten aus Düsseldorf ein verzwicktes Spiel bevor. In Hamburg hatten wir gezeigt, dass wir auf diesem Niveau mithalten können und es galt die dortige Leistung erneut abzurufen und bestenfalls sogar auszubauen. Das war zumindest das Ziel vor dieser Begegnung.
Wir starteten so offensiv, wie wir gegen den HTHTC aufgehört hatten und bereiteten dem DHC im ersten Viertel einen schweren Einstieg in die Partie. Das 1:0 durch Cosma in der 9. Minute bestätigte unsere starke Anfangsphase. Bis zur Viertelpause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei wir zu diesem Zeitpunkt mehr Spielanteile verbuchten.


Nach der kurzen Pause änderte sich jedoch das Bild. Wir verloren ziemlich den Faden und die Westler wurden zunehmend aktiver. Vor allem die schnellen Konter stellten uns vor arge Probleme und daraus resultierten einige brenzlige Situationen, die erst kurz vor dem eigenen Tor bzw. auf der Linie vereitelt wurden und den Puls der Fans in die Höhe trieben. Falls die Zuschauer bis dato bei 28°C noch nicht ins Schwitzen gerieten, so hatten sie nun allen Grund dazu. Es war unserer starken Keeperin Seli zu verdanken, dass der DHC lediglich eine Ecke nutzte, aus der der Halbzeitstand von 1:1 resultierte.

Wer nun dachte, dass wir dem zunehmenden Druck klein beigaben, der hatte sich getäuscht. Allerdings machte sich allmählich die Hitze bemerkbar und das Spiel wurde immer zerfahrener. Es kam auf beiden Seiten zu vielen kleineren Fehlern, daraus entstehenden Kontern und einem kräftezehrenden Hin- und Her. Tore wollten im dritten Spielabschnitt keine fallen.

Im letzten Viertel erwischte Düsseldorf den besseren Start und nutzte diesen zum 1:2 per Siebenmeter. Um dem eigens gesetzten Anspruch von mindestens einem Punkt gerecht zu werden, versuchten wir gegen Ende noch offensiver zu agieren und setzten alles auf eine Karte. Leider waren wir dabei viel zu ungeduldig und verpassten es unter anderem eine kurzzeitige doppelte Überzahl zu nutzen. Schlussendlich waren es dann die Gäste, die eine Minute vor dem Ende ins leere Tor zum 1:3 Endstand trafen.

Die dargebotene Leistung stellt uns nicht zufrieden und es gilt es aus den Fehlern zu lernen und mit neuer Spannung und positiver Stimmung auf das nächste Wochenende zu schauen. Es erwarten uns zwei wegweisende Spiele gegen Mülheim und Raffelberg, bei denen wir auf eure Unterstützung von außen bauen.

Schwamm über dieses Spiel (bei dieser Hitze immer gerne).

Haizuru
Eure 1. Damen

Fotos: Hockey Pictures - Barbara Förster

Autor: Lea Gablac - Eingestellt von: André Schriever

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