MSC Schriftzug Hockey Tennis
MSC-Sponsoren

Nullrunde

Erstellt / Aktualisiert am: 03.05.2018


Nach unserer schwachen Vorstellung letzte Woche gegen den DHC, starteten wir mit viel Motivation und der Zielsetzung sechs Punkte zu holen in das Doppelwochenende gegen die West-Teams Mülheim und Raffelberg. Dass wir nun mit null Punkten dastehen, ist extrem bitter, ärgerlich und unnötig.

Samstag wollten wir es unseren Herren, die vor uns in einem engen Spiel Mülheim besiegt hatten, nachtun, um uns in der Tabelle von den unteren Rängen endlich abzusetzen. Im Hinspiel hatten wir ein 1:4 noch zu einem 5:4 Sieg gedreht. Man merkte Mülheim an, dass sie mit uns noch eine Rechnung offen hatten, denn der UHTC startete konzentrierter und spritziger. Im zweiten Viertel fanden wir zwar besser in die Partie, nichtsdestotrotz blieb es bei einem relativ zerfahrenen Hin und Her mit vielen ungenauen Zuspielen und kaum einer Idee etwas nach vorne zu entwickeln.

Uns allen war klar, dass wir nach der Halbzeit eine Schippe drauflegen mussten. Dies gelang dann allerdings Mülheim entschieden besser und in der 35. Minute erzielten die Gäste das Tor des Tages. Auch wenn wir im letzten Viertel nochmal viel Druck auf den gegnerischen Kreis ausübten und einige kurze Ecken hatten, wollte uns der Ausgleich nicht mehr gelingen.

Umso mehr galt es am Folgetag mit guter Stimmung den Samstag vergessen zu machen und gegen Raffelberg einen Sieg einzufahren. Bei erneutem Sonnenschein fanden wir sehr gut in die Partie, bespielten die Lücken im Duisburger System und hatten die ersten zwanzig Minuten alles im Griff. Ein sauber ausgespielter Angriff sollte uns dann folgerichtig das Führungstor bringen. Der Ball wurde von rechts in den Kreis gespielt und Jacque Dorner schaltete am schnellsten und brachte die Kugel im Tor unter.

Doch anstatt noch einen drauf zu legen, ließen wir Raffelberg durch zahlreiche Fehlpässe wieder ins Spiel kommen. Ein Konter und ein Deckungsfehler reichten, um das Spiel innerhalb weniger Minuten auf 1:2 zu drehen. Der Rückstand brachte uns leider komplett aus dem Tritt. Wir wurden unruhig und spielten viel zu unüberlegt und hektisch. Demzufolge konterte Raffelberg uns immer wieder aus und einer dieser Konter führte zu einem Siebenmeter, den Raffelberg zum 1:3 verwandelte.

Im letzten Viertel war es ein Spiel auf ein Tor und wir erhöhten den Druck immer mehr. Sieben Minuten vor dem Ende verwandelte Hannah Krüger den zweiten Siebenmeter des Spiels zum 2:3 und in doppelter Überzahl (elfter Feldspieler und Gelbe Karte für Raffelberg) war es ein einziges Power-Play, leider ohne den gewünschten Erfolg.

Desillusioniert und schon ein bisschen verzweifelt schlichen wir vom Platz. In der anschließenden 45-minütigen Besprechung gelang es uns, ein paar Worte für das Debakel zu finden. Beim gemeinsamen Essen stieg die Laune zum Glück schon wieder etwas. Jetzt heißt die Devise Mund abputzen und weitermachen.

Fotos: Barbara Förster - Hockey Pictures

Autor: Ariane von Schenck - Eingestellt von: André Schriever

MSC facebook
MSC twitter
MSC instagram