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Das Leistungsvermögen am falschen Tag abgerufen

Erstellt / Aktualisiert am: 23.10.2018


Die Rückrunde der aktuellen Spielzeit begann ungewohnt früh bereits im Herbst und somit durften wir uns zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen mit den Teams vom UHC und HTHC duellieren. Diesmal in der Hansestadt.

Fast pünktlich fuhr der Zug um 16:24 Uhr aus dem Münchner Bahnhof in Richtung Norden und nach einem kurzweiligen Aufenthalt in Würzburg, das Nachbargleis bewunderte jedenfalls zahlreich unsere "Floss-Darbietungen", ging es auch schon weiter, bis wir letztendlich um Mitternacht Hamburg erreichten.

Traditionell nächtigten wir im Cafe Condi und machten uns gegen Mittag gut gelaunt auf dem Weg zum UHC. Unsere Devise lautete "Flucht nach vorne" und wir wollten mit viel Pressing den Gegner zu Fehlern zwingen. In Summe gelang uns das in der ersten Hälfte sehr gut. Nach dem leider schon üblichen 0:1, setzte Sarah Jamieson kurz vor der Pause einen perfekt platzierten Schuss ins Kreuzeck zum Ausgleich.

Motiviert und hungrig auf eine Überraschung starteten wir in Durchgang zwei, doch zunächst gaben unsere Gegner vom UHC den Ton an und übten starken Druck auf unser Tor aus. Lange gelang es unserer Defensive diesem Stand zu halten, letztlich gelang es den Gastgeberinnen aber dennoch zweimal die Lücken zu finden und mit 3:1 in Führung zu gehen. Jedoch währte der Vorsprung nicht lange, da erneut Sarah zur Stelle war und per Volleyschuss auf 2:3 verkürzte.

Im letzten Viertel setzten wir alles auf eine Karte und hatten in künstlicher Überzahl mehrfach die Chance auf den verdienten Ausgleich. Am Ende blieb es beim 2:3. Ein Resultat, mit dem wir aufgrund der gezeigten Leistung nicht wirklich zufrieden waren.

Am Sonntag traten wir erneut gegen eine Hamburger Mannschaft an, den HTHC. Leider gelang es uns nicht mal ansatzweise die Leistung vom Vortag abzurufen und bereits zur Pause stand es 1:4. Nach dem frühen 0:2 gelang Anissa Korth der Anschlusstreffer und nur wenige Sekunden später hätten wir vom Siebenmeterpunkt ausgleichen können, verpassten es aber diese Chance zu nutzen. Harvestehude nutzte unsere Abwehrfehler dagegen gnadenlos aus und setzte noch zwei Tore drauf.

Nach der Halbzeit wollten wir durch die Herausnahme des Keepers zu Gunsten eines elften Feldspielers größeren Druck auf den Hamburger Kreis ausüben, doch auch diese Maßnahme ging nach hinten los und dem HTHC gelangen zwei weitere Treffer. Anissa verkürzte erneut per Strafecke noch auf 2:6, das war es dann aber auch.

Ein Dankeschön an dieser Stelle an unsere A-Mädels und deren Betreuer und Eltern, die uns trotz der dürftigen Vorstellung bis zum Ende lautstark unterstützt haben.

Somit ging es leider ohne Punkte auf die lange Heimreise und es blieb die Erkenntnis, dass wir unser Leistungsvermögen am falschen Tag abgerufen hatten.

Haizuru

Eure 1. Damen

Fotos: Barbara Förster Hockey Pictures

Autor: Lara Wenz - Eingestellt von: André Schriever

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