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Zwei Gesichter, drei Punkte

Erstellt / Aktualisiert am: 02.10.2018


Pünktlich um 16:48 Uhr fuhr am Freitagnachmittag der Zug in Richtung Mülheim. Zum Glück ohne uns, da wir kurz vor Fahrtantritt bemerkten, dass wir uns alle im falschen Zug befanden und fast ohne Sitzplatzreservierung die Fahrt genossen hätten. Nach einem 40-minütigen Aufenthalt am Münchner Hauptbahnhof, saßen wir dann endlich im richtigen Zug, der uns weitestgehend unspektakulär in den Westen brachte. Lediglich ein leicht angetrunkener Fahrgast sah sich gezwungen uns auf unseren Handykonsum aufmerksam zu machen und titulierte uns fortwährend als Smombies (eine kreative Form aus Smartphone und Zombie).

Ein kleiner Morgenspaziergang, ein ausgiebiges Frühstück und eine Taktikbesprechung auf engstem Raum sollten uns für das Spiel wach machen und ab 13:00 Uhr wollten wir das Besprochene dann auf dem Platz umsetzen. Im ersten und zweiten Viertel lief es allerdings überhaupt nicht so wie wir uns das vorgestellt hatten und aufgrund von vielen Unkonzentriertheiten gelang Uhlenhorst des Öfteren in unseren Kreis und ging verdient mit 2:0 in Führung. Wir waren nur sehr selten vor dem Mülheimer Tor, zudem ohne den gewünschten Erfolg.

Für die zweite Hälfte hatten wir uns viel vorgenommen, doch gerade als wir uns etwas gefangen hatten, gelang Mülheim der dritte Treffer. Mit dem Mute der Verzweiflung nahmen wir den Torwart vom Feld und fanden immer besser ins Spiel. Bis zum Schlusspfiff hatten wir eine Menge Ballbesitz, schöne Spielzüge und einige gute Tormöglichkeiten. Mehr als zwei Tore sprangen dabei jedoch nicht heraus, so dass wir uns leider ohne Punkte im Gepäck auf den Weg nach Mannheim machen mussten.

Unser klares Ziel für Sonntag waren drei Punkte vom Gastspiel beim TSV Mannheim. Dementsprechend motiviert starteten wir in die Partie. Gleich zu Beginn erhielten wir einen Siebenmeter, den Michelle Strobel zur frühen Führung im Tor unterbrachte. Wir agierten sehr druckvoll und somit ließen das 2:0 und 3:0 durch Anissa Korth und Sarah Jamieson nicht lange auf sich warten. Mit diesem beruhigenden Vorsprung ging es in die Pause.

Durch drei Zeitstrafen war das dritte Viertel etwas zerfahren, doch wir überstanden die fast durchgehende doppelte Überzahl (Mannheim agierte ohne Keeper) ohne Gegentreffer. Im Schlussabschnitt gelang dem TSV zwar der Anschlusstreffer, aber durch Tore von Anissa Korth und Alexandra Sandner ins verwaiste TSV-Tor stellten wir die Weichen endgültig auf Sieg.

Eine klare Leistungssteigerung von Samstag auf Sonntag brachte uns drei wichtige Punkte, die wir gerne mit auf dem Weg in Richtung Heimat nahmen.

Nächste Woche heißen die Gegner Alster Hamburg und Bremer HC und wir freuen uns auf reichlich Zuschauer und spannende Spiele.

Haizuru - Eure 1. Damen

Fotos: Barbara Förster Hockey Pictures

Autor: Selina Müller - Eingestellt von: André Schriever

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