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mJA Deutscher Vizemeister - DM-Rückblick

Erstellt / Aktualisiert am: 06.03.2018


Mit insgesamt vier Mannschaften hatte sich der MSC in dieser Hallensaison für die Endrunde der Deutschen Meisterschaften in der Jugend qualifiziert. Nur der Mannheimer HC war mit seinem Nachwuchs noch stärker vertreten. Über die Süddeutschen Meisterschaften hatten sich mJA und Knaben A als Vize-Meister sowie die wJA als SDM-Dritter qualifiziert. Die wJB holte sich als Süddeutscher Meister noch den schwarzen Wimpel mit ins Clubaus.

Bei den Deutschen Meisterschaften in Tresenwald bei Leipzig schnitt die mJA mit dem Vize-Meister am besten ab. In der Vorrunde konnte sich die Mannschaft von Freddy Gürtler und Philipp Schippan mit einem 1:1 gegen den Düsseldorfer HC, einem 3:3 gegen TC Blau-Weiss Berlin und einem 2:1-Sieg gegen den Berliner HC als Gruppenerster für das Halbfinale qualifizieren. Nächster Gegner war der Mannheimer HC, mit dem man nach dem unglücklich mit 0:1 verlorenem Endspiel bei der SDM noch eine Rechnung offen hatte. Die Revanche gelang - der MSC zog nach einem 2:1 ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein. Hier wartete der UHC Hamburg auf die Weinrot-Grauen, die es verpassten, ihre Eckenchancen zu nutzen, um im Kampf um den Titel einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch einmal aufzuholen. Das Spiel endete 1:3. Der Münchner SC freute sich, auch wenn ein wenig zeitversetzt, am Ende über eine großartige Vize-Meisterschaft. Noch zu erwähnen: einen starken Auftritt zeigten an diesem Wochenende Xaver Kalix, der ins Allstar-Team gewählt und Franz Oertel, der von den DHB-Sichtern lobend erwähnt wurde.

Mit nur acht Spielerinnen konnte die wJA bei ihrer Endrunde in Neunkirchen im Saarland an den Start gehen. Das Verletzungspech in der Saison sowie kurzfristige Erkrankungen von Spielerinnen sorgten dafür, dass sich der Kader zum Saisonhöhepunkt noch einmal reduzierte. Auf Verstärkung von der wJB konnte man nicht zurückgreifen, da dieses Team ebenfalls im DM-Einsatz war. Nach zwei erwarteten Nierderlagen gegen den Mannheimer HC (0:6) und einem 0:3 gegen ebenso starke Hauptstädterinnen vom Berliner HC gelang im letzten Gruppenspiel ein überraschender Sieg gegen Club Raffelberg (2:1). Damit spielte das an diesem Wochenende von André Schriever gecoachte Team am zweiten Turniertag um Platz 5. Gegen ebenfalls dezimierte Harvestehuderinnen kam das MSC-Team aber nicht über ein 0:3 und Platz 6 hinaus. Am Ende war dies ein überraschendes Ergebnis mit einem emotionalen Abschied vom 99ger-Jahrgang, der sich nun endgültig in den Erwachsenenbereich verabschiedete.

Für den Süddeutschen Meister, die wJB, wäre bei der DM-Endrunde in Hanau sicherlich mehr möglich gewesen. Gleich zu Beginn stand das Dauer-Derby gegen den ESV auf dem Spielplan. Nach einer 1:0-Führung gelang den Eisenbahnerinnen in letzer Minute noch der Ausgleich zum 1:1. Im Spiel gegen Rot-Weiss Köln stand es bis kurz vor Schluss noch 1:1 unentschieden, als sich auch diese Partie in den Schlusssekunden entschied und den Kölnerinnen noch der Siegtreffer gelang. Dem Team von Christoph Elste und Daniel Schwald musste im letzten Gruppenspiel ein Sieg gegen den jetzigen Deutschen Hallenmeister vom UHC gelingen. Doch trotz weiterhin gutem und engagierten Spiel agierten die MSC-Mädels auch hier ein wenig glücklos und verloren dieses Spiel knapp mit 0:1. Dies bedeute am zweiten Tag um Platz sieben zu spielen - der Crefelder HTC hatte hier mit einem 3:0 die Nase vorn. Auszeichnung noch für Paulina Niklaus, die den MSC in Richtung MHC verlassen wird, die ins Allstar-Team des Turniers gewählt wurde.

Ähnlich lief es bei den Knaben A. Ihre starke Leistung als deutscher Vizemeister auf dem Feld konnten die Knaben A in der Halle leider nicht abrufen. Zwar hätte das erste Gruppenspiel in Nürnberg gegen den amtierenden Deutschen Feldmeister und jetzigen Hallenmeister vom DSD Düsseldorf auch unentschieden enden können, dafür nutzte das Team von Julian Kämper, unterstützt von Tobias Negenborn und Stefan Dittrich, aber seine Chancen nicht konsequent genug. Mit einer 1:3-Niederlage aber auf Augenhöhe startete man ins Turnier, was den Druck in den nächsten Spielen deutlich erhöhte. Nach einem offenen Schlagabtausch gegen den Club an der Alster kam der MSC nicht über ein 0:0 hinaus, so dass im letzten Gruppenspiel gegen den UHC ein Sieg her musste. Nach verletzungsbedingten Ausfällen ging trotz intensiver Bemühungen und einem zwischenzeitlichen 1:1 auch diese Partie mit 1:3 verloren, so dass am Folgetag das Spiel um Platz 7 gegen Rot-Weiss Köln auf dem Programm stand. Hier durften noch einmal alle Spieler DM-Luft schnuppern. Am Ende landete der Münchner SC auf dem achten Platz.

Für alle beteiligten Teams, Trainer und Staff war es wieder eine intensive und letztlich auch sehr erfolgreiche Saison. Die Arbeit und das Engagement aller Beteiligten istauch hier wieder immens groß gewesen. Die Fanbeteiligung von Familien, Freunden und MSC-Verrückten kannte auch an diesem Wochenende wieder keine Grenzen - das motiviert und macht Lust auf mehr. Bei aller Euphorie und Freude schleicht sich aber nun auch ein wenig Wehmut ein: wir danken Christoph Elste für seine starke sowie nachhaltige Arbeit und seine Verdienste im MSC-Jugendbereich mit den Spielerinnen, Spielern und den Trainern in den vergangenen fünf Jahren und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute!

 

Autor: Hanna Ommert - Eingestellt von: Hanna Ommert

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