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DM: Knaben A sind Vize - mJA und wJA auf Platz 7

Erstellt / Aktualisiert am: 08.03.2019


Als Süddeutscher Vizemeister hatten sich die Knaben A für die Deutsche Endrunde in Bad Dürkheim qualifiziert. Gleich im ersten Spiel des Turniers auf den Düsseldorfer HC, dem Meister vom Feld in dieser Altersklasse zu treffen war mit Sicherheit kein leichtes Los. Das Team von Julian Kämper und Stefan Dittrich unterlag gegen souveräne Düsseldorfer mit 1:3 und stand damit bereits nach der ersten Partie unter dem Druck im Anschluss punkten zu müssen.

Der nächste Gegner hieß Berliner SC, der ebenfalls nach einer Niederlage an Boden gut machen wollte. Schon früh lief der MSC einem Rückstand nach, konnte aber postwendend immer wieder ausgleichen. Nach nur fünf Spielminuten stand es bereits 2:2. Kurz vor der Halbzeit fiel dann, psychologisch schwierig, das 2:3. Nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte konnte der MSC erneut ausgleichen und gewann von da an in einer spannenden Begegnung die Oberhand. Zwei weitere Treffer fielen noch zum 5:3-Endstand.

Im anschließenden Spiel gegen den Braunschweiger THC ging es dann darum, wer das Halbfinale erreichen würde. Auch hier geriet der MSC wieder in Rückstand - diesmal mit 0:2. Doch mit einem Doppelschlag gelang der 2:2-Ausgleich, nach einem weiteren Konter die 3:2-Führung. Der Ausgleich des Gegners ließ nicht lange auf sich warten. Erneute Führung MSC, erneuter Ausgleich BTHC – in einem torreichen und ausgeglichenen Spiel stand es zur Halbzeit 4:4.

Dem MSC hätte für das Habfinale aufgrund des besseren Torverhältnisses ein Unentschieden gereicht. Darauf wollten die Knaben A sich jedoch nicht verlassen und bauten ihre Führung auf 6:4 aus. Nach einem verwandelten Siebenmeter gelang dem BTHC noch der Anschlusstreffer bevor kurz vor Abpfiff mit dem 7:5 alles klar gemacht wurde. Der MSC stand damit unter den letzten vier Teams der Deutschen Meisterschaft.

Im Halbfinale am Folgetag wartete mit Uhlenhorst Mülheim ein starker Gegner. Dieser nutzte seine Chancen von Beginn an effizienter, so dass der MSC erneut mit einem Rückstand konfrontiert wurde. Doch mit dieser Situation konnte das Team in weinrot-grau mittlerweile gut umgehen. Nach dem Ausgleich fiel diesmal auch der Führungstreffer, gleichzeitig der 2:1-Halbzeitstand.

In der zweiten Spielhälfte bekam der MSC dann einen Siebenmeter zugesprochen, mit dem man die Führung auf 3:1 ausbauen konnte. Doch die Uhlen steckten nicht zurück und verkürzten auf 3:2 - nach dem 4:2 des MSC hatte der Westdeutsche Meister allerdings nichts mehr entgegenzusetzen: Finale für die Knaben A des MSC.

Im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft traf die Mannschaft erneut auf den Düsseldorfer HC und begann trotz der Niederlage am Vortag mutig und konzentriert. Wenige Sekunden vor Ende der ersten Halbzeit gab es dann die Führung für den DHC, der in Hälfte zwei mit einem schnellen Konter auf 0:2 erhöhen konnte. Nach einer kurzen Ecke dann endlich der 1:2 Anschlusstreffer. Der MSC warf weiterhin alles nach vorne, aber die Zeit reichte nicht mehr - ein spannendes und enges Finale mit einem starken Vize-Meister aus München. Quirin Nahr wurde zum Ende des Turniers ins Alstar-Team gewählt, Benedikt Geyer von den DHB-Sichtern lobend erwähnt.

Als Dritter der Süddeutschen Meisterschaft hatte sich die mJA für die Deutsche Meisterschaft in Neunkirchen qualifiziert. Hier hieß es gleich von Beginn an hellwach zu sein gegen starke Frankfurter vom SC 1880. Dies gelang nicht wie gewünscht. Kurz nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit lag der MSC mit 1:4 im Rückstand. Trotz einer fulminanten Aufholjagd ließen sich die Hessen diese Führung nicht mehr nehmen. Das Spiel endete 3:4.

Im zweiten Spiel des Tages musste das Team von Frederik Gürtler und Philipp Schippan also dringend punkten - ähnlich ging es dem nächsten Gegner vom Club an der Alster. Hier nutzten die Alsteraner ihre Chancen konsequenter und so ging auch diese Partie mit 1:3 verloren ebenso das letzte Spiel der Vorrunde gegen den Deutschen Meister vom Feld Uhlenhorst Mülheim (2:4). Im Spiel um Platz 7 gab es am folgenden Tag keinen Sieger. Der MSC und der HC Ludwigsburg trennten sich 3:3 und teilten sich die Platzierung.

Den siebten Platz bei der Deutschen Meisterschaft belegte am Ende auch die weibliche Jugend A. Gegen den Dauerrivalen aus dem Süden, den Mannheimer HC startete man mit einer 0:2-Niederlage, gegen stark aufspielende Berlinerinnen vom BHC musste man gar ein 1:5 hinnehmen. Gegen den späteren Deutschen Meister Rot-Weiss Köln gelang es, das Spiel ein wenig offener zu gestalten, aber auch hier unterlag das Team von Max Zobiegala und Philin Bolle mit 1:2. Im Spiel um Platz 7 konnte man sich gegen TuS Lichterfelde mit 4:2 durchsetzen.

Von drei möglichen Mannschaften ist es dem MSC in dieser Hallensaison gelungen mit allen männlichen Teams aus dem Nachwuchsbereich bei der Deutschen Endrunde vertreten zu sein. Davon haben zwei den Weg ins Finale geschafft. Neben der mJB, den Knaben A hatte sich auch die mJA für die DM qualifiziert, auf weiblicher Seite die wJA. Diese Hallensaison ist somit als eine der erfolgreichsten im Nachwuchsbereich des MSC zu bewerten.

Fotos: Siegfried Huber, Klaus Holzmüller, Martin Ische

Eingestellt von: Hanna Ommert

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